{"id":7809,"date":"2019-05-17T09:55:59","date_gmt":"2019-05-17T08:55:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7809"},"modified":"2019-05-24T18:55:57","modified_gmt":"2019-05-24T17:55:57","slug":"jolanthe-paris-palais-garnier","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7809","title":{"rendered":"Iolanta &#8211; Casse-Noisette \u2013 Nu\u00dfknacker, Paris, Palais Garnier"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Pjotr (Peter) Iljitsch Tschaikowski (1840.1893), Op\u00e9ra in einem Akt (1892), Libretto: Modeste Tschaikowski nach Henrik Hertz: <em>La Fille du roi Ren\u00e9,<\/em> UA: 18. Dezember 1892, St. Petersburg, Mariinski-Theater<\/p>\n<p>Regie: Dmitri Tscherniakov<\/p>\n<p>Dirigent: Thom\u00e1\u0161 Hanus<\/p>\n<p>Solisten: Krzysztov Baczyk (K\u00f6nig Ren\u00e9, K\u00f6nig der Provence), Valentina Nafornita (Iolanta, blinde Tochter von K\u00f6nig Ren\u00e9), Dmytro Popov (Godefroy de Vaud\u00e9mont), Artur Ruci\u0144sk (Robert, Herzog von Burgund), Johannes Martin Kr\u00e4nzle (Ibn Hakia, Mauretanischer Arzt), Vasily Efimov (Alm\u00e9ric, des K\u00f6nigs Knappe), Gennady Bezzubenkov (Bertrand, Palastwache), Elena Zarmba (Marthe, Iolantas Amme\/Bertrands Frau), Adriana Gonzalez (Brigitte) Emanuela Pascu (Laure, beides Iolantas Freundinnen)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 15. Mai 2019<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p>Es ist in der Mitte des 15. Jahrhunderts in der Provence in S\u00fcdfrankreich. Der blinden K\u00f6nigstochter Iolanta wird verheimlicht, da\u00df sie blind ist. Was Sehen hei\u00dft, wei\u00df sie nicht. Noch als Kind wurde sie dem Ritter, Graf Fr\u00e9d\u00e9ric de Vaud\u00e9mont, versprochen.<\/p>\n<p>Pjotr Tschaikowski vertonte <em>Jolanthe<\/em> 1891 im Auftrag der kaiserlichen Theater St. Petersburg. Zwei M\u00e4rchenmotiven sollten die Grundlagen f\u00fcr eine einaktige Oper und ein Ballett sein.<\/p>\n<p>Das Textbuch fu\u00dft auf dem Drama <em>K\u00f6nig Ren\u00e9<\/em> des d\u00e4nischen Schriftstellers Henrik Hertz, das 1845 in Kopenhagen uraufgef\u00fchrt wurde. Diese Vorlage nahm Tschaikowskis \u00a0j\u00fcngerer Bruder Modest zum Libretto der lyrischen Oper.<\/p>\n<p>Tschaikowskys letzte Oper <em>Jolanthe<\/em> auf einem Libretto seines Bruders Modest wurde zusammen mit der Erz\u00e4hlung <em>Nu\u00dfknacker und M\u00e4usek\u00f6nig<\/em> von E.T.A. Hoffmann, von Marius Petipa als Ballett eingerichtet, in St. Petersburg im Mariinski Theater\u00a0 am 18. Dezember 1892 uraufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Kurzinhalt<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Paris-Iolanthe1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7812\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Paris-Iolanthe1.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"447\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Paris-Iolanthe1.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Paris-Iolanthe1-300x206.