{"id":8094,"date":"2020-10-06T15:50:49","date_gmt":"2020-10-06T14:50:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8094"},"modified":"2020-10-07T15:57:39","modified_gmt":"2020-10-07T14:57:39","slug":"die-zauberfloete-koeln-oper-im-staatenhaus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8094","title":{"rendered":"Die Zauberfl\u00f6te  &#8211; K\u00f6ln, Oper,  im Staatenhaus"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1792); eine deutsche Oper in zwei Aufz\u00fcgen, Text: Emanuel Schikaneder KV 620, UA 30. September 1791, Theater auf der Wieden, Wien<\/p>\n<p>Regie: Michael Hampe, B\u00fchne &amp; Kost\u00fcme: German Droghetti<strong>, <\/strong>Adaption: Darko Petrovic, Licht: Andreas Gr\u00fcter, Video: Thomas Reimer, Dramaturgie: Tanja Fasching, Choreinstudierung: Rustam Samedov<\/p>\n<p>Dirigent: Christoph Gedschold (Leitung), G\u00fcrzenich-Orchester K\u00f6ln, Chor der Oper K\u00f6ln<\/p>\n<p>Solisten: Kathrin Zukowski (Pamina), Julien Behr (Tamino), Antonina Vesenina (K\u00f6nigin der Nacht), Claudia Rohrbach (1. Dame), Regina Richter (2. Dame), Anja Schlosser (3. Dame), Matthias Hoffmann (Papageno), Alina Wunderlin (Papagena), Ante Jerkunica (Sarastro), Oliver Zwarg (Sprecher &amp; 1. Priester), Martin Koch (Monostatos), John Heuzenroeder (2. Priester), Young Woo Kim (1. Geharnischter), Sung Jun Cho (2. Geharnischter)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 3. Oktober 2020 (Premiere)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/K\u00f6ln-Zauberfloete_6839.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8095\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/K\u00f6ln-Zauberfloete_6839.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"370\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/K\u00f6ln-Zauberfloete_6839.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/K\u00f6ln-Zauberfloete_6839-300x171.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Kurzinhalt<\/strong><\/p>\n<p>Pamina wurde von Sarastro auf seine Burg entf\u00fchrt. Ihre Mutter, die K\u00f6nigin der Nacht, beauftragt Prinz Tamino, sie zu retten. Er erh\u00e4lt ein Bild Paminas und ist sofort in sie verliebt. Als Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Rettung bekommt Tamino eine Zauberfl\u00f6te. Papageno, der als Vogelf\u00e4nger f\u00fcr die K\u00f6nigin der Nacht t\u00e4tig ist und Tamino begleitet, erh\u00e4lt ein magisches Glockenspiel.<\/p>\n<p>Beiden gelingt unter mannigfaltigen Schwierigkeiten die Befreiung Paminas aus der Gewalt Sarastros. Dieser unterzieht vorher Pamina und Tamino dreier Pr\u00fcfungen. Nachdem Pamina und Tamino eine letzte Pr\u00fcfung gemeinsam bestanden haben, entl\u00e4\u00dft Sarastro beide, da er bemerkt, da\u00df Tamino und Pamina f\u00fcreinander bestimmt sind. Doch auch Papageno wird belohnt und erh\u00e4lt sein langersehntes Weibchen. Sarastro vernichtet die K\u00f6nigin samt der drei Damen; es siegt das Licht \u00fcber das Dunkel, Gut \u00fcber B\u00f6se.