{"id":8021,"date":"2019-12-15T11:14:56","date_gmt":"2019-12-15T10:14:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8021"},"modified":"2019-12-26T11:18:31","modified_gmt":"2019-12-26T10:18:31","slug":"fortunio-paris-opera-comique","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8021","title":{"rendered":"Fortunio &#8211; Paris, Op\u00e9ra-Comique"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Andr\u00e9 Messager (1853-1929) Com\u00e9die-lyrique in 5 Akten, Libretto: Gaston Armand de Caillavet und Robert de Fler nach der Kom\u00f6die <em>Le Chandelier (Kerzenst\u00e4nder)<\/em> von Louis Charles Alfred de Musset (1835), UA: 5 Juni 1907 Paris, Op\u00e9ra-Comique, Salle Favart<\/p>\n<p>Regie: Denis Podalyd\u00e8s, B\u00fchne: \u00c9ric Ruf, Kost\u00fcme: Christian Lacroix, Licht St\u00e9phanie Daniel, Choreinstudierung: Jo\u00ebl Suhubiette, Kinder der Ma\u00eetrise Populaire de l\u2019Op\u00e9ra Comique : Malcolm Namgyal, Suzanne Laurens<\/p>\n<p>Dirigent: Louis Langr\u00e9e, Orchestre des Champs-\u00c9lys\u00e9es, Chor: Choeur les \u00e9l\u00e9ments<\/p>\n<p>Solisten: Franck Legu\u00e9rinel (Meister Andr\u00e9), Anne-Catherine Gillet (Jacqueline, seine Frau), Jean-S\u00e9bastien Bou (Clavaroche), Cyrille Dubois (Fortunio), Philippe-Nicolas Martin (Landry), Pierre Derhet (Lieutenant d\u2019Azincourt), Thomas Dear, (Lieutenant de Verbois), Ali\u00e9nor Feix (Madelon), Luc Bertin-Hugault (Ma\u00eetre Subtil, Fortunios Onkel), Geoffroy Buffi\u00e8re (Guillaume), Sarah Jouffroy (Gertrude), Laurent Podalyd\u00e8s (Kom\u00f6diant), Enfants Ma\u00eetrise Populaire (Singschule) de l\u2019Op\u00e9ra-Comique: Malcolm Namgyal, Suzanne Laurens<\/p>\n<p>Eine Produktion der Op\u00e9ra-Comique, Koproduktion mit der Op\u00e9ra National de Lorraine Nancy<\/p>\n<p>Wiederholung der Auff\u00fchrung von 2009<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 12. Dezember 2019 (Premiere)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Paris-Fortunio.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8022\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Paris-Fortunio.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Paris-Fortunio.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Paris-Fortunio-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p>Selten \u2013 so scheint es mir \u2013 ist die Vorbemerkung f\u00fcr eine Oper gerechtfertigter als bei dieser Com\u00e9die-lyrique. Sie ist ein \u201eGew\u00e4chs\u201c dieser Zeit, der <em>Belle Epoche<\/em>. Diese pr\u00e4gt sie. Wir befinden uns in den Jahren 1880 bis1918, also \u2013 wie man zu sagen pflegt \u2013 in der <em>guten alten Zeit<\/em>. Der Komponist <strong>Andr\u00e9 Messager<\/strong> ist in Deutschland nahezu unbekannt. Eng h\u00e4ngt das mit den ziemlich andersartigen franz\u00f6sischen Lebensumst\u00e4nden der Gesellschaft und ihrer Metropole Paris zusammen. Hinzu kommen die Zeitumst\u00e4nde kurz nach dem deutsch-franz\u00f6sischen Krieg von 1870\/1871 und die vielen technischen Erneuerungen. Denken Sie nur an die elektrischen Stra\u00dfenbahnen oder das Aufkommen der Fahrr\u00e4der, den Beginn der Metro usw. Insgesamt war es eine Zeit gro\u00dfen technischen Fortschritts. Das Aufkommen des elektrischen Lichts gestaltete die Theaterlandschaft v\u00f6llig um. Vergegenw\u00e4rtigen Sie sich auch die Salons oder die eleganten Caf\u00e9s. Heute noch zehrt unsere Zeit von den umfassenden Umgestaltungen von Paris des Barons Hausmann mit den pr\u00e4chtigen, breiten Boulevards! Die Oper, das Palais Garnier (Charles Garnier, 1825-1898), wurde mit einer eigenen Avenue de l\u2019Op\u00e9ra mit dem <em>Louvre<\/em> und der <em>Com\u00e9die Fran\u00e7aise<\/em> verbunden. Gustave Eiffel baute die Tour Eiffel (1889), was Proteste aus den Reihen der Literaten hervorrief.