{"id":8642,"date":"2025-04-05T19:48:36","date_gmt":"2025-04-05T18:48:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8642"},"modified":"2025-04-08T09:27:10","modified_gmt":"2025-04-08T08:27:10","slug":"sigurd-marseille-oper","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8642","title":{"rendered":"Sigurd &#8211; Marseille, Oper"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Ernest Reyer (1823\u20131909), Oper in vier Akten und 19 Bildern, Libretto von Camille du Locle und Alfred Blau, UA: 1884 Br\u00fcssel<br \/>\nRegie: Jean-Louis Meunier, szenische Regie: Orane Furness-Pina, Choreographie: Alexandra Beignard, Inszenierung: Charles Roubaud, Assistenz: Jean-Christophe Mast, B\u00fchnenbild: Emanuelle Favre, B\u00fchnenbildassistenz: Ana\u00efs Favre, Kost\u00fcme: Katia Duflot, Licht: Jacques Rouveytrollis, Lichtassistenz: Jessica Duclos, Video: Julien Soulier<br \/>\nDirigent: Jean-Marie Zeitouni, Orchester der Oper Marseille, Chor der Oper Marseilles, Chorleitung: Florent Mayet<br \/>\nSolisten: Catherine Hunold (Brunehild), Charlotte Bonnet (Hilda), Marion Leb\u00e8gue (Uta), Florian Laconi (Sigurd), Alexandre Duhamel (Gunther), Nicolas Cavallier (Hagen), Marc Barrard (ein Priester Odins), Gilen Goicoechea (ein Barde), Marc Larcher (Irnfried), Ka\u00eblig Boch\u00e9 (Hawart), Jean-Marie Delpas (Rudiger), Jean-Vincent Blot (Ramunc)<br \/>\nBesuchte Auff\u00fchrung: 1. April 2025 (Premiere)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Kurzinhalt <\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6nig Gunther wird von den Frauen in Worms nach einem erfolgreichen Feldzug willkommen gehei\u00dfen. Darunter sind auch seine Schwester Hilda und ihre Amme Uta. Hilda gesteht Uta ihre ungl\u00fcckliche Liebe zu Sigurd und ihre Amme verspricht ihr, ihre Zauberkr\u00e4fte zu nutzen, damit Sigurd ihre Liebe erwidert. Gunther betritt mit den Abgesandten Attilas den Saal. Hagen l\u00e4\u00dft den Barden die Geschichte von der Walk\u00fcre Brunehild singen, die im fernen Island von Odin in ein magisches Schlo\u00df, das von Feuer umgeben ist, eingesperrt wurde, aus dem sie ein Krieger befreien soll, der auch ihr Gatte werden wird. Gunther k\u00fcndigt an, die Reise nach Island antreten zu wollen. Die Boten Attilas bieten Hilda die Sch\u00e4tze ihres K\u00f6nigs, wenn sie ihre K\u00f6nigin werden wolle, doch sie geht nicht darauf ein. Sigurd tritt ein und fordert Gunther heraus: Auch er will Brunehild erobern. Gunther l\u00e4\u00dft sich jedoch nicht herausfordern, sondern bietet Sigurd seine Freundschaft an. Hilda reicht ihm einen Trank, den Uta bereitet hat und der bewirkt, da\u00df er sich in Hilda verliebt. Er bietet Gunther an, gemeinsam mit ihm die Fahrt zu Brunehild anzutreten und ihm dabei zu helfen, zu ihr vorzudringen, wenn er ihm einen Wunsch erf\u00fclle. Gunther geht darauf ein. Rudiger \u00fcberreicht Hilda ein Armband von Attila. Sollte sie es ihm senden, w\u00fcrde er sie verteidigen oder r\u00e4chen.<\/p>\n<p>Gunther, Hagen und Sigurd sind auf Island angekommen und treffen zu einer Zeremonie des Odinspriesters ein, der versucht, den Zorn des Gottes zu bes\u00e4nftigen. Er berichtet den dreien, da\u00df nur ein Held, der rein an K\u00f6rper und Seele sei, die Fahrt zu Brunehilds Schlo\u00df antreten k\u00f6nne. Sigurd erkl\u00e4rt sich dazu bereit. Der Priester h\u00e4ndigt ihm ein magisches Horn aus, in das er dreimal blasen soll, um zum Schlo\u00df zu gelangen. Sigurd begibt sich auf den Weg und k\u00e4mpft mit Kobolden und b\u00f6sen Geistern. Er vertreibt sie mit seinem Hornruf. Die drei Nornen erscheinen und verk\u00fcndigen ihm seinen baldigen Tod. Auch sie vertreibt er mit dem Horn ebenso wie die Elfen, die ihn anschlie\u00dfend zu verf\u00fchren versuchen. Die drei Nornen f\u00fchren ihn nun zu der schlafenden