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Die Hygienebedingung der Corona-Zeit schreibt vor, da\u00df die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger sich nur eineinhalb Meter einander ann\u00e4hern d\u00fcrfen. Auf der Vorderb\u00fchne befindet sich auf dem Boden ein die gesamte Vorderb\u00fchne einnehmender ornamentierte Kreis, worauf sich die Akteure postierten. Meist bleiben sie in diesem Abstand einander gegen\u00fcber stehen, einige Male n\u00e4hern sie sich auch bis auf den vorgeschriebenen Abstand. Das gibt der Auff\u00fchrung zuweilen ein statuarisch-oratorienhaften Anstrich. Regisseur Michael Hampe l\u00f6ste dies geschickt mit einem h\u00e4ufigen Bilderwechsel des Hintergrunds, die beidseitig sich \u00f6ffnende Pforten freigaben.<\/p>\n<p>Als erstes erscheint ein sich bedrohlich aufrichtender Drache, vor dem sich Tamino schrecklich f\u00fcrchtet, so da\u00df er sogleich in Ohnmacht f\u00e4llt. Drei Damen in pr\u00e4chtigen, weit ausladenden Gew\u00e4ndern retten ihn. Alle drei Damen verlieben sich in ihn, den sch\u00f6nen J\u00fcngling. Der Vogelf\u00e4nger Papageno tritt auf mit seinem riesigen Vogelk\u00e4fig. Bald danach erblickt man die auf einem Halbmond stehende K\u00f6nigin der Nacht. Sie bittet Tamino, ihre von Sarastro geraubte Tochter zu retten.<\/p>\n<p>Danach erleben wir vor dem Hintergrund einer weiten pastoralen Landschaft mit hohen B\u00e4umen Tamina und Papageno auf einer Bank sitzend. Es gelingt Michael Hampe, dem Publikum sch\u00f6ne Illusion f\u00fcr die Oper darzustellen.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Die ziemlich trockene Akustik von Saal 1 im Staatenhaus war nicht sehr hilfreich f\u00fcr die drei wuchtigen Bl\u00e4serakkorde zu Beginn der Ouvert\u00fcre, die einen l\u00e4ngeren Nachhall brauchten. Diese drei Akkorde, Sarastros Reich kennzeichnend, erscheinen im Laufe der Oper immer wieder. Die Musiker des G\u00fcrzenich-Orchesters sind unter der Stabf\u00fchrung von <strong>Christoph Gedschold<\/strong> gut aufgelegt.<\/p>\n<p>Gleich \u00fcberrascht die erste Szene: Eine riesig sich aufrichtenden Schlange windet sich im Hintergrund. Es ist klar, da\u00df sich Tamino vor ihr f\u00fcrchtet. Aber mu\u00df er gleich in Ohnmacht fallen? Das beweist mitnichten eine starke m\u00e4nnliche Kraft. Will Mozart damit andeuten, da\u00df die Macht des Adels zugrunde geht? Immerhin tobte zur gleichen Zeit in Frankreich die Franz\u00f6sische Revolution.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter erscheint Papageno in seinem federbesetzten Gewand und singt sein volksliedhaftes <em>Der Vogels\u00e4nger bin ich ja<\/em>. Schon hiermit erobert sich <strong>Matthias Hoffmann<\/strong> (Papageno) die Herzen der Zuh\u00f6rer mit seiner sanften Baritonstimme.<\/p>\n<p>Gleich folgt Taminos erst Arie <em>Dies Bildnis ist bezaubernd sch\u00f6n, wie noch kein Auge je gesehen! <\/em>Der franz\u00f6sische S\u00e4nger <strong>Julien Behr<\/strong> besitzt eine schlanke, hohe Tenorstimme. Schon das erste Intervall, das Sehnsuchtsintervall der Sext, zeigt die ganze W\u00e4rme seiner Stimme, in der die Sehnsucht nach der Unbekannten herauszuh\u00f6ren ist. Seine Intonationssichere und geschmeidige Stimme pa\u00dft sehr gut zu Tamino.