{"id":8520,"date":"2024-05-18T18:05:20","date_gmt":"2024-05-18T17:05:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8520"},"modified":"2024-05-18T18:05:20","modified_gmt":"2024-05-18T17:05:20","slug":"goetterdaemmerung-helsinki-finnische-nationaloper","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8520","title":{"rendered":"G\u00f6tterd\u00e4mmerung &#8211; Helsinki, Finnische Nationaloper"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Richard Wagner (1813 \u2013 1883), dritter Tag des B\u00fchnenfestspiels <em>Der Ring des Nibelungen<\/em> in drei Aufz\u00fcgen und einem Vorspiel, Text vom Komponisten, UA: 17. August 1876, Bayreuther Festspielhaus, Bayreuth<\/p>\n<p>Regie: Anna Kelo, B\u00fchnenbild, Licht und Video: Mikki Kunttu, Kost\u00fcme: Erika Turunen<\/p>\n<p>Dirigent: Hannu Lintu, Orchester der finnischen Nationaloper<\/p>\n<p>Chor der finnischen Nationaloper, Leitung: Marge Mehilane<\/p>\n<p>Solisten: Daniel Brenna (Siegfried), Johanna Rusanen (Br\u00fcnnhilde), R\u00fani Brattaberg (Hagen), Jukka Rasilainen (Alberich), Tuomas Pursio (Gunther), Reetta Haavisto (Gutrune), Tuija Knihtil\u00e4 (Waltraute), Noa Beinart (erste Norn), Niina Keitel (zweite Norn), Sonja Herranen (dritte Norn), Marjukka Tepponen (Woglinde), Mari Palo (Wellgunde), Jeni Packalen (Flo\u00dfhilde)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 17. Mai 2024 (Premiere)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Helsinki-Goetterdaemmerung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8521\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Helsinki-Goetterdaemmerung.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Helsinki-Goetterdaemmerung.jpg 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Helsinki-Goetterdaemmerung-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Kurzinhalt<\/strong><\/p>\n<p>Die drei Nornen sehen das Ende der G\u00f6tter voraus. Siegfried verabschiedet sich bei Tagesanbruch von Br\u00fcnnhilde auf dem Walk\u00fcrenfelsen, um in der Welt Heldentaten zu vollbringen. Er trifft auf dem Hof der Gibichungen ein und wird das Opfer einer Intrige: Gutrune bietet ihm einen Trank an, der ihn Br\u00fcnnhilde vergessen l\u00e4\u00dft. Daraufhin verspricht Siegfried Gunther, ihm Br\u00fcnnhilde als Braut vom Walk\u00fcrenfelsen zu bringen, wenn er dessen Schwester Gutrune heiraten d\u00fcrfe. Gunther willigt ein. Hagen, der Urheber dieser Intrige, gibt Siegfried den Rat, sich mit Hilfe des Tarnhelms in Gunther zu verwandeln, um Br\u00fcnnhilde zu t\u00e4uschen. Als die beiden aufgebrochen sind, gibt er sich als Alberichs Sohn zu erkennen.<\/p>\n<p>Die Walk\u00fcre Waltraute kommt zu Br\u00fcnnhilde, um ihr mitzuteilen, da\u00df Wotan sich von ihr w\u00fcnsche, den Ring, den sie von Siegfried bekommen hat, den Rheint\u00f6chtern zu geben und so das Ende der G\u00f6tter einzuleiten. Br\u00fcnnhilde weigert sich und schickt ihre Schwester fort. Siegfried in der Gestalt Gunthers erscheint, \u00fcberw\u00e4ltigt sie und nimmt ihr den Ring. Vor ihrer R\u00fcckkehr am n\u00e4chsten Morgen \u00fcbergibt er sie unbemerkt an Gunther. Hagen ruft die Mannen zusammen, um Gunther mit Br\u00fcnnhilde zu empfangen. Br\u00fcnnhilde ist verwirrt, als sie Siegfried mit Gutrune erblickt. Als sie auch noch den Ring an seinem Finger sieht, bezichtigt sie ihn des Verrates an Gunther. Siegfried weist ihren Verdacht von sich. Nachdem Siegfried mit Gutrune und der Hochzeitsgesellschaft weitergezogen ist, beschlie\u00dfen Gunther, Hagen und Br\u00fcnnhilde, da\u00df er f\u00fcr seinen Verrat mit dem Tode b\u00fc\u00dfen soll. Man beraumt eine Jagd an.