{"id":8409,"date":"2023-07-24T18:00:20","date_gmt":"2023-07-24T17:00:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8409"},"modified":"2023-07-30T18:18:16","modified_gmt":"2023-07-30T17:18:16","slug":"41-festival-international-dopera-baroque-romantique-2023-beaune","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8409","title":{"rendered":"41. Festival International  d\u2019Op\u00e9ra Baroque &#038; Romantique 2023, Beaune"},"content":{"rendered":"<p>Jedesmal wenn wir nach der im Weinland Burgund gelegenen Stadt Beaune in Mittelfrankreich fuhren, erlebten wir einige positive \u00dcberraschungen. Dieses Jahr wurden wir mit der Auff\u00fchrung von Monteverdis gro\u00dfer Oper <em>Die Kr\u00f6nung der Poppea <\/em>insofern \u00fcberrascht, da\u00df sie in ihrer ganzen L\u00e4nge von vier Stunden pr\u00e4sentiert wurde. Da man nicht von dem sp\u00e4ten Beginn 21 Uhr abging, endete die Auff\u00fchrung erst um ein Uhr in der Nacht. Doch niemand im Publikum \u00e4u\u00dferte sich \u00e4rgerlich dar\u00fcber, alle applaudierten am Ende lange und ausgiebig der wirklich gro\u00dfartigen Leistung der S\u00e4nger und des Orchesters Ensemble les \u00c9pop\u00e9es. Dieses bestand nur aus sechs Streichinstrumenten und einem Cembalo. Der Klang ist sonor, der nie zu laut und aufdringlich wurde.<\/p>\n<blockquote><p><strong><em>L\u2019incoronazione di Poppea<\/em><\/strong><strong> (<em>Die Kr\u00f6nung der Poppea<\/em>)<\/strong><\/p>\n<p>von Claudio Monteverdi (1567-1643), Oper in einem Prolog und drei Akten, Libretto: Giovanni Francesco Busenello \u00a0UA: Venedig 1642, Teatro Santi Giovanni e Paolo<\/p>\n<p>Dirigent: Stephane Fuget, Ensemble les \u00c9pop\u00e9es<\/p>\n<p>Solisten\u00a0: Francesca Aspromonte (Poppea), Isabelle Druet (Nerone), Eva Za\u00efcik (Amore, Ottavia)<\/p>\n<p>Paul-Antoine B\u00e9nos-Dijan (Ottone), Camille Poul (Drusilla) Alex Rosen (Seneca, Tribuni), Mathias Vidal (Arnalta), Juan Sancho (Nutrice, Lucano), Jennifer Courcier (Amore, Damigella), Claire Lefilli\u00e2tre (Fortuna, Pallade, Venere), Ana Escudero Virtu (Valetto) u.a.<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 14. Juli 2023, Basilique Notre-Dame, Beaune<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Kroenung-Poppea-Nero.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8410\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Kroenung-Poppea-Nero.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Kroenung-Poppea-Nero.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Kroenung-Poppea-Nero-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Die <em>Kr\u00f6nung der Poppea<\/em> war die letzte Oper des f\u00fcnfundsiebzigj\u00e4hrigen Monteverdi. Sie wurde 1642 in Venedig mit gro\u00dfem Erfolg uraufgef\u00fchrt. F\u00fcr sein letztes Werk pa\u00dfte Monteverdi die musikalische Form st\u00e4rker als zuvor an die Theatersituation und die Figuren an. Das Ergebnis war ein immenser Reichtum an Formen, Strukturen und Stilen, die zur dramatischen Darstellung beitrugen.