<\/p>\n<p>Dann erscheint die K\u00f6nigin der Nacht (<strong>Antonina Vesenina<\/strong>). Hier wendet Mozart all seine Koloraturk\u00fcnste, denen er f\u00e4hig ist, an. In der Arie: <em>Zum Leiden bin ich auserkoren<\/em> f\u00fchrt er die S\u00e4ngerin auf ein ungewohntes Niveau, aufs hohe F\u00b4\u00b4\u00b4. Dies h\u00e4lt viele ausgezeichnete Sopranistinnen davon ab, diese Rolle zu \u00fcbernehmen. Antonina Vesenina beginnt die Arie wunderbar fl\u00fcssig und mit gro\u00dfer Energie. Aber zum Schlu\u00df, auf dem letzten hohen Ton F\u00b4\u00b4\u00b4, hatte sie nicht die Kraft den Ton zu gestalten, er war nur halb zu vernehmen.<\/p>\n<p>Doch Frau Vesenina schaffte einen Ausgleich. Im zweiten Akt h\u00f6ren wir fast die gleiche Arie mit den Worten: <em>Der H\u00f6lle Rache kocht in meinem Herzen<\/em>. Hier mu\u00df sie nach vielen Triolen, die sie unter einem Atem nimmt, noch dreimal F\u00b4\u00b4\u00b4 erreichen. Sie singt den hohen Ton makellos. Verdienter langer Beifall!<\/p>\n<p>Vor einer weiten Pastorallandschaft mit hohen B\u00e4umen und Wiesen sitzen Papageno (<strong>Matthias Hoffman<\/strong>) und Tamina (<strong>Kathrin Zukowski<\/strong>) eintr\u00e4chtig auf einer Bank und besingen die Eigenschaften von M\u00e4nnern und Frauen. Tamina beginnt mit heller, edler Sopranstimme <em>Bei M\u00e4nnern, welche Liebe f\u00fchlen, fehlt auch ein gutes Herze nicht.<\/em> Und Papageno antwortet mit wohlt\u00f6nendem Bariton: <em>Die s\u00fc\u00dfen Triebe mitzuf\u00fchlen, ist dann der Weiber erste Pflicht.<\/em> Dann beide: <em>Wir wollen uns der Liebe freun, wir leben durch die Lieb\u2018 allein.<\/em> \u2026 <em>Ihr hoher Zweck zeigt deutlich an, nicht Edleres sei als Weib und Mann reichen an die Gottheit an.<\/em> Schikaneder und Mozart zeichnen hier das Ideal einer Ehe! Beider Gesang beweist die meisterhafte F\u00fchrung ihrer Stimmen. Zu h\u00f6ren ist eine feiner Sopran und ein klarer Bariton. Der harmonische Wohlklang der Stimmen entspricht der anmutigen pastoralen Landschaft im Hintergrund.<\/p>\n<p>Danach erscheinen drei Knaben in silbrig gl\u00e4nzenden Anz\u00fcgen mit struppigen blonden Haaren. Ihr Gesang ist streng aufeinander abgestimmt. Im Outfit entsprechen sie der heutigen koreanischen S\u00e4ngergruppe BTS, Solisten des Knabenchors der Chorakademie Dortmund.<\/p>\n<p>Im zweiten Akt tritt die edle Gestalt Sarastro in den Mittelpunkt. Es ist <strong>Ante Jerkunica<\/strong>, der die Rolle des Sarastro w\u00fcrdig spielt. Er tritt mit dem Choral: <em>O Isis und Osiris, schenkt der Weisheit Geist dem neuen Paar <\/em>in die Mitte des Kreises. Hier w\u00e4re eine leisere Orchesterbegleitung erforderlich. Wie das mit 2 Bassetth\u00f6rner, 2 Fagotte, 3 Posaunen, 4 H\u00f6rner sowie zwei Bratschen und ein Violoncello bewerkstellen? Die Bl\u00e4ser sitzen ganz au\u00dfen rechts vor der breitauslandenden B\u00fchne. F\u00fcr den Dirigenten ist es nahezu unm\u00f6glich, den massiven Klang abzumildern, damit die ohnehin leisen tiefen Ba\u00dft\u00f6ne Sarastros noch