Brunehild, die er erweckt, nachdem er sich maskiert hat. Die Kobolde bringen beide zur\u00fcck zur Burg Gunthers in Worms. Gunther findet in der Morgend\u00e4mmerung die schlafende Brunehild, die von Sigurd bewacht wird. Sigurd erinnert Gunther an sein Versprechen und bittet um die Hand Hildas, die gl\u00fccklich ist im Gegensatz zu ihrer Amme, die b\u00f6se Vorahnungen plagen. Hagen k\u00fcndigt dem Volk an, da\u00df Gunther und Brunehild \u00fcber den Rhein fahren werden, um in den heiligen Wald Odins zu gehen. Gunther bittet Brunehild darum, den Bund zwischen Sigurd und Hilda zu schlie\u00dfen. Als sie Sigurds Hand ergreift, donnert es und durchzuckt beide ein seltsames Gef\u00fchl. Das Volk beklagt die r\u00e4tselhafte Traurigkeit, die Brunehild bef\u00e4llt. Hilda ist von Eifersucht erf\u00fcllt. Sie offenbart Brunehild, da\u00df es Sigurd war, der sie erweckt hat, damit Gunther seiner Hochzeit mit ihr zustimmen solle. Brunehild verzweifelt ebenso wie Gunther. Hagen schl\u00e4gt vor, Sigurd daf\u00fcr mit dem Tod zu bestrafen, da\u00df er das Geheimnis Hilda verraten hat. Gunther willigt ein. Brunehild ruft Odin an und wirft mit Sigurd magische Kr\u00e4uter in eine Quelle, die den Liebeszauber Utas brechen. Er begreift, da\u00df er Brunehild liebt und stellt sich Gunther, der nach ihm sucht, im Kampf entgegen. Seine M\u00e4nner bringen den sterbenden Sigurd zu Brunehild, die gemeinsam mit ihm stirbt. Hilda l\u00e4\u00dft Uta das Armband zu Attila bringen, damit er den Tod Sigurds an Gunther r\u00e4che. Sigurd und Brunehild steigen in den blauen Himmel auf.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Marseille-Sigurd.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8643 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Marseille-Sigurd.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Marseille-Sigurd.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Marseille-Sigurd-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Diese Oper ist an die Geschichte des Marseiller Hauses gebunden, was in dieser Inszenierung bildlich aufgegriffen wurde. Mit ihr er\u00f6ffnete man vor 100 Jahren das wiedererrichtete Opernhaus im Dezember 1924 und die Oper wurde dann bis zum zweiten Weltkrieg hier regelm\u00e4\u00dfig aufgef\u00fchrt. Die Kost\u00fcme der S\u00e4nger dieser Neuproduktion waren im Stile der zwanziger Jahre gehalten mit ein paar phantastischen Einschl\u00e4gen bei der R\u00fcstung Sigurds und abstrakten klassizistischen Kost\u00fcmen f\u00fcr die Nornen und Choristinnen, die den Fresken des Opernfoyers nachempfunden waren. Der zweite Akt lie\u00df die Geister, Kobolde und Nornen wie auch den feurigen See um Brunehilds Schlo\u00df in Form von farbigen Videoprojektionen erscheinen. In den \u00fcbrigen Akten war das B\u00fchnenbild eher streng und schlicht. Die beiden Ballette wurden nicht t\u00e4nzerisch ausgef\u00fchrt. Die Personenregie war wie der Handlungsablauf dieses zwischen Zauberoper und Grand op\u00e9ra angesiedelten Werkes eher statisch und blockhaft. Wie f\u00fcr die Grand op\u00e9ra typisch, kommt es eher auf \u00fcberw\u00e4ltigende szenische Effekte und Tableaus als eine kontinuierlich fortschreitende Erz\u00e4hlung der Handlung an.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Vorab sind ein paar Worte zur Musik dieses mittlerweile recht unbekannten St\u00fcckes angebracht: Wie zu sehen, gibt es etliche \u00c4hnlichkeiten der Handlung mit Wagners <em>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/em>. Musikalisch liegen Reyers und Wagners Musik jedoch weit auseinander. Reyers Oper entstand bereits seit den 1860ern, wenn sie auch erst in den 1880ern vollendet wurde. Beim Beginn seiner Vertonung des Nibelungenstoffes waren zwar die ersten Teile von Wagners <em>Ring<\/em> <em>des Nibelungen<\/em> bereits