<\/p>\n<p>Im Stra\u00dfenbild dominierten unz\u00e4hlige Kutschen, aus denen Damen mit langen Kleidern und eingeschn\u00fcrten Schn\u00fcrleibern und versehen mit riesigen H\u00fcten aussteigen, begleitet von M\u00e4nnern mit schmucken Kragenm\u00e4nteln, auf dem Kopf Zylinder oder Melone, im Auge das obligate Monokel. Ihr Besuch gilt einem der zahlreichen Theater oder der pr\u00e4chtigen Oper.<\/p>\n<p>Das war der Boden zur Entfaltung der Theater, der Oper und anderer Etablissements. In ihren luxuri\u00f6s prachtvollen Interieurs am\u00fcsierten sich die vergn\u00fcgungss\u00fcchtige frohgemute Gesellschaft der Hauptstadt bei Possen, Trag\u00f6dien oder Operetten eines Jacques Offenbach.<\/p>\n<p>Diese Epoche war nicht nur auffallend durch die verr\u00fccktesten Moden, sondern auch \u00fcberreich gesegnet mit gro\u00dfen K\u00fcnstlern auf allen Gebieten.<\/p>\n<p>In der Malerei wurde der Impressionismus eines Edouard Manet, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Pierre-Auguste Renoir u.v.a. durch Ausstellungen bekannt und ber\u00fchmt. In der Literatur erscheinen die Namen von Paul Verlaine, Arthur Rimbaud oder St\u00e9phane Mallarm\u00e9. Auf Seiten der Musik sind es Maurice Ravel (<em>Daphne et Chlo\u00e9<\/em>)<em>,<\/em> Igor Strawinsky (<em>Sacre du printemps)<\/em>, Claude Debussy (<em>L\u2019apr\u00e8s-midi d\u2019un faune<\/em>) und als gro\u00dfe Neuerung die <em>Ballets<\/em> <em>Russes<\/em> mit dem genialen Intendanten Sergei Diaghilev. Man k\u00f6nnte endlos fortfahren.<\/p>\n<p>In diesem Milieu von Mode, Technik und Theater wurde am 5. Juni 1907 die Oper <em>Fortunio<\/em> von Andr\u00e9 Messager in der Opera-Comique an der Place Boieldieux aufgef\u00fchrt. Da\u00df diese lyrische Kom\u00f6die alles enth\u00e4lt, was die Pariser Zuschauer sch\u00e4tzten: dramatischen Rhythmus und leicht dahinflie\u00dfenden Melodien, begleitet mit Delikatesse eines Orchesters, das alles an Clart\u00e9 (etwa Klarheit, Deutlichkeit, Transparenz), enth\u00e4lt. Andr\u00e9 Messager wurde damals wie heute bejubelt. Seine Librettisten entnahmen den Stoff der Kom\u00f6die <em>Le Chandelier<\/em> \u2013 <em>Der Kerzenhalter<\/em> von Louis Charles Alfred de Musset (1810-1857).<\/p>\n<p><strong>Kurzinhalt<\/strong><\/p>\n<p>Fortunio erh\u00e4lt durch seinen Onkel, Meister Subtil, eine Stelle als Schreiber bei Ma\u00eetre Andr\u00e9. Zun\u00e4chst ist er eher abgeneigt, die Stelle anzutreten, bis er Jacqueline, Ma\u00eetre Andr\u00e9s Frau, kennenlernt. Doch auch Clavaroche, der neue Capitaine der Garnison findet die sch\u00f6ne Jacqueline attraktiv und macht ihr elegante Avancen, da\u00df diese alsbald sein Anerbieten annimmt.<\/p>\n<p>Um Ma\u00eetre Andr\u00e9s aufkommenden Verdachts zu begegnen, engagieren Clavaroche und Jacqueline einen Chandalier (Kerzenhalter \u201eStrohmann\u201c), der Ma\u00eetre Andr\u00e9 irref\u00fchren soll. Die Rolle des Chandeliers \u00fcbernimmt Fortunio gern, denn er ist von Jacquelines Sch\u00f6nheit fasziniert und will ihr stets zur Seite sein. Er schw\u00f6rt ihr Treue bis zum Tod. Doch bald erkennt Fortunio das intrigante Spiel.