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Die Oper beginnt in einem Garten mit \u00fcppigem Pflanzenwuchs. Um Jolanthe k\u00fcmmern sich ihre Amme Martha und die Freundinnen Brigitte und Laura. Ihr Vater hat ihre Blindheit ihr gegen\u00fcber verheimlicht und h\u00e4lt sie aus Sorge und zum Schutz ihrer Jungfr\u00e4ulichkeit in einem paradiesischen Garten gefangen. Ibn-Haika, ein Arzt, erscheint und warnt den K\u00f6nig, da\u00df Jolanthe nur werde sehen k\u00f6nnen, wenn sie es selbst wolle. Dabei sei es gleich, welche \u00c4ngste aus der vollst\u00e4ndigen Erkenntnis der Welt f\u00fcr sie entst\u00fcnden. Als der junge Vaud\u00e9mont in ihre Abgeschiedenheit einbricht und sich beide ineinander verlieben, gelingt es ihm, sie von ihrer Unwissenheit zu befreien. Dabei erkl\u00e4rt er ihr, was Farbe und Licht bedeuten. Und\u00a0 Ibn-Haika freut sich und betont, da\u00df man die\u00a0 Wahrheit nicht auf ewig verbergen kann!\u00a0 Die Operation gelingt. Doch der K\u00f6nig will sie Vaud\u00e9mont nicht zur Frau geben, weil er ein altes Verlobungsversprechen gegen\u00fcber Robert, dem Ritter von Burgund,\u00a0 halten will. Doch Jolanthe setzt ihren Wunsch, Vaud\u00e9mont zu heiraten, durch. Schlie\u00dflich wird am Opernende nicht nur dieses Paar getraut, sondern man feiert die grenzenlose, niemanden ausschlie\u00dfende Liebe.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Man erblickt ein ovales Zimmer mit drei deckenhohen. schmalen Fenstern, wei\u00df gestrichen. Jedes Fenster hat einen von oben herunterzulassenden Vorhang moderner Art. Davor stehen Sessel, die wei\u00df bezogen sind. Im Raum befinden sich die Amme, in schwarzem Mantel mit Pelzkragen und zwei Krankenschwerstern mit wei\u00dfen H\u00e4ubchen auf den K\u00f6pfen in der Mode des 19. Jahrhunderts. In einen ebenfalls schwarzen Mantel mit Pelzbesatz steht Alm\u00e9ric, des K\u00f6nigs Knappe. Alle umringen die hohe Gestalt der in\u00a0 wei\u00df gekleideten Jolanthe. Sp\u00e4ter kommen in den ovalen Raum noch der hochgewachsene K\u00f6nig Ren\u00e9 mit schulterlangem Haar und der Arzt Ibn Hakia, der ein Tarbusch oder Fes mit Verzierung tr\u00e4gt. Schlie\u00dflich s Vaud\u00e9mont tr\u00e4gt einen grauen russischen Offiziersmantel (Bekesha) mit G\u00fcrtel und entsprechender Fellm\u00fctze. Darunter erscheinen leuchtend rote Haare. Alle tragen w\u00e4hrend der gesamten Oper russische M\u00e4ntel mit Pelzbesatz, auch der K\u00f6nig und Ibn Hakia.<br \/>\n<strong><br \/>\nS\u00e4nger \u00a0und Orchester<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>In d\u00fcsteren Bl\u00e4serkl\u00e4ngen beginnt das Orchester, gefolgt von den Streichern beim Auftritt von <strong>Valentina Nafornita<\/strong> als Jolanthe. In einem Arioso fragt Jolanthe ihre Amme, sie habe fr\u00fcher keine Sehnsucht, keinen Kummer, keine Tr\u00e4nen gekannt. Sie l\u00e4\u00dft dabei ihre volle Sopranstimme klar und deutlich h\u00f6ren. Im Laufe der Oper beh\u00e4lt sie die F\u00fclle ihres bl\u00fchenden Soprans bei und \u00fcberzeugt mit fraulicher W\u00e4rme. Verbl\u00fcffend die intonationsreinen Spitzent\u00f6ne. Die chorischen Beitr\u00e4ge sind \u00fcberraschend einheitlich gehalten und rhythmisch pr\u00e4zise vorgetragen.\u00a0 Schlie\u00dflich erscheint der K\u00f6nig, der sich Gedanken dar\u00fcber macht, ob die von Arzt vorgeschlagene Augenoperation auch Erfolg haben wird. <strong>Krzysztov Baczyk<\/strong> als K\u00f6nig Ren\u00e9 l\u00e4\u00dft eine klare, ab und zu etwas gutturale Ba\u00dfstimme h\u00f6ren, doch bleibt sie bis in die Tiefe rund und wohlt\u00f6nend. <strong>Martin Kr\u00e4nzle<\/strong> als mauretanischer Arzt Ibn Hakia beeindruckt mit einem gut fokussierten, melodiesicheren Bariton. Schlie\u00dflich erscheinen die beiden Freunde <strong>Artur Ruci\u0144sk<\/strong> (Robert, Herzog von Burgund) und\u00a0 <strong>Dmytro Popov<\/strong> (Godefroy de Vaud\u00e9mont), der erstere mit \u201eheldenhaftem\u201c Ba\u00df, voller Energie und Dynamik, Vaud\u00e9mont mit weichem, einschmeichelnder Tenorstimme, mit der er sein Ideal einer zuk\u00fcnftigen Braut besingt. Er bekommt auch einen Zwischenapplaus innigst vorgetragener sehnsuchtsvoller Romanze.