vernehmbar sind. Doch Jerkunicas wohlabgerundete tiefe Ba\u00dft\u00f6ne wie A und F der kleinen Oktav h\u00f6rt man recht genau. Besser, weil in h\u00f6herer Lage, kann Ante Jerkunica in der nachfolgenden Arie: <em>In diesen heil\u2019gen Hallen kennt man die Rache nicht \u2026 kann kein Verr\u00e4ter lauern, weil man dem Feind vergibt. <\/em><\/p>\n<p>Hier kommt sein wohlt\u00f6nender Ba\u00df voll zur Wirkung. Der Text zeigt Mozarts und Schikaneders Einstellung zur christlichen Lehre.<\/p>\n<p>Noch einmal h\u00f6ren wir am Opernende <strong>Kathrin Zukowski<\/strong> als Tamina mit dem bezaubernd und ber\u00fchrenden Trauergesang <em>Ach es ist verschwunden, ewig hin der Liebe Gl\u00fcck!<\/em> Ihre Koloraturen kommen klar und sauber heraus, sie sind durchsichtig bis in die h\u00f6chsten H\u00f6hen.<\/p>\n<p>Der Chor der Priester ist nicht beurteilbar, weil er vom Band abgespielt wurde.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Es ist lange her, da\u00df ich in K\u00f6ln eine so gestaltete Oper sah. Es war mal eine Auff\u00fchrung, die man im Ged\u00e4chtnis behalten kann, und zwar von der S\u00e4ngerriege und dem Orchesterspiel angefangen bis zur B\u00fchengestaltung <strong>German Droghettis<\/strong>. Das lag nicht nur daran, da\u00df der von Komponist und Librettist vorgegebene Inhalt getreu wiedergegeben wurde, sondern alles Geschehen entsprach den k\u00fcnstlerischen Vorgaben Schikaneders und Mozarts.<\/p>\n<p>Wir verdanken dies dem fr\u00fcheren langj\u00e4hrigen Intendanten der Oper K\u00f6ln <strong>Michael Hampe<\/strong>.<\/p>\n<p>Es gibt im Programmheft ein ausgedehntes Interview von Michael Hampe, das Chefdramaturgen Georg Kehren am 14. September 2020 mit ihm f\u00fchrte. Die Besucher sollen es unbedingt lesen, denn sein Inhalt l\u00e4\u00dft aufhorchen.<\/p>\n<p>Er antwortet auf Kehrens Frage bez\u00fcglich der Wirtschaftlichkeit der Theater: \u2026 <em>Als Regisseur wird es darum immer mein Ziel sein, da\u00df das Publikum nach einer Auff\u00fchrung das Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrt, \u00fcber das Werk zu sprechen<\/em> <em>\u2026 Ich habe \u2026 als Regisseur die Aufgabe, Werk und Darsteller zum Bl\u00fchen zu bringen und selbst hinter der Auff\u00fchrung zur\u00fcckzutreten.<\/em><\/p>\n<p>Und die letzte Frage: <em>Was w\u00fcrden Sie sich w\u00fcnschen, soll das Publikum aus dem Besuch der<\/em> Zauberfl\u00f6te <em>f\u00fcr sich mitnehmen? <\/em>Hampe: <em>Da\u00df es gelingt, die erste Regel allen Theaters zu erf\u00fcllen, die lautet: \u201aTriff das Publikum mitten ins Herz\u2018.<\/em><\/p>\n<p>Dem m\u00f6chte ich nichts hinzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<p>Bild: Paul Leclaire<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Pamina (Kathrin Zukowski, links), Sarastro (Ante Jerkunica) und Monostatos (Martin Koch,\u00a0 im Kreis) und Tamino (Julien Behr, rechts)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1792); eine deutsche Oper in zwei Aufz\u00fcgen, Text: Emanuel Schikaneder KV 620, UA 30. 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