<\/p>\n<p>Aber Ma\u00eetre Andr\u00e9 sch\u00f6pft neuen Verdacht. Er plant daher zusammen mit Clavaroche eine t\u00f6dliche Falle f\u00fcr den unbekannten Liebhaber (Chandelier). Obwohl Jacqueline Fortunio warnt, will dieser sich dem Hinterhalt stellen. Jacqueline erkennt, da\u00df sich Fortunio, obwohl er das Doppelspiel durchschaut hat, f\u00fcr ihn opfern will. Sie versteckt ihn vor ihrem Mann und ihrem Liebhaber, um ihm endlich in die Arme fallen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Man blickt auf einen Boule Spielplatz vorne auf der rechten B\u00fchnenseite. Drumherum sieht man entlaubte B\u00e4ume, es ist Winter mit leichtem Schneefall. Nacheinander treten die Protagonisten auf. Sie sind gekleidet nach der Mode im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts: die M\u00e4nner in langen M\u00e4ntel. Die Frauen mit langwallenden R\u00f6cken. Die Damen tragen H\u00fctchen oder ausladende H\u00fcte, die meist mit Blumen besetzt sind. Die Herren haben alle mit Melone auf dem Kopf. Doch Fortunio ist barh\u00e4uptig. Die Soldaten und Offizier haben ein dunkelblaues Oberteil mit breiten Schulterklappen, besetzt mit goldenen Kn\u00f6pfen, einen breiten Lederg\u00fcrtel und rote lange Hosen mit seitlichem Zierstreifen f\u00fcr den Offizier. Jacqueline zeigt sich in verschiedenen Roben: mal ist es ein elegantes blaues Ausgehkleid, mal ein rotes Gewand mit vielen R\u00fcschen. Dann wieder sieht man sie im Schlafzimmer, das oft die Szene abgibt, im wei\u00dfen langen Nachthemd, manchmal hat sie dar\u00fcber einen gebl\u00fcmten Morgenrock. Auch Fortunio erscheint zu Anfang mit langem Mantel, sp\u00e4ter im adretten Anzug mit Krawatte. Die B\u00fchne ist in den einzelnen Akten abwechslungsreich und unterstreicht die Szenen. Keine \u201eEinheitsb\u00fchne\u201c wie allzuoft in Deutschland mit der h\u00e4ufigen Angabe, so w\u00fcrde das B\u00fchnenbild (?!) die Handlung weniger \u201eablenken\u201c (mir gegen\u00fcber ge\u00e4u\u00dferten pers\u00f6nliche Informationen von Regisseuren).<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Das Orchester unter der engagierten Leitung von <strong>Louis Langr\u00e9e<\/strong> begann mit h\u00fcpfenden Rhythmen. Es beschreibt und unterstreicht durch flotte Tiraden ein Boule Spiel auf dem Stadtplatz, erg\u00e4nzt von aufmunternden Zurufen der Zuschauer. In die heitere ab- und anschwellende Musik f\u00fcgen sich die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger auf hohem Niveau ein. Es ist eine beschwingte, sublime Musik, die in der Form an Richard Wagners Opernstil erinnert. Andr\u00e9 Messager war zeitlebens ein Anh\u00e4nger und Bewunderer des Bayreuther Meisters, dem er, als einer der ersten Franzosen, in der fr\u00e4nkischen Stadt bei den Festspielen das eine oder das andere Mal einen Besuch abstattete.<\/p>\n<p>Einiges der Musik f\u00e4llt in Form und Gestaltung auf. Zum Beispiel die Fuge zu Beginn des dritten Akts, die aus der Feder seines Lehrers Eug\u00e8ne Gigout stammen k\u00f6nnte. Dieser war sein Orgellehrer, denn man sollte wissen, da\u00df Andr\u00e9 Messager selbst als Organist an einer der gro\u00dfen st\u00e4dtischen Kirchen einige Zeit angestellt war. Bei Charles-Marie Widor war er stellvertretender Organist in St. Sulpice.<\/p>\n<p>Die Hauptfiguren seien kurz beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Franck Legu\u00e9rinels<\/strong> (Ma\u00eetre Andr\u00e9) Tenor wird etwas kehlig gef\u00fchrt, doch durchaus m\u00e4nnlich. <strong>Jean-S\u00e9bastien Bou<\/strong> (Clavaroche) zeigt eine gut fokussierte Tenorstimme, mit der er sich als stolzer Capitaine der sch\u00f6nen Jacqueline n\u00e4hert und sie rasch zum t\u00eate \u00e0 t\u00eate bringen kann.