{"id":8349,"date":"2022-10-10T18:55:02","date_gmt":"2022-10-10T17:55:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8349"},"modified":"2022-10-10T18:55:02","modified_gmt":"2022-10-10T17:55:02","slug":"goetterdaemmerung-berlin-staatsoper-unter-den-linden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8349","title":{"rendered":"G\u00f6tterd\u00e4mmerung &#8211; Berlin, Staatsoper Unter den Linden"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Richard Wagner (1813-1883), dritter Tag des B\u00fchnenfestspiels <em>Der Ring des Nibelungen<\/em> in drei Aufz\u00fcgen und einem Vorspiel, Text vom Komponisten, UA: 1876 Bayreuth<\/p>\n<p>Inszenierung und B\u00fchnenbild: Dmitri Tcherniakov, Kost\u00fcme: Elena Zaytseva, Licht: Gleb Filshtinsky, Video: Alexey Poluboyarinov, Dramaturgie: Tatiana Werestchagina und Christoph Lang<\/p>\n<p>Dirigent: Christian Thielemann, Staatskapelle Berlin<\/p>\n<p>Staatsopernchor Berlin, Einstudierung: Martin Wright<\/p>\n<p>Solisten: Andreas Schager (Siegfried), Lauri Vasar (Gunther), Johannes Martin Kr\u00e4nzle (Alberich), Mika Kares (Hagen), Anja Kampe (Br\u00fcnnhilde), Mandy Fredrich (Gutrune), Violeta Urmana (Waltraute), Nora Beinart (erste Norn), Kristina Stanek (zweite Norn), Anna Samuil (dritte Norn), Evelin Novak (Woglinde), Natalia Skrycka (Wellgunde), Anna Lapkovskaja (Flo\u00dfhilde)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 9. Oktober 2022 (Premiere)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Berlin-Staatsoper-goetterdaemmerung_B_246.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8350\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Berlin-Staatsoper-goetterdaemmerung_B_246.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"428\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Berlin-Staatsoper-goetterdaemmerung_B_246.jpg 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Berlin-Staatsoper-goetterdaemmerung_B_246-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Kurzinhalt<\/strong><\/p>\n<p>Die drei Nornen sehen das Ende der G\u00f6tter voraus. Siegfried verabschiedet sich bei Tagesanbruch von Br\u00fcnnhilde auf dem Walk\u00fcrenfelsen, um in der Welt Heldentaten zu vollbringen. Er trifft auf dem Hof der Gibichungen ein und wird das Opfer einer Intrige: Gutrune bietet ihm einen Trank an, der ihn Br\u00fcnnhilde vergessen l\u00e4\u00dft. Daraufhin verspricht Siegfried Gunther, ihm Br\u00fcnnhilde als Braut vom Walk\u00fcrenfelsen zu bringen, wenn er dessen Schwester Gutrune heiraten d\u00fcrfe. Gunther willigt ein. Hagen, der Urheber dieser Intrige, gibt Siegfried den Rat, sich mit Hilfe des Tarnhelms in Gunther zu verwandeln, um Br\u00fcnnhilde zu t\u00e4uschen. Als die beiden aufgebrochen sind, gibt er sich als Alberichs Sohn zu erkennen.<\/p>\n<p>Die Walk\u00fcre Waltraute kommt zu Br\u00fcnnhilde, um ihr mitzuteilen, da\u00df Wotan sich von ihr w\u00fcnsche, den Ring, den sie von Siegfried bekommen hat, den Rheint\u00f6chtern zu geben und so das Ende der G\u00f6tter einzuleiten. Br\u00fcnnhilde weigert sich und schickt ihre Schwester fort. Siegfried in der Gestalt Gunthers erscheint, \u00fcberw\u00e4ltigt sie und nimmt ihr den Ring. Vor ihrer R\u00fcckkehr am n\u00e4chsten Morgen \u00fcbergibt er sie unbemerkt an Gunther. Hagen ruft die Mannen zusammen, um Gunther mit Br\u00fcnnhilde zu empfangen. Br\u00fcnnhilde ist verwirrt, als sie Siegfried mit Gutrune erblickt. Als sie auch noch den Ring an seinem Finger sieht, bezichtigt sie ihn des Verrates an Gunther. Siegfried weist ihren Verdacht von sich. Nachdem Siegfried mit Gutrune und der Hochzeitsgesellschaft weitergezogen ist, beschlie\u00dfen Gunther, Hagen und Br\u00fcnnhilde, da\u00df er f\u00fcr seinen Verrat mit dem Tode b\u00fc\u00dfen soll. Man beraumt eine Jagd an.