{"id":7593,"date":"2018-07-24T12:05:07","date_gmt":"2018-07-24T11:05:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7593"},"modified":"2018-10-14T12:08:18","modified_gmt":"2018-10-14T11:08:18","slug":"bregenzer-festspiele-2018","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7593","title":{"rendered":"Bregenzer Festspiele 2018"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong><em>Carmen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>von George Bizet (1838-1875), Op\u00e9ra comique in 4 Akten, Libretto: Henri Meilhac und Ludovic Hal\u00e9vy nach der Novelle <em>Carmen<\/em> von Prosper M\u00e9rim\u00e9e, UA: 3. M\u00e4rz 1875 Paris, Op\u00e9ra-Comique<\/p>\n<p>Regie: Kaspar Holten, B\u00fchne: Es Devlin, Kost\u00fcme: Anja Vang Kragh, Licht: Bruno Poet, Video: Luke Halls, Choreographie: Signe Fabricius<\/p>\n<p>Dirigent: Jordan de Souza, Wiener Symphoniker, Prager Philharmonischer Chor, Bregenzer Festspielchor, Kinderchor der Musikmittelschule Bregenz-Stadt, Choreinstudierung: Lukas Vasilek, Benjamin Lack.<\/p>\n<p>Solisten: David Pomeroy (Don Jos\u00e9), Kostas Smoriginas (Escamillo), Lena Belkina (Carmen), Corinne Winters (Mica\u00ebla), Leonie Renaud (Frasquita), Marion Leb\u00e8gue (Merc\u00e9d\u00e8s), Adrian Clarke (Dancairo), Peter Marsh (Remendado), Sebastien Soules (Zuniga), Wolfgang Stefan Schwaiger (Moral\u00e8s)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 22. Juli 2018 auf der Seeb\u00fchne<\/p>\n<p><strong><em>Beatrice Cenci<\/em><\/strong><\/p>\n<p>von Berthold Goldschmidt (1903-1996), Oper in drei Akten, Libretto: Martin Esslin, nach <em>The Cenci<\/em> von Percy Bysshe Shelly, deutsche Fassung von Berthold Goldschmidt, UA: 16 April 1988 London, Queen Elizabeth Hall (konzertant), UA: 10. April 1994 Magdeburg Opernhaus (szenisch)<\/p>\n<p>Regie: Johannes Erath, B\u00fchne: Katrin Connan, Kost\u00fcme: Katharina Tasch<\/p>\n<p>Dirigent: Johannes Debus, \u00a0Wiener Symphoniker, Prager Philharmonischer Chor, Choreinstudierung: Lukas Vasilek<\/p>\n<p>Solisten: Christoph Pohl (Francesco Cenci), Dshamilja Kaiser (Lucrezia Cenci), Gal James (Beatrice Cenci), Christina Bock (Bernardo Cenci), Per Bach Nissen (Kardinal Camillo), Michael Laurenz (Pr\u00e4lat Orsino), Wolfgang Stefan Schwaiger (Auftragsm\u00f6rder Marzio), Sebastian Soules (Auftragsm\u00f6rder Olimpio), Peter Marsh (Richter), Lukas Hynek-Kr\u00e4mer (Colonna), Jan Bochnak (Offizier).<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 22. Juli 2018 im Festspielhaus<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Festival-Bregenz-Carmen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7594\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Festival-Bregenz-Carmen.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Festival-Bregenz-Carmen.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Festival-Bregenz-Carmen-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p>Bregenz liegt an der Nahtstelle zwischen Deutschland und der Schweiz, zwischen Bodensee und den Alpen. Die Region <em>Bregenzer Wald<\/em> ist wegen seiner kulinarischen Angebote, Wanderausfl\u00fcgen (z.B. auf der K\u00e4sestra\u00dfe), den Bade- und Schiffsm\u00f6glichkeiten, der herrlichen Natur (Mainau, Reichenau) sehr begehrt Da sind die Bregenzer Seefestspiele das T\u00fcpfelchen auf dem i. Am bekanntesten ist die Seeb\u00fchne f\u00fcr 7.000 Personen, \u00fcber die schon James Bond Toscas Auge jagte. Dar\u00fcber hinaus gibt es kleinere Schaupl\u00e4tze wie das Festspielhaus (1.650 Pl\u00e4tze) und das Theater am Kornmarkt (550 Pl\u00e4tze). Neben der gro\u00dfen Oper auf der Seeb\u00fchne, einer zweiten kleineren Opernproduktion im Festspielhaus, das sonst nur als Ausweichspielst\u00e4dte f\u00fcr die Seeb\u00fchne dienen w\u00fcrde, befinden sich im Portfolio noch kleinere Produktionen oder ein Opernstudio, um Nachwuchss\u00e4ngern B\u00fchnenpraxis zu vermitteln \u2013 oder besser mit Regietheatereinf\u00e4llen vertraut zu machen.