komponiert, aber noch nicht aufgef\u00fchrt worden waren. Reyer sch\u00e4tzte die Musik Wagners. Als er seine eigene Nibelungen-Oper in Angriff nahm, war das neueste ihm bekannte Werk Wagners, <em>Lohengrin<\/em>, jedoch bereits anderthalb Jahrzehnte alt. Tats\u00e4chlich lassen sich allenfalls ein paar Referenzen zu <em>Lohengrin<\/em> in <em>Sigurd<\/em> festmachen, wenn man nach Wagnerbez\u00fcgen suchen will. Die Musik ist leitmotivisch, doch im \u00fcbrigen ist Reyers Tonsprache eine ganz andere. Es gibt Bez\u00fcge zur franz\u00f6sischen Tradition, etwa zur Musik Hector Berlioz\u2018 und Charles Gounods, was die farbige Orchestration angeht. Die Grand op\u00e9ra ist sein Modell, allerdings ohne die f\u00fcr Meyerbeer typischen koloraturges\u00e4ttigten Solistenparts. Reyer komponiert im wesentlichen syllabisch, d.h. der Textvortrag geht schneller vonstatten als bei Meyerbeer oder den italienischen Belcanto-Komponisten der Jahrhundertmitte. Seine Formgebung ist wesentlich klarer und \u00fcbersichtlicher als Wagners unendliche Melodie. Die einzelnen Nummern sind deutlich voneinander abgegrenzt. Reyers Musik ist nicht selten rhythmisch vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngend, was der Dirigent <strong>Jean-Marie Zeitouni<\/strong> mit der Wahl von eher z\u00fcgigen Tempi noch unterstrich. Melodisch ist Reyers Oper nicht so eing\u00e4ngig wie die italienischen Opern seiner Zeit. Er \u00fcberrascht statt dessen mit sch\u00f6nen harmonischen Wendungen und einem stets runden und st\u00e4ndig variierten Orchesterklang; die B\u00fchnenmusik sieht viele Blasinstrumente vor. Dar\u00fcberhinaus erlauben Reyers Vokalmelodien den S\u00e4ngern, in ihren Rollen zu gl\u00e4nzen, was die Beliebtheit dieses Werkes um die Jahrhundertwende erkl\u00e4rt. Etliche namhafte S\u00e4nger sangen damals die Rollen des Sigurd und der Brunehild. Auch wenn die Handlung nicht mit der psychologischen Tiefe und fl\u00fcssigen Dramaturgie der Wagner\u2019schen Tetralogie mithalten kann, h\u00e4tte die Musik dieses vergessenen Marseiller Komponisten es verdient, \u00f6fter gespielt zu werden.<\/p>\n<p>Die m\u00e4nnlichen Solopartien des Sigurd und Gunther sind die umfangreichsten. <strong>Florian Laconi<\/strong> (Sigurd) nahm die gesamte Partie heldentenoral, also mit voller Bruststimme und leuchtender Spitze, die sich trotz der vielen hohen und lauten T\u00f6ne, die er zu singen hatte, nicht abnutzte. Seine Partie ist alles andere als einfach. Die Sicherheit mit der er wie auch die anderen S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen ihre ungewohnten Parts vortrugen, war schlichtweg beeindruckend. Es gab bis auf ganz wenige Ausnahmen keine rhythmischen Unklarheiten in der Koordination von Orchester und S\u00e4ngern. Nebenbei bemerkt ist der Saal der Marseiller Oper mit seinen R\u00e4ngen, Balkonen recht hoch und zugleich der Abstand zwischen S\u00e4ngern und Publikum eher gering. Dadurch und dank der guten Akustik des Raumes war die dynamische Balance zwischen S\u00e4ngern und Orchester durchgehend sehr gut. <strong>Alexandre Duhamel<\/strong> (Gunther) sang seine Partie zu Beginn vielleicht etwas zu forciert; jedenfalls verlor sein Bariton im zweiten Akt ein wenig von seinem Schmelz; in den letzten beiden Akten zeigte er dann den vollen dynamischen Umfang, \u00fcber den er verf\u00fcgt, und war klanglich wieder ganz auf der H\u00f6he. <strong>Nicolas Cavalliers<\/strong> Hagen blieb kompositionsbedingt etwas bla\u00df; gerade in seinem Fall darf man das Wagner\u2019sche Pendant nicht zum Vergleich heranziehen. <strong>Catherine Hunold<\/strong> (Brunehild) hat einen kraftvollen, durchschlagenden Sopran, der sich im Duett mit Sigurd im letzten Akt gut mit Laconis Stimme mischte, das beide mit einer an Puccini gemahnenden stimmlichen Wucht darboten. Die Mezzosopranistin <strong>Charlotte Bonnet<\/strong> (Hilda) hat ebenfalls eine gro\u00dfe Stimme, die sie sehr pointiert einsetzte. Psychologisch ist ihre Rolle derjenige mit der gr\u00f6\u00dften Entwicklung, und die unterschiedlichen Stimmungsumschw\u00fcnge ihrer Partie meisterte sie darstellerisch souver\u00e4n. <strong>Marion Leb\u00e8gue<\/strong> (Uta) sang ihre Mezzopartie solide, verf\u00fcgt aber nicht \u00fcber die gleiche stimmliche Kraft ihrer beiden Kolleginnen.