<\/p>\n<p>Auf der Jagd verl\u00e4uft sich Siegfried und begegnet den Rheint\u00f6chtern, die ihn warnen und den Ring verlangen. Er weigert sich und sie verschwinden. Die Jagdgesellschaft trifft ein. Hagen verabreicht Siegfried einen Trank, der seine Erinnerung an Br\u00fcnnhilde wieder herstellt. Als er begeistert von seiner Vereinigung mit der Walk\u00fcre berichtet, t\u00f6tet ihn Hagen. Die Jagdgesellschaft kehrt mit dem toten Siegfried an den Hof der Gibichungen zur\u00fcck. Dort kommt es zum Streit um den Ring zwischen Gunther und Hagen, der seinen Halbbruder t\u00f6tet. Bevor er den Ring an sich nehmen kann, erscheint Br\u00fcnnhilde, l\u00f6st die Intrige auf, nimmt den Ring an sich, und befiehlt, Siegfrieds Leichnam zu verbrennen. Sie folgt ihm mit in den Tod, der Rhein tritt \u00fcber die Ufer, die Rheint\u00f6chter erhalten den Ring zur\u00fcck und die G\u00f6tterburg Walhall geht in Flammen auf.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Zu sehen sind die gleichen R\u00e4umlichkeiten wie in den vorangegangenen Teilen, also das ehemalige B\u00fcro Wotans, der H\u00f6rsaal, das Stre\u00df-Labor und die leere Empfangshalle, in der zuvor ein Baum gestanden hatte. Allerdings sieht alles renoviert aus und auch die Mode und Accessoires der Darsteller \u2013 Br\u00fcnnhildes Konfrontation mit Siegfried im zweiten Aufzug filmen die Mannen und Frauen mit ihren Handys \u2013 legen den Schlu\u00df nahe, da\u00df wir uns in der Gegenwart befinden. Br\u00fcnnhilde ist eine Hausfrau, die in ihrer Einsamkeit verzweifelt, und Siegfried begibt sich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ins B\u00fcro des Instituts f\u00fcr Verhaltensforschung, das der junge, frisch eingesetzte Chef Gunther leitet. Sein Halbbruder und heimlicher Konkurrent Hagen ist der Sohn eines Alberich, der sich zumindest optisch nicht ohne weiteres mit der Versuchsperson im <em>Rheingold<\/em> oder dem alten gebrechlichen Mann in <em>Siegfried<\/em> in Beziehung setzen l\u00e4\u00dft. Allerdings genie\u00dft er anscheinend das volle Vertrauen des gesamten Personals, das er im H\u00f6rsaal versammelt, um Gunther und Br\u00fcnnhilde zu empfangen. Die drei Nornen sind Greisinnen; in den vorangegangenen Teilen hatten sie als j\u00fcngere Frauen als Teil des stummen Personals in Wotans Institut figuriert. Diesmal gibt es einen Ring auf der B\u00fchne, der jedoch mehr oder weniger nur als Ehering fungiert. Siegfried scheint einerseits Gesch\u00e4ftspartner (?) und andererseits Versuchsperson des Gibichungeninstituts zu sein. Im dritten Aufzug wird er von drei Psychologinnen im Stre\u00dflabor unter Druck gesetzt, ohne sich dem zu beugen. Er agiert mit der gleichen unbefangenen Naivit\u00e4t wie in dem vorangegangenen Drama der Tetralogie und bekommt keine magischen Tr\u00e4nke verabreicht, sondern verliebt sich in Gunthers Schwesters bzw. erinnert sich pl\u00f6tzlich wieder an Br\u00fcnnhilde, als er nach einem Basketballspiel von Hagen verletzt wird. Als er stirbt versammeln das gesamte Personal wie auch Wotan und Erda sich betroffen um seine Leiche. Der abschlie\u00dfende Monolog Br\u00fcnnhildes ist zweigeteilt: Zuerst singt sie ihren Part zu Ende, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Akteure die B\u00fchne verlassen, und bleibt einsam bei Siegfried zur\u00fcck. W\u00e4hrend des Nachspiels sieht man die leere B\u00fchne mit Erda und Br\u00fcnnhilde, die sich mit einer Tasche von ihr entfernt, w\u00e4hrend die Zeilen des von Wagner nicht vertonten sog. Schopenhauer\u2019schen Schlu\u00dfes der G\u00f6tterd\u00e4mmerung an die Wand projiziert werden (\u201e\u2026 enden sah ich die Welt.