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Die Opern auf der Seeb\u00fchne der Bregenzer Festspiele haben immer etwas mit dem See zu tun. Auch f\u00fcr die <strong><em>Carmen<\/em><\/strong> in der Regie von <strong>Kaspar Holten<\/strong> finden sich M\u00f6glichkeiten. So fahren Schmuggler im Boot vor, das Ballett tanzt halb im Wasser und Don Jose wird seine Carmen im Bodensee ertr\u00e4nken. Vor diesem Finale gibt es zwei Stunden lang eine zirkusartige Unterhaltung, inklusive Feuerwerk, Hochgebirgsklettern am Seil im B\u00fchnenbild, Stierkampf-Pantomime und auf die Spielkarten raffinierte Projektionen von assoziativen Bildern oder Gro\u00dfaufnahmen der Liebesszenen. Diese 62 Spielkarten (respektive Projektionsfl\u00e4chen) werden von Spielerh\u00e4nden in die Luft geworfen: Es ragen zwei riesige, nicht sehr gepflegte Frauenarme aus dem Bodensee \u2013 abgesto\u00dfene lackierte Fingern\u00e4gel und zittrige T\u00e4towierungen fallen auf. In der linken Hand glimmt eine Zigarette \u2013 Carmen arbeitet\u00a0 schlie\u00dflich in einer Tabakfabrik.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Carmen ist rubinrot gekleidet, Fabrikarbeiterinnen blau, Ballett in Pink, das Milit\u00e4r zitronengelb (inklusive Don Jos\u00e9), alle Gruppen farblich zusammenh\u00e4ngend, da kommt keine Verwirrung auf. Die Kost\u00fcme sind eine Mischung aus pseudo-spanischer Folklore und karibischen Feuer a la <em>Fluch der Karibik<\/em> &#8211; ergo sehr phantasievoll.<\/p>\n<p>Der Hauptverdienst von <strong>Kaspar Holten<\/strong> ist, da\u00df die Aufmerksamkeit der Zuschauer trotz all diesem Trubel und Gewimmel auf die Solisten gelenkt werden kann. Besonders die Solistinnen k\u00f6nnen beim Publikum punkten. <strong>Lena Belkina <\/strong>lebt den lasziven Ausdruck der Carmen sehnsuchtsvoll aus, <strong>Corinne Winters <\/strong>gibt eine gro\u00dfartige umjubelte jugendliche naive Mica\u00ebla vom Land. Genauso kindlich sind <strong>Marion Lebegue <\/strong>(Mercedes) und <strong>Leonie Renaud <\/strong>(Frasquita). <strong>David Pomeroy<\/strong> gibt dem Don Jose eine durchschlagsstarke tenorale Stimme, kann auch in den h\u00f6heren Lagen technisch sauber intonieren. <strong>Kostas Smoriginas <\/strong>(Escamillo) ist ein solider Ba\u00dfbariton, der auch in den Zwischenlagen mit viel Klangvolumen und sauber gehaltener Notenlinie punkten kann. Bei ihm klingt das <em>Toreador!<\/em> ganz einfach toll!<\/p>\n<p><strong>Jordan de Souza <\/strong>h\u00e4tte ruhig etwas mehr Feuer bei den Solisten und den Wiener Symphonikern entfachen k\u00f6nnen, es wirkt stellenweise etwas zu gediegen. Daf\u00fcr gelingt es ihm die dramatischen Momente mit den pseudospanisch-franz\u00f6sischen Klangbildern Bizets zu zelebrieren &#8211; wie den Stierkampf oder das kurze Finale.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die Inszenierung der <strong>Carmen<\/strong> arbeitet sich genau der tats\u00e4chlichen Handlung entlang, ist bunt, plakativ und zeigt eindrucksvolle Tableaus und faszinierende Bilder \u2013 von der kletternden Mica\u00ebla bis zum Mord mit Ortsbezug \u2013 Carmen durch Ertr\u00e4nken. Es hat auf jeden Fall eine sehr positive Folge: es bewahrt das Touristenpublikum und die Opernfreunde vor allerlei unverst\u00e4ndlichen Regieeinf\u00e4llen. Zusammen mit einer durchaus soliden musikalischen Produktion stellt man das Publikum zufriedenem \u2013 heftigem Jubel. Zufriedenes Publikum macht auch positive Mundpropaganda und das beweisen auch die Zahlen: alle Vorstellungen ausverkauft!<\/p>\n<p><strong><em>Beatrice Cenci<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p>Die Handlung von Goldschmidts Oper greift auf ein tats\u00e4chliches Ereignis aus der r\u00f6mischen Renaissance zur\u00fcck. Beatrice wird 22-j\u00e4hrig zusammen mit ihrer Stiefmutter Lucrezia hingerichtet. Sie waren schuldig befunden worden ob der T\u00f6tung ihres Vaters Francesco Cenci. Dieser war ein Tyrann, der Morden lie\u00df und sich jedesmal mit hohen Bestechungssummen bei der Administration der Kirche freikaufte. Er sperrt seine Familie ein, als sie aufmuckt, vergewaltigt seine Tochter. Vor der Hinrichtung \u2013 nach der Folter \u2013 reift Beatrice zur emanzipierten Frau, w\u00e4hrend die Kirche, vertreten durch Kardinal Camillo, Nutznie\u00dfer des ruchlosen Geschehens ist, indem sie sich das Verm\u00f6gen der Cenci aneignet.