<strong> Gilen Goicoechea<\/strong> (ein Barde) trug seine Partie, wie es der Gesangstext vorgibt, ausgesprochen wohlklingend vor, mit einem lyrischen Baritontimbre; allerdings liegen die tiefen Passagen f\u00fcr ihn zu tief. <strong>Marc Larcher<\/strong> (Irnfried), <strong>Ka\u00eblig Boch\u00e9<\/strong> (Hawart), <strong>Jean-Marie Delpas<\/strong> (Rudiger), <strong>Jean-Vincent Blot<\/strong> (Ramunc) trugen ihr zum Teil a cappella zu singendes Soloquartett, das \u00e4u\u00dferst ansprechend gesetzt ist, klanglich wohlausgeglichen vor. Ein weiterer interessanter Effekt war der mit geschlossenem Mund zu singende Chor hinter der Szene im dritten Akt. Die Ch\u00f6re haben in den ersten beiden Akten viel zu singen, in den letzten Akten beschr\u00e4nken sie sich eher auf kurze Einw\u00fcrfe. Lobend zu erw\u00e4hnen ist, da\u00df sie trotz allen zeremoniellen Pomps \u00e0 la <em>Lohengrin<\/em> im ersten und dritten Akt niemals das Orchester \u00fcbert\u00f6nten.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Diese Oper geh\u00f6rt mit ihren zahlreichen Bildwechseln und spektakul\u00e4ren visuellen Effekten in die gleiche Kategorie wie Massenets <em>Esclarmonde<\/em>. Beide Opern verlangen gro\u00dfe Stimmen, viel Aktion der B\u00fchnenmaschinerie und ein akkurat spielendes stark besetztes Orchester. Die Handlung dieser Werke vermag das heutige Publikum vielleicht nicht mehr zu \u00fcberzeugen, aber die Musik Reyers ist eine wirkliche Entdeckung. In Marseille wird gro\u00dfartig musiziert; das Orchester und die S\u00e4nger der Hauptpartien lassen den Abend zu einem Erlebnis werden. Die Bravorufe am Ende waren wirklich verdient. Hinzu kommt ein sch\u00f6nes B\u00fchnenbild mit geschickt eingesetzten Videoprojektionen. Die phantastische Handlung wird szenisch geradlinig umgesetzt. Hinzu kommt das im Stile des Art d\u00e9co gehaltene Haus, das allein schon einen Besuch wert ist. Einziger Kritikpunkt ist der recht sp\u00e4te Beginn der Auff\u00fchrung um 20 Uhr: Der letzte Vorhang f\u00e4llt dann erst eine knappe halbe Stunde vor Mitternacht.<\/p>\n<p>Dr. Martin Knust<\/p>\n<p>Bild: Christian DRESSE<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Marion Leb\u00e8gue (Uta), re., Charlotte Bonnet (Hilda) li.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Ernest Reyer (1823\u20131909), Oper in vier Akten und 19 Bildern, Libretto von Camille du Locle und Alfred Blau, UA: 1884 Br\u00fcssel Regie: Jean-Louis Meunier, szenische Regie: Orane Furness-Pina, Choreographie: Alexandra Beignard, Inszenierung: Charles Roubaud, Assistenz: Jean-Christophe Mast, B\u00fchnenbild: Emanuelle<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8642\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8643,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[290,1],"tags":[],"class_list":["post-8642","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marseille-oper","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8642","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8642"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8642\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8646,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8642\/revisions\/8646"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8643"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}