<\/p>\n<p>Das Libretto berichtet von der Liebesbeziehung zwischen Kaiser Nero und Poppea. Poppea bringt Nero dazu, ihr zu versprechen \u2013 und das gegen den Rat seines ehemaligen Lehrers Seneca \u2013 da\u00df er sie heiraten und sie dadurch Kaiserin wird. Poppea wird also zur Kaiserin gekr\u00f6nt und somit dem Sieg der Liebe geweiht. Die Monologe zeigen Monteverdis F\u00e4higkeit als Komponist, die dramatische und musikalische Form zu vereinen. Besonders die Ges\u00e4nge von Ottone und Octavia sind von au\u00dferordentlich dramatischer Intensit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Kurzinhalt <\/strong><\/p>\n<p>Wir befinden uns in Rom, im Jahre 62 n. Chr.: der machtbesessene Kaiser Nerone verspricht seiner Geliebten Poppea, seine Gattin Ottavia zu versto\u00dfen und sie zu heiraten, womit sie Kaiserin wird. Der Philosoph Seneca kritisiert diese Entscheidung, doch Nero zwingt ihn, Selbstmord zu begehen. Kaiserin Ottavia will ihre Nebenbuhlerin Poppea ausschalten und \u00fcberredet Ottone, seine ehemalige Geliebte Poppea umzubringen, was aber mi\u00dflingt. Ottavia und Ottone werden aus Rom verbannt. Nero verspricht Poppea, sie sogleich zu heiraten, so da\u00df die Kr\u00f6nung folgen kann, was allgemeinen Jubel ausl\u00f6st.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>In dieser Musik gibt es nicht die Arien oder ariose Musik, die man sonst in einer Oper antrifft. F\u00fcr jemand, der diese Musikform nicht kennt, wirken die Musikpassagen ein wenig wie der Choral in der Kirche. Um es auf den Punkt zu bringen, man sollte Monteverdis Musik im Ohr haben, um die Musik zu genie\u00dfen. Ist das der Fall, dann ist man von der au\u00dferordentlichen Biegsamkeit des Musikablaufs \u00fcberrascht. Die S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen waren au\u00dferordentlich engagiert und versuchten, mit K\u00f6rperbewegungen den Musikeindruck noch zu verst\u00e4rken. Hinzu kam, da\u00df sie nach ihrem Gesang stets die B\u00fchne verlie\u00dfen und dann bei erneutem Gesangspart wieder auftraten. Dadurch kam es zu einer permanenten Bewegung auf der B\u00fchne. Manchmal st\u00fcrmten die einzelnen S\u00e4nger geradezu die Szene und das meist dann, wenn sein Gesang eine hohe dramatische Wirkung hatte. Das gelang im allgemeinen durchaus eindrucksvoll.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Um es vorwegzunehmen: die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger waren durch die Bank hervorragend und sehr gut vorbereitet. Alle Stimmen vernahm man im Kirchenraum angenehm deutlich und gut artikuliert. Von unseren Pl\u00e4tzen konnte man die \u00dcbertitelung in franz\u00f6sischer Sprache gut verfolgen. Das war auch sehr notwendig, da man sonst die zeitliche L\u00e4nge, die die Vorstellung ben\u00f6tigte, nicht ohne eine gewisse Langeweile \u00fcberbr\u00fcckt h\u00e4tte. Auf diese Weise hatten wir gro\u00dfe Freude beim Zuh\u00f6ren der ausgedehnten Ges\u00e4nge und verlie\u00dfen den Kirchenraum nach etwa viereinhalb Stunden zwar m\u00fcde, aber sehr bereichert.<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe S\u00e4ngerpers\u00f6nlichkeit war die Darstellerin der Poppea Francesca Aspromonte. Ihr Sopran hatte ein sanftes Timbre, das wohltuend dem Ohr schmeichelte. Hinzu kam der m\u00e4chtige Mezzosopran von Isabelle Druet als N\u00e9rone, der neben ihr postiert war. Alle S\u00e4nger traten mit Beginn ihres Gesangs auf die Szene, so da\u00df hier ein dauerndes Kommen und Gehen war. Damit wurde die Szene ungemein belebt.<\/p>\n<p>Alle S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger waren sehr gut in ihren Rollen engagiert, was sich auf die Lebendigkeit der Szenen vorteilhaft auswirkte. Zu Beginn waren Amour (Liebe) Virtu (Tugend) und Fortune (Schicksal) zu einem Disput aufgetreten um darzustellen, wer denn nun die Vorherrschaft beanspruchen darf.