<\/p>\n<p>Auf der Jagd verl\u00e4uft sich Siegfried und begegnet den Rheint\u00f6chtern, die ihn warnen und den Ring verlangen. Er weigert sich und sie verschwinden. Die Jagdgesellschaft trifft ein. Hagen verabreicht Siegfried einen Trank, der seine Erinnerung an Br\u00fcnnhilde wieder herstellt. Als er begeistert von seiner Vereinigung mit der Walk\u00fcre berichtet, t\u00f6tet ihn Hagen. Die Jagdgesellschaft kehrt mit dem toten Siegfried an den Hof der Gibichungen zur\u00fcck. Dort kommt es zum Streit um den Ring zwischen Gunther und Hagen, der seinen Halbbruder t\u00f6tet. Bevor er den Ring an sich nehmen kann, erscheint Br\u00fcnnhilde, l\u00f6st die Intrige auf, nimmt den Ring an sich, und befiehlt, Siegfrieds Leichnam zu verbrennen. Sie folgt ihm mit in den Tod, der Rhein tritt \u00fcber die Ufer, die Rheint\u00f6chter erhalten den Ring zur\u00fcck und die G\u00f6tterburg Walhall geht in Flammen auf.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Zu sehen sind die gleichen szenischen Elemente wie in den vorangegangenen Teilen. Felsengebirge, Gibichungenburg und Walhall werden mit gro\u00dfen schwarzen Bl\u00f6cken angedeutet. Verglichen mit den vorigen drei Teilen ist die Beleuchtung zwar nicht weniger aufwendig, insgesamt ist die B\u00fchne aber wesentlich dunkler und weniger bunt \u2013 mit Ausnahme des Schlu\u00dfbildes. Wir befinden uns in einer endzeitlichen Welt. Die S\u00e4nger und Statisten haben stilisierte Gasmasken auf, sobald sie die Burg Gunthers verlassen, und Siegfried wird, als er vom Walk\u00fcrefelsen dort ankommt, zun\u00e4chst von einem \u00c4rzteteam untersucht, bevor er zu Gunther vorgelassen wird. Der h\u00e4lt sich, wie seine Schwester Gutrune, in einem sch\u00fctzenden Ei auf und ist \u00fcberhaupt recht vorsichtig; Br\u00fcnnhilde wird beispielsweise sicherheitshalber in einem K\u00e4fig transportiert. Aus einem gro\u00dfen Ei war im <em>Rheingold<\/em> auch Alberich geschl\u00fcpft, der in einer Albtraumsequenz seinem Sohn Hagen erscheint und zu einem gespenstischen Vogel zu mutieren beginnt. Siegfried ist anf\u00e4nglich ein naiver Charakter, der auf dem Walk\u00fcrefelsen einen Gem\u00fcsegarten angelegt hat, jeden Unbekannten umarmt und sich aus den Gew\u00e4chsen, die er findet, etwas zu Essen rupft. Seine burschikose Art scheint nach Einnahme des Trankes nur noch gelegentlich durch, und am Ende des ersten Aufzugs erniedrigt er Br\u00fcnnhilde ohne die geringste Spur von Empathie. Spektakul\u00e4r sind die Nornenszene, in der die drei T\u00f6chter Erdas als gezackte Berggipfel erscheinen, und die Gestaltung der Schlu\u00dfsequenz: Als Br\u00fcnnhilde das Feuer entz\u00fcndet, hat sich der riesige Ring, den man in der <em>Walk\u00fcre<\/em> sehen konnte, herabgesenkt und