\u201c). Spektakul\u00e4re visuelle Effekte werden wiederum konsequent ausgespart.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Die Staatskapelle Berlin unter <strong>Christian Thielemann<\/strong> spielte eine \u2013 im zweiten Aufzug vielleicht etwas zu \u2013 m\u00e4chtige <em>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/em>, bei der die zahllosen klanglichen \u00dcberblendungen, instrumentalen Einlagen und massiven H\u00f6hepunkte ausgezeichnet gelangen. Die dynamische Spannweite war beachtlich. Das Tempo wurde stellenweise wieder sehr zur\u00fcckgenommen, doch ohne zu schleppen. Es gab recht viele kieksende Eins\u00e4tze im Blech, was vielleicht der starken Belastung der Bl\u00e4ser durch die vier Premieren innerhalb einer Woche geschuldet sein d\u00fcrfte. Das Zusammenspiel von Orchester und Dirigent funktionierte an diesem Abend auf jeden Fall tadellos. S\u00e4ngerisch gab es hingegen ein paar Probleme, die m\u00f6glicherweise aus dem recht kompakten und im zweiten Aufzug au\u00dferdem recht lauten Orchesterklang resultierten. So war der S\u00e4nger des Gunther, <strong>Lauri Vasar<\/strong>, in den stark begleiteten Passagen \u00fcberfordert. Seine Stimme tremoliert im fortissimo viel zu stark, was sich auch nachteilig auf die Textverst\u00e4ndlichkeit niederschl\u00e4gt. Er agiert mit einer gewissen Eleganz, aber insgesamt recht steif. <strong>Mandy Fredrich<\/strong> (Gutrune) war hingegen darstellerisch und s\u00e4ngerisch eine hervorragende Besetzung f\u00fcr ihre kleine Rolle. Der beste S\u00e4nger-Darsteller war ohne Zweifel <strong>Johannes Martin Kr\u00e4nzle<\/strong>, der als uralter Alberich in Unterhose, der strickend im H\u00f6rsaal sitzt, einer mythischen Vorzeit entsprungen zu scheint. Seine Szene mit Hagen, gesungen von <strong>Mika Kares<\/strong>, geh\u00f6rte zu den spannungsreichsten in dieser gesamten <em>Ring\u00ad<\/em>-Produktion. Kares spielt und singt wie gewohnt sehr stabil und beherrscht mit seiner riesenhaften Erscheinung auch die B\u00fchne, wenn er nichts zu singen hat. Allerdings zeigten sich selbst bei seiner robusten Stimme im zweiten Aufzug leichte Verschlei\u00dferscheinungen. Wesentlich schlimmer waren diese jedoch bei der S\u00e4ngerin der Br\u00fcnnhilde, <strong>Anja Kampe<\/strong>, zu sp\u00fcren, die ihre Partie im zweiten Aufzug fast nur mit halber Stimme sang. Der sprechnahe Ton pa\u00dfte an sich gut zu der dramatischen Situation, aber man sah mit Sorge dem dritten Aufzug entgegen, den sie dann sehr ordentlich zu Ende brachte. Allerdings war ihre Leistung als ganze eher uneinheitlich. Im Vorspiel mit Siegfried, bei dem es viele hohe, starke T\u00f6ne zu singen gibt, klang alles perfekt. In den folgenden Aufz\u00fcgen setzte sie dann aber einige hohe T\u00f6ne zu stark an oder zog sie viel zu weit auf. Dann klingt ihre Stimme forciert und die Textverst\u00e4ndlichkeit leidet. \u00dcberhaupt keine Schwierigkeiten schien an diesem Abend <strong>Andreas Schager<\/strong> zu haben. Sowohl seine Spielfreude als auch seine kraftvolle Tongebung