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Es wurde eine runde Darstellung, da\u00df das gro\u00dfe Engagement aller beteiligten K\u00fcnstler bewies. Hinzu kam das Dirigat von Stephane Fuget, der auch das Cembalo sehr pr\u00e4zise und brillant spielte. Das kleine Orchester erschien gro\u00dfartig engagiert.<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<blockquote><p><strong><br \/>\nFanny et Felix <\/strong><\/p>\n<p><strong>FANNY (1805-1847) und\u00a0 FELIX MENDELSSOHN (1809-1847)<\/strong><\/p>\n<p>Programm<\/p>\n<p>Felix Mendelssohn : <em>Das M\u00e4rchen von der sch\u00f6nen Melusine<\/em>, Ouvert\u00fcre Op.32<\/p>\n<p>Fanny Mendelssohn-Hensel: <em>Faust II<\/em>, Kantate H389<\/p>\n<p>Fanny Mendelssohn-Hensel: <em>Hero und Leander<\/em>, Dramatische Szene<\/p>\n<p>Felix Mendelssohn:<em> Le Songe d\u2019une nuit d\u2019\u00e9t\u00e9<\/em> (<em>Sommernachtstraum<\/em>) Op.61<\/p>\n<p>Orchester: Le Cercle de l\u2019Harmonie, Dirigent: J\u00e9r\u00e9mie Rhorer<\/p>\n<p>Solisten: Jodie Devos\u00a0(Sopran), Valentina Stadler\u00a0(Mezzosopran)<\/p>\n<p>Eric G\u00e9nov\u00e8se\u00a0 (Text Vorleser)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 15. Juli 2023, Basilique Notre-Dame<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Mendelssohn-alle.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8411\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Mendelssohn-alle.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Mendelssohn-alle.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Mendelssohn-alle-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Es kommt selten vor, da\u00df man in Frankreich an einem Konzertabend ein ganzes Programm nur von deutschen Kompositionen auff\u00fchrt. So erlebten wir ein ungew\u00f6hnliches Programm.<\/p>\n<p>Fanny, die \u00e4ltere Schwester des Komponisten des<em> Sommernachtstraums<\/em> Felix, wuchs wie ihr Bruder in der Zeit der Aufkl\u00e4rung und Fr\u00fchromantik auf. Die Familie war mit Goethe und Heine befreundet und besuchte sich oft gegenseitig. Fanny wurde als Pianistin in den renommierten Salons bewundert. Ihre Berufung als Komponistin wurde immer wieder vereitelt, da man in der Zeit der Aufkl\u00e4rung der Meinung war, da\u00df eine anst\u00e4ndige Frau nicht ohne Schande eine \u00f6ffentliche Karriere anstreben k\u00f6nne. Das gleiche Schicksal erlebten auch viele der damaligen Komponistinnen, die dadurch zum Schweigen gebracht wurden. Deren Werke, die sie dennoch komponierten, kommen erst heute wieder ans Licht. Felix und Fanny schrieben beide nie eine vollst\u00e4ndige Oper, doch vertonten sie die sch\u00f6nsten St\u00fccke des europ\u00e4ischen Repertoires, von Shakespeare \u00fcber Goethe bis hin zu Schiller.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Die Solistinnen und der Chor sangen sehr pr\u00e4zise artikuliert die Texte. Dadurch konnte man besonders Jodie Devos\u00a0(Sopran) und Valentina Stadler (Mezzosopran) gut verstehen.<\/p>\n<p>Das Orchester <em>Le Cercle de l\u2019Harmonie<\/em> unter der Leitung von J\u00e9r\u00e9mie Rhorer spielte mit gro\u00dfer Perfektion, was besonders bei den Streichern auffiel: es war als ob die acht ersten Geigen nur aus einer eine einzigen bestehen w\u00fcrden. Sie wurden von der Bl\u00e4sergruppe bestens erg\u00e4nzt. Einen derart makellosen Klang ist selten zu h\u00f6ren. Auch bei <em>Faust<\/em> II war die Einheit von Solisten, Chor und Orchester meisterhaft.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Wir erlebten einen Musikabend, der seinesgleichen sucht. Mit einem Wort: alles war makellos und bewies meisterhaftes K\u00f6nnen aller beteiligten K\u00fcnstler.