\u00a0 Auch die Nebenrollen sind gleichm\u00e4\u00dfig und zufriedenstellend besetzt.<\/p>\n<p><strong><em>Casse-Noisette \u2013 Der Nu\u00dfknacker<\/em><\/strong><\/p>\n<p>von Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893), Ballett in zwei Akten, Libretto: Marius Petipa nach der Erz\u00e4hlung <em>Nu\u00dfknacker und M\u00e4usek\u00f6nig<\/em> von ETA Hoffmann in der Fassung von Alexandre Dumas, UA: UA: 18. Dezember 1892, St. Petersburg, Mariinski-Theater<\/p>\n<p>Solot\u00e4nzer: Marion Barbeau (Marie), Arthus Raveau (Vaud\u00e9mont), \u00c9milie Cozette (La M\u00e8re), S\u00e9bastien Bertaud (Le P\u00e8re)<\/p>\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Paris-Jolanthe2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7813\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Paris-Jolanthe2.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"434\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Paris-Jolanthe2.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Paris-Jolanthe2-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Das Ballett <em>Nu\u00dfknacker und M\u00e4usek\u00f6nig<\/em> ist <em>das<\/em> Ballett in aller Welt f\u00fcr die Weihnachtszeit. Eine gemeinsame Auff\u00fchrung der Oper <em>Jolanthe<\/em> und dieses Balletts wurde als gro\u00dfes Ereignis der Op\u00e9ra national Paris angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Niemand wird wohl dar\u00fcber verwundert sein, wenn man den Doppelabend mit Oper und Ballett im Palais Garnier mit dem Gef\u00fchl verl\u00e4\u00dft, \u00fcbert\u00f6lpelt oder genarrt bzw. hereingelegt worden zu sein.<\/p>\n<p>Was war geschehen? Statt der Darstellung der Erz\u00e4hlung <em>Nu\u00dfknacker und M\u00e4usek\u00f6nig<\/em> stellte Tscherniakov Jolanthes Leben dar. Zun\u00e4chst schildert er einen Gesellschaftsabend Jolanthes mit Freunden und Verwandten bei lustigen Spielen (z.B. St\u00fchlewegschnappen). Es tritt eine Solot\u00e4nzerin auf. Sie soll das siebenj\u00e4hrige Kind aus der Hoffmannschen Erz\u00e4hlung darstellen. Danach wird ihr Lebensweg von der Kindheit an geschildert, wie sie mit Marionetten spielt. Dann steht sie, da ihr Haus v\u00f6llig zerst\u00f6rt wird, mitten im Wald allein usw. schlie\u00dflich kommt Ritter Vaud\u00e9mont und rettet sie aus ihren Lebens\u00e4ngsten. Es ist sozusagen eine \u201eNacherz\u00e4hlung\u201c des E.T.A. Hoffmann M\u00e4rchens. Auch weitere Personen der Erz\u00e4hlung treten auf: Vater und Mutter Jolanthes und als Zeremonienmeister auch Onkel Drosselmeyer.<\/p>\n<p>Gerade an letzterer Person wurde es sehr deutlich: man verstand auf weite Strecken nicht die Darstellung, verlor den Faden, langweilte sich erheblich. Statt der Tr\u00e4ume des Kindes Marie bringt Tscherniakov eine erdachte Entwicklungsgeschichte der K\u00f6nigstochter Jolanthe. Die Musik diene ihm als Mittel, alles M\u00f6gliche darzustellen: den Schmerz, den Verlust, die Angst, die ausgelassene Freude, das Mitgef\u00fchl, die Zerbrechlichkeit: Alles das sei ja in der Opernhandlung gesagt worden, w\u00e4hrend man im Ballett den Operninhalt im Tanz darstelle. (Verlautbarung Tscherniakovs \u00fcber seine Inszenierung, Programmheft: S. 52.)