hielt er konstant durch. Was seiner an sich gelungenen Leistung jedoch einen gewissen Abbruch tut, ist der Mangel an langen, klanglich homogenen Gesangslinien. In seiner Interpretation werden die Akzente korrekt auf wichtige Silben und W\u00f6rter gelegt, die aber seine Melodien mitunter regelrecht zersprengen. Die S\u00e4ngerinnen der drei Rheint\u00f6chter bilden ein ausgewogenes Ensemble. Demgegen\u00fcber sind die Nornen stimmlich recht unterschiedlich. <strong>Anna Samuil<\/strong> als dritte Norn f\u00e4llt durch ihre etwas scharfe Stimme heraus und ihre Aussprache k\u00f6nnte ein wenig besser sein. Wie schon an den vorangegangenen Abenden gab es ein paar textliche Fehler und falsche Eins\u00e4tze bei den S\u00e4ngern, jedoch in viel geringerem Ma\u00dfe als noch im <em>Siegfried<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Musikalisch war dieser Abschlu\u00df des <em>Rings<\/em> zweifelsohne ein \u00fcberw\u00e4ltigendes Ereignis. Die klangliche Gestaltung im Orchester war gro\u00dfartig wie auch die s\u00e4ngerischen Leistungen der meisten Beteiligten. Viele begnadete Schauspieler gab es hier zu bewundern. Auf die szenische Gestaltung wird in einer ausf\u00fchrlichen Betrachtung in der n\u00e4chsten Druckausgabe von <em>operapoint<\/em> n\u00e4her eingegangen werden. Da\u00df es sich hierbei nicht um eine orthodoxe, dem Wagner\u2019schen Regietext folgende Produktion handelt, d\u00fcrfte bereits deutlich geworden sein, und da\u00df nicht alles daran verst\u00e4ndlich war, ebenso. Allerdings hat sie auch ihre Verdienste, nicht zuletzt, was die \u00fcber weite Strecken spannungsvolle Personenregie angeht, und vermochte etliche Zuschauer f\u00fcr sich einzunehmen. Das kam am Ende dieses langen Abends zum Vorschein, als sich das russische Regieteam erstmals dem Publikum pr\u00e4sentierte. Die Buhrufer waren nicht in der Mehrheit. Alles in allem ist dieser Kraftakt, den <em>Ring<\/em> innerhalb einer Woche in einer neuen Inszenierung auf die B\u00fchne zu stemmen, also von Erfolg gekr\u00f6nt gewesen.<\/p>\n<p>Dr. Martin Knust<\/p>\n<p>Bild: Monika Rittershaus<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Anja Kampe (Br\u00fcnnhilde), Andreas Schager (Siegfried)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Richard Wagner (1813-1883), dritter Tag des B\u00fchnenfestspiels Der Ring des Nibelungen in drei Aufz\u00fcgen und einem Vorspiel, Text vom Komponisten, UA: 1876 Bayreuth Inszenierung und B\u00fchnenbild: Dmitri Tcherniakov, Kost\u00fcme: Elena Zaytseva, Licht: Gleb Filshtinsky, Video: Alexey Poluboyarinov, Dramaturgie: Tatiana<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8349\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8350,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,1],"tags":[],"class_list":["post-8349","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-berlin-staatsoper-unter-den-linden","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8349","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8349"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8349\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8351,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8349\/revisions\/8351"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8350"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8349"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8349"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8349"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}