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Passend dazu das Geschehen auf der B\u00fchne, es findet Bilder jenseits einer billigen Karikatur. Nach der Pause, zur Einleitung vor der Hinrichtung, h\u00f6ren sich auf dem Grammophon der Kardinal und Pr\u00e4lat die musikalische Einleitung zur Hinrichtungsszene aus Puccinis <em>Tosca<\/em> an. Passend! denn auch Beatrice Cenci wird auf der Engelsburg hingerichtet. Handlung und B\u00fchnenbild denken in Analogien, so ist ein spiraliger Zeittunnel das Gef\u00e4ngnis, in den die \u00fcbrigen Protagonisten von allen Seiten ihre K\u00f6pfe hineinstecken. Die Kirche besteht aus einem gl\u00e4sernen Altar, in dem der schn\u00f6de Mammon (Gold) oder nackte Frauen untergebracht sind. Eine monumentale Tafelrunde karikiert das heilige Abendmahl da Vincis. Alle Kost\u00fcme sind sehr farbenfroh der Renaissance entlehnt.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Auch macht es Goldschmidt seinen S\u00e4ngern nicht leicht. Passend zur Geschichte wird den Stimmen ein Spektrum zwischen Belcanto, Puccini-Nachahmung, Rossini-Koloraturen und Atonalit\u00e4t bis zur Hochdramatik abverlangt. <strong>Gal James<\/strong> als Beatrice mu\u00df sich durch diese Anforderungen qu\u00e4len. Und im furiosen und unendlichen Finale hat die israelische Sopranistin noch Kraft f\u00fcr ein tragendes Piano, um ihre Stimme auf lyrische nachdenkliche Momente einzustimmen. <strong>Christoph Pohl<\/strong> ist ein stimmgewaltiger Bariton, der mit herber Stimme dem b\u00f6sartigen Francesco Cenci Raum verschafft. Die Entdeckung des Abends ist <strong>Per Bach Nissen<\/strong> als Kardinal Camillo, der als tiefer Ba\u00df mit gro\u00dfer Reichweite die Untiefen der Kirche auslotet. <strong>Michael Laurenz<\/strong> als Pr\u00e4lat Orsino und <strong>Dshamilja Kaiser<\/strong> als Lucrezia stehen mit sicherer Phrasierung f\u00fcr die Darstellung innerer Gef\u00fchle und \u00e4u\u00dferer Dramatik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Johannes Debus<\/strong> und die Wiener Symphoniker gelingt es die Vielschichtigkeit dieser Musik aufzuzeigen und mit einem gro\u00dfen Bogen zu einer musikalischen Einheit zu formen. Da kann die Musik strahlen, leuchten, mit gro\u00dfer Wucht dramatische Momente zelebrieren, da k\u00f6nnen die S\u00e4nger mit sicherer Begleitung Koloraturen aussingen ohne in einem Klangteppich unterzugehen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Als zweite Opernproduktion wurde <em>Beatrice Cenci<\/em> f\u00fcr das Festspielhaus ausgew\u00e4hlt. Diese Oper von Berthold Goldschmidt ist nicht oft in den Spielpl\u00e4nen zu finden und wird hier erstmals in Goldschmidts deutscher Fassung gespielt. <em>Das Werk ist eine richtige Belcanto-Oper geworden, dem die merkw\u00fcrdige Mischung des r\u00f6mischen Stoffs und der wundervollen &#8230; Lyrik gut steht, enth\u00e4lt prachtvolle Partien, ist spannend, hochdramatisch und leicht aufzuf\u00fchren.<\/em> Das sagte Goldschmidt zu Recht \u00fcber seine Partitur. Das Publikum reagiert hocherfreut und feiert auch die bunt-peppig-monumentale Inszenierung und die herausragende musikalische Umsetzung \u2013 das Meer aus brennenden Kerzen und das finale Requiem bleiben in Erinnerung!<\/p>\n<p>Oliver Hohlbach<\/p>\n<p>Bild: Bregenzer Festspiele \/ Karl Forster<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Lena Belkina (Carmen) Bild Mitte, Chor<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Carmen von George Bizet (1838-1875), Op\u00e9ra comique in 4 Akten, Libretto: Henri Meilhac und Ludovic Hal\u00e9vy nach der Novelle Carmen von Prosper M\u00e9rim\u00e9e, UA: 3. 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