beginnt aufzulodern. Er zerf\u00e4llt brennend in seine Teile, als sich die gesamte Szene in den Rhein hinabsenkt und am Schlu\u00df erscheinen die G\u00f6tter im rauchenden Walhall, das ebenfalls unter den letzten Akkorden in der Tiefe versinkt. Riesige Ringe finden sich auch diesmal im \u00fcberall B\u00fchnenbild wieder, etwa in der Gibichungenhalle oder auf den Zwischenvorh\u00e4ngen. Sie erinnern an die Korona einer Sonnenfinsternis. Beleuchtung und Videoeffekte verdeutlichen oft den Wortinhalt, etwa in der Nornenszene, wenn das Gebirge zu brennen beginnt, sobald vom Brand der Weltesche die Rede ist, oder wenn sich die Szene erhellt als Hagen sich als Sohn Alberichs zu erkennen gibt.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hannu Lintu<\/strong> blieb seinem Ansatz aus den vorigen <em>Ring<\/em>-Teilen treu und setzte auf eine rhythmisch und dynamisch blockhafte Gestaltung der Partitur. Das bedeutet, da\u00df die kr\u00e4ftigen Farben dominierten und das Orchester generell recht laut spielte. Solisten und Chor hatten also immer gegen eine recht stabile Wand anzusingen und gaben ihr M\u00f6glichstes. Enorm waren die Tenorspitzen in den Ch\u00f6ren der Mannen. Der druckvolle Vortrag hinterlie\u00df im Laufe des Abends nicht nur bei einigen S\u00e4ngern, sondern auch im Orchester seine Spuren, vor allem im Blech. Und durch die gedehnten Tempi schwoll die Spieldauer des ersten Aufzugs auf imponierende volle zwei Stunden an. Zu den Solisten im einzelnen: <strong>Daniel Brenna<\/strong> (Siegfried) hat eine wandelbare Stimme und gute Aussprache, ist aber auch ein begnadeter Darsteller mit seinem schalkhaften, beweglichen Vortrag. Sein Siegfried zeichnet sich durch eine jugendliche Unbeschwertheit aus und musikalisch leistete er viel Detailarbeit, die mitunter vom Orchester \u00fcberdeckt wurde. <strong>Johanna Rusanen<\/strong> (Br\u00fcnnhilde) teilte sich ihre schwere Partie geschickt ein. Zwar drang sie ohne Probleme stets durch den dichten Orchesterklang hindurch, doch am Ende zeigte sie in ihrem Schlu\u00dfmonolog, \u00fcber was f\u00fcr gewaltige stimmliche Reserven sie verf\u00fcgte. Mimisch ist sie vor allem in den tragischen und energischen Momenten ausdrucksstark. <strong>R\u00fani Brattaberg<\/strong> (Hagen) steht ihr in letzterer Hinsicht in nichts nach. Er verf\u00fcgt \u00fcber eine m\u00e4chtige physische Erscheinung. Der Klang seiner Stimme war, vielleicht bedingt durch das starke Orchester, heterogen, was seiner Interpretation jedoch eine interessante Note verlieh. Zeitweilig klang er wie ein Heldenbariton mit einer soliden H\u00f6he, zeitweilig war seine Stimme in der Mittellage etwas rauh und glanzlos, was seinem finsteren Charakter aber gut anstand. <strong>Jukka Rasilainen<\/strong> (Alberich) ist ein D\u00e4mon, der seinen Sohn peinigt und hat ein unnachahmlich b\u00f6sartiges Mienenspiel. Seine Aussprache war jedoch wieder sehr unausgeglichen; mitunter fallen bei ihm die s- und t-Laute komplett weg. <strong>Tuomas Pursio<\/strong> (Gunther) sang und spielte seine Rolle elegant und beinahe etwas k\u00fchl. Sein Registerausgleich ist kultiviert, die Klanggebung \u00fcber weite Strecken makellos; lediglich bei ein paar langen, lauten T\u00f6nen machte sich ein Tremolo bemerkbar. <strong>Reetta Haavisto<\/strong> (Gutrune) machte aus ihrer Rolle darstellerisch und gesanglich das Beste. Eine beeindruckende Leistung lieferte<strong> Tuija Knihtil\u00e4<\/strong> (Waltraute) ab. Ihre Stimme hat ein samtweiches, volles Register in der Tiefe, das sie zum Ende ihrer Erz\u00e4hlung sehr sch\u00f6n zur Geltung brachte.