<\/p>\n<p>Das Ergebnis: kaum Handlung.<\/p>\n<p>Die zum Schlu\u00df in ausgedehnter L\u00e4nge dargestellte Tr\u00fcmmerszene, in der man die Solot\u00e4nzerin in virtuosen Pirouetten bewundern kann, erm\u00fcdet und wird nur durch die dem Publikum bekannten Tschaikowski-Melodien mit den beseligenden Walzertakten ertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Am Ende des Opern-Ballett-Abends wird wieder das Zimmer vom Beginn dargestellt. Wir sehen eine selige Jolanthe im Kreis von Gouvernante, Vater, Freunde und geliebtem Ritter Godefroy de Vaud\u00e9mont.<\/p>\n<p>Vom t\u00e4nzerischen, auf das wir leider aus Platzgr\u00fcnden nicht n\u00e4her eingehen k\u00f6nnen, war die Solot\u00e4nzerin <strong>Marion Barbeau <\/strong>\u00fcber die Ma\u00dfen zu bewundern. Sie bew\u00e4ltigt eine Tour de Force, da sie in fast allen Szenen des Balletts dabei sein mu\u00df. Aber auch die anderen T\u00e4nzer: <strong>Arthus Raveau<\/strong> (Vaud\u00e9mont), <strong>\u00c9milie Cozette<\/strong> (Die Mutter) und <strong>S\u00e9bastien Bertaud<\/strong> (Der Vater) sind als perfekte Darsteller anzuerkennen. Solche Tanzleistung kann man meines Wissens fast nur in Paris mit seiner langen t\u00e4nzerischen Tradition antreffen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Wie eingangs erw\u00e4hnt, geht man sehr gemischten Gef\u00fchlen von dannen. Die Gesangsleistung aller S\u00e4nger, die in russischer Originalsprache sangen, ist nach Qualit\u00e4t mit h\u00f6chsten Pr\u00e4dikaten anzuerkennen. Die in diesem Fall sehr wichtige \u00dcbertitelung war ausreichend. Manchmal ist das vorz\u00fcglich aufspielende Orchester zu dominant gegen\u00fcber den S\u00e4ngern, die wei\u00df Gott keine schwachen Stimmen aufweisen. So weit, so gut!<\/p>\n<p>Die Entt\u00e4uschung brachte das Ballett. Tscherniakov, der nach eigener Aussage <em>alle<\/em> russischen Opern in urspr\u00fcnglicher Form (also werkgerecht?) geht\u00a0 mit der ebenso ehrw\u00fcrdigen Erz\u00e4hlung von E.T.A. Hoffmann weniger zimperlich um. Ich meine, das sollte man bleiben lassen, zumal das Ergebnis weit weniger brachte. Das Publikum honorierte mit langem Applaus die Sangesleistung und war wahrscheinlich auch \u00fcber die Wiedererkennungsfreude von Tschaikowskis unverw\u00fcstlicher Ballettmusik erfreut. Merkw\u00fcrdig, womit auch Starb\u00fchnen heutzutage aufwarten!<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<p>Bilder: Julien Benhamou<\/p>\n<p>Das Bild 1 (Jolanthe) zeigt: Emanuela Pascu (Laure), Adriana Gonzalez (Brigitte), Elena Zaremba (Marthe), Gennady Bezzubenkov (Bertrand), Vasily Efimov (Alm\u00e9ric), Valentina Nafornit\u0327a\u0306 (Iolanta) mitte, Johannes Martin Kr\u00e4nzle (Ibn Hakia), Dmytro Popov (Vaud\u00e9mont)<\/p>\n<p>Das Bild 2 (Der Nu\u00dfknacker) zeigt: S\u00e9bastien Bertaud, Emilie Cozette<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Pjotr (Peter) Iljitsch Tschaikowski (1840.1893), Op\u00e9ra in einem Akt (1892), Libretto: Modeste Tschaikowski nach Henrik Hertz: La Fille du roi Ren\u00e9, UA: 18. 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