<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<blockquote><p><strong><br \/>\nSolokonzert<\/strong><\/p>\n<p><strong>Paul-Antoine B\u00e9nos-Djian, Countertenor<\/strong><\/p>\n<p>Georg Friedrich H\u00e4ndel (1685-1759)<\/p>\n<p>Programm<\/p>\n<p>Kantaten und Opernarien von G. F H\u00e4ndel (1685-1759)<\/p>\n<p>Cantate pour alto <em>Carco sempre di gloria<\/em><\/p>\n<p>Giulio Cesare: <em>Se in fiorito prato<\/em><\/p>\n<p>Rinaldo: Vo\u00b4far guerra (transcription pou clavecin de William Babell<\/p>\n<p>Poro: Vedrai con tuo periglio<\/p>\n<p>Admeto: <em>Orride Larve, e che da me volete<\/em><\/p>\n<p>Tolomeo: <em>Se un solo \u00e8 quel core<\/em><\/p>\n<p>Agrippina: Ottone, <em>Tacero<\/em><\/p>\n<p>Ottone: <em>Dell\u2019onda a i fieri moti<\/em><\/p>\n<p>Sonata pour violon\u00a0 e clavecin, Op. 1, 10 HWV 368<\/p>\n<p>Poro: <em>Dov\u2019\u00e8? S\u2019affretti per me la morte <\/em><\/p>\n<p>Ariodante: Polinesso: <em>Dover giustizia, amor<\/em><\/p>\n<p>Ensemble les \u00c9pop\u00e9es<\/p>\n<p>Violin: Jasmine Eudelin<\/p>\n<p>Violoncelle\u00a0: Alice Coquart<\/p>\n<p>Th\u00e9orbe: L\u00e9o Brunet<\/p>\n<p>Clavecin, Orgue et direction: Stephane Fuget<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung\u00a0: 16. Juli 2023, Hospice: Salle des P\u00f4vres<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Solo-allein.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8412\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Solo-allein.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"436\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Solo-allein.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Beaune-Solo-allein-300x201.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Bei diesem Konzert hatte das Publikum Zutritt zum Krankensaal des Hospice, der normalerweise zum Museum geh\u00f6rt. Alle Pl\u00e4tze waren besetzt. In einem etwas abgetrennten Bereich im vorderen Teil des langgestreckten Raums war das kleine Orchester unter St\u00e9phane Fuget plaziert.<\/p>\n<p>Counter Tenor B\u00e9nos-Djian sang Arien von Georg Friedrich H\u00e4ndel. Seine Belcantotechnik hat sich gegen\u00fcber denjenigen zwei Jahren zuvor gut entwickelt. Auffallend war, wie er sein Stimmvolumen gesteigert hat. Besonders bei der Arie <em>Agrippina<\/em> konnte er geschmeidig die hohen und tiefen T\u00f6ne gut ausbalancieren. Auch die Lautst\u00e4rke hatte er ebenso gut im Griff. Die Koloraturen gestaltete er perlend. Hinzu kam sein angenehm warmes Timbre.<\/p>\n<p>Ein \u00fcberragendes Talent erlebten wir mit der Violinistin Jasmine Eudelin. Sie zeigte ihre enorme Virtuosit\u00e4t. Die \u00e4u\u00dferst schnellen L\u00e4ufen und die gro\u00dfen wie kleinen Intervalle ihrer Musikst\u00fccke meisterte sie mit absoluter Pr\u00e4zision. Selten konnte ich eine solche Meisterschaft erleben. Ein \u00e4hnliches K\u00f6nnen bewies die Violoncellistin Alice Coquart. Die Fingergel\u00e4ufigkeit des Cembalisten Stephane Fuget war teilweise geradezu atemberaubend.<br \/>\nDas Publikum bedankte sich f\u00fcr den Liederabend mit langanhaltendem Applaus, so da\u00df Paul-Antoine B\u00e9nos-Djian uns noch mit einigen sch\u00f6nen Zugaben erfreute.<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<p>Alle Bilder: @ars-essentia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedesmal wenn wir nach der im Weinland Burgund gelegenen Stadt Beaune in Mittelfrankreich fuhren, erlebten wir einige positive \u00dcberraschungen. 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