<strong> Noa Beinart<\/strong> (erste Norn) war von den drei S\u00e4ngerinnen der Nornenpartien diejenige mit der besten Aussprache und Stimme. Die im Vergleich zum Rheingold gealterten Rheint\u00f6chter \u2013 <strong>Marjukka Tepponen<\/strong> (Woglinde), <strong>Mari Palo<\/strong> (Wellgunde) und <strong>Jeni Packalen<\/strong> (Flo\u00dfhilde) \u2013 spielen beweglich im Schatten. Da Lintu f\u00fcr ihre Ges\u00e4nge ein recht flottes Tempo w\u00e4hlte, wollte sich aber kein verschmelzender Ensembleklang einstellen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Der neue <em>Ring<\/em> in Helsinki ging musikalisch kraftvoll und bildgewaltig zu Ende. Von der Inszenierung her ist die <em>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/em> der d\u00fcsterste Teil geworden, sowohl von der Beleuchtung als auch dem Inhalt her, was ja auch vollkommen angebracht ist. Von den derzeit in den meisten Opernh\u00e4usern zu sehenden Inszenierungen der Tetralogie unterscheidet sich diese finnische Produktion dadurch, da\u00df sie Wagners Regieanweisungen strikt respektiert. Es gibt nur ganz wenige, die Handlung verdeutlichende oder intensivierende Abweichungen, aber keinen Ansatz zu einer eigenen Erz\u00e4hlung. Selbst die nur schwer umzusetzenden szenischen Anweisungen Wagners f\u00fcr den Schlu\u00df werden vollst\u00e4ndig umgesetzt. Hier l\u00e4\u00dft sich sehen, zu welch umwerfenden Resultaten eine genaue Befolgung und Koordination der originalen szenischen Anweisungen mit der Musik in der Oper f\u00fchren kann. Diese <em>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/em> ist jedoch kein historisierendes Kost\u00fcmdrama geworden, sondern \u00fcbersetzt Wagners <em>Ring<\/em> in eine zeitlose Bildsprache.<\/p>\n<p>Die musikalische Interpretation mit dem starken Orchester mag nicht jedermanns Sache sein, gibt dem Ganzen aber auf jeden Fall einen unverwechselbaren Charakter und verlangt den Solisten das \u00c4u\u00dferste ab. Die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger der Hauptpartien sind ausgezeichnet, der Chor gl\u00e4nzend. Das Publikum feierte die Interpreten, allen voran Johanna Rusanen, und das Orchester enthusiastisch. Eine <em>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/em> f\u00fcr alle, die eine Auszeit vom Regietheater brauchen.<\/p>\n<p>Dr. Martin Knust<\/p>\n<p>Bild: Stefan Bremer<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Tuomas Pursio (Gunther), R\u00fani Brattaberg (Hagen), Daniel Brenna (Siegfried)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Richard Wagner (1813 \u2013 1883), dritter Tag des B\u00fchnenfestspiels Der Ring des Nibelungen in drei Aufz\u00fcgen und einem Vorspiel, Text vom Komponisten, UA: 17. 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