<\/p>\n<p>Au\u00dferordentlich sympathisch und \u00fcberzeugend erscheint <strong>Cyrille Dubois<\/strong> als Fortunio mit seinem Lied: <em>Si vous croyez que je vais dire que j\u2019ose aimer \u2013 wenn Sie denken, ich wagte zu lieben<\/em>. (3. Akt, 4. Szene). Sein Bekenntnis \u00e4u\u00dfert er innig mit lyrischem Stimme.<\/p>\n<p>Seine Partnerin ist <strong>Anne-Catherine Gillet<\/strong> (Jacqueline). Sie vermittelt \u2013 \u00e4hnlich Fortunio \u2013 eine gro\u00dfe Innigkeit beim Singen. Sie besinnt sich auf ihr fatales Verhalten dem liebensw\u00fcrdigen Fortunio gegen\u00fcber:<em> Je ne vois rien \u2026 tout est sombre <\/em>und sp\u00e4ter: <em>une femme au c\u0153ur ind\u00e9cis, je n\u2019ai pas su, dans ma faiblesse, choisir l\u2019amour le mieux aimant, le plus charmant et la plus pure des tendresses<\/em> \u2026 \u2013 <em>ich sehe nichts, alles ist so dunkel <\/em>und sp\u00e4ter:<em> und nun, da ich eine Frau mit einem unentschlossenen Herzen bin, konnte ich in meiner Schw\u00e4che nicht die liebevollste, edelste, charmanteste und reinste aller Z\u00e4rtlichkeiten w\u00e4hlen.<\/em><\/p>\n<p>Man h\u00f6rt aus ihrem Singen Angst und Hoffnung zugleich heraus. Selbst in mittlerer H\u00f6he zeigt ihr Sopran einen leuchtenden Glanz, den ich nur von Patricia Petibon kenne. Alles tr\u00e4gt sie mit unbeschreiblicher Innigkeit und Ruhe vor, wobei die Leuchtkraft ihrer Stimme allem einen immensen Glanz verleiht.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Nicht allzuoft wird die Liebesgeschichte ans Ende einer Oper gesetzt. Hier erlebte man durch die logisch gef\u00fchrte Regie mit ad\u00e4quaten Kulissen und Gew\u00e4ndern einen ungemein stimmigen Opernabend. Er l\u00f6scht aus der Erinnerung soundso viele nicht gelungene Auff\u00fchrungen mit mildem Glanz! Dank an die Regie, die B\u00fchnen- und Kost\u00fcmgestaltern. Diese erhielten auch beim langen Schlu\u00dfapplaus ein extra Lob. Wo erlebt man so etwas noch? Allen S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern sei Dank, welches auch das kenntnisreiche Publikum durch marschartiges, rhythmisches Klatschen best\u00e4tigte.<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<p>Bild: DR Stefan Brion<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Anne-Catherine Gillet (Jacqueline), Cyrille Dubois (Fortunio)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Andr\u00e9 Messager (1853-1929) Com\u00e9die-lyrique in 5 Akten, Libretto: Gaston Armand de Caillavet und Robert de Fler nach der Kom\u00f6die Le Chandelier (Kerzenst\u00e4nder) von Louis Charles Alfred de Musset (1835), UA: 5 Juni 1907 Paris, Op\u00e9ra-Comique, Salle Favart Regie: Denis<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=8021\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8022,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[47,134],"tags":[],"class_list":["post-8021","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-featured"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8021"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8021\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8023,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8021\/revisions\/8023"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8022"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}