{"id":7420,"date":"2018-03-15T18:37:58","date_gmt":"2018-03-15T17:37:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7420"},"modified":"2018-03-22T10:09:03","modified_gmt":"2018-03-22T09:09:03","slug":"alcina-paris-theatre-des-champs-elysees","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7420","title":{"rendered":"Alcina &#8211; Paris, Th\u00e9\u00e2tre des Champs-\u00c9lys\u00e9es"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Georg Friedrich H\u00e4ndel (1685-1759), Dramma per musica in drei Akten, unbekannter Bearbeiter nach dem Libretto von Antonio Fanzaglia zur Oper <em>L\u2019isola di Alcina<\/em> (Rom 1728) komponiert von Ricardo Broschi, nach dem 6. und 7. Gesang des Epos\u2018 <em>Orlando furioso<\/em> (1516) von Ludovico Ariosto, UA: 16. April 1735, Covent Garden Theatre, London<\/p>\n<p>Regie: Christof Loy, B\u00fchne: Joannes Leiacker, Kost\u00fcme: Ursula Leiacker, Choreographie: Bernd Purkrabek, Licht: Thomas Wilhelm<\/p>\n<p>Dirigent Emmanuelle Ha\u00efm, Orchestre et Ch\u0153ur du<em> Concert d\u2019Astr\u00e9e<\/em><\/p>\n<p>Solisten: Cecilia Bartoli (Alcina), Philippe Jaroussky (Ruggiero), Julie Fuchs\/Em\u00f6ke Bar\u00e1th (Morgana) Varduhi Abrahamyan (Bradamante), Christoph Strehl (Oronte), Krzysztof B\u0105czyk (Melisso) Barbara Goodman (Cupido)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 14. M\u00e4rz 2018 (Premiere, Produktion des Opernhauses Z\u00fcrich 2014)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Paris-TCE-Alcina1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7421\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Paris-TCE-Alcina1.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"448\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Paris-TCE-Alcina1.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Paris-TCE-Alcina1-300x207.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Kurzinhalt<\/strong><\/p>\n<p>Bradamante, als Mann verkleidet, ist auf der Suche nach ihrem Verlobten Ruggiero. Dieser ist auf der geheimnisumwitterten Insel Alcinas gelandet. Morgana, Alcinas Schwester, verliebt sich beim ersten Sehen in den angeblichen J\u00fcngling und f\u00fchrt Bradamante im Hof Alcinas ein. Hier findet Bradamante Ruggiero, der ganz dem Zauber Alcinas verfallen ist und sich an seine Verlobte nicht mehr erinnert. Schlie\u00dflich gelingt es, Ruggiero vom Zauber zu erl\u00f6sen, woraufhin Alcina Rache \u00fcben will, da sie Ruggiero wirklich liebt und ihn nicht wie ihre vorherigen Liebhaber einfach in ein Tier, in eine Pflanze oder einen Stein verwandeln will. Bradamante und Ruggiero k\u00f6nnen fliehen und auch die in Tiere u.a. Verzauberten erl\u00f6sen, denn Alcinas Zauberkr\u00e4fte waren durch ihre Liebe zu Bradamante au\u00dfer Kraft gesetzt worden.<\/p>\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p>H\u00e4ndels Libretto basiert auf einem Libretto <em>Die Insel der Alcina von<\/em> Antonio Fanzaglia. Es ist dem M\u00e4rchen aus Ludovico Ariostos Epen 6. und 7 \u00fcber die Zauberin Alcina entnommen. Der Impresario des Covent Garden, John Rich, hatte eine franz\u00f6sische Ballettruppe unter Marie Sall\u00e9 engagiert, um damit die konkurrierende <em>Opera of the Nobility<\/em> im Haymarket Theatre auszustechen. H\u00e4ndel hat <em>Alcina<\/em> als Ausstattungsoper mit viel Maschineneffekten (u.a. Zerfall des Zauberschlosses am Opernende) ausgestattet. Das Werk ist dabei aber auch eine der reichsten Opernpartituren H\u00e4ndels, und sie besitzen wegen der T\u00e4nze und rhythmisch t\u00e4nzerisch gehaltenen Arien einen starken franz\u00f6sischen Einschlag.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Zu Anfang ist die B\u00fchne geteilt: die obere Ebene zeigt Alcina mit ihrem Hof. Dort oben tanzen sechs T\u00e4nzer in Rokokokost\u00fcmen h\u00f6fische T\u00e4nze wie Musette, Menuett, Gavotte, Sarabande. Auf der unteren Ebene erscheinen Bradamante als J\u00fcngling verkleidet, und Ruggieros Erzieher Melisso. Beide sind in schwarzen modernen Anz\u00fcgen gekleidet.<\/p>\n<p>Die \u201eBegr\u00fc\u00dfung\u201c des Hofstaats mit Alcina und Ruggiero in reichen Barockkost\u00fcmen ereignet sich auf der oberen Ebene, danach steigen sie auf die untere Ebene herab.<\/p>\n<p>Im zweiten Akt ist die obere Spielebene verschwunden. Man sieht einige nebeneinander angeordnete Zimmer, in denen in eine Starre sich verhaltene Menschen aufhalten. Hier spielen erleben wir die Auseinandersetzungen von Ruggiero, Alcina, Morgana, Bradamante und Melisso.<\/p>\n<p>Zum Opernende sind S\u00e4ulen, Torb\u00f6gen u.a. als Begrenzung zu sehen. Die B\u00fchne nur sp\u00e4rlich beleuchtet. Im Grunde ist alles in grau und schwarz gehalten, unterschiedlich zum Anfang, wo alles in hellstem Licht auf der Oberb\u00fchne sich ereignete. Der Zusammensturz der Geb\u00e4ude sieht man im B\u00fchnenhintergrund angedeutet. Dabei erscheint ein sich riesiger Kronleuchter, der sich immer weiter erhellte und der Szene intensiven Lichterglanz gibt.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester <\/strong><\/p>\n<p>Emmanuelle Ha\u00efm beginnt mit ihrem Spezialensemble <em>Concert d\u2019Astr\u00e9e<\/em> temperamentvoll und rhythmisch pr\u00e4zis die Ouvert\u00fcre, wobei der zweite, fugierte Satz sehr schnell angegangen wird. Dieser Eindruck der metrischen Genauigkeit, trotz teilweise irrwitziger Tempi, h\u00e4lt das Ensemble den gesamten Opernverlauf bei. Eindrucksvoll ist dabei die einf\u00fchlsame S\u00e4ngerbegleitung, wobei Ha\u00efm sich genau den verschiedenen Lautst\u00e4rken des Gesangs anpa\u00dft, etwas, was nicht vielen Orchester gelingt.<\/p>\n<p>Der er\u00f6ffnende Chorgesang Das ist der Himmel der Gl\u00fccklichen auf der oberen Szenenebene zeigt mit dem beseligenden Dreiertakt das \u201eParadies\u201c der Auserw\u00e4hlten. Es folgen zwei T\u00e4nze (Musette und Menuett) von T\u00e4nzern dort oben.<\/p>\n<p>Morgana, Alcinas Schwester, begr\u00fc\u00dft Bradamante und Melisso auf der unteren Ebene. Die erkrankt <strong>Julie Fuchs<\/strong> stellt Morgana auf der B\u00fchne dar, wird aber aus dem Graben von <strong>Em\u00f6ke<\/strong> <strong>Barath<\/strong> gut vertreten. Bei ihrer Er\u00f6ffnungsarie im Blick auf Bradamante <em>O s\u2019apre al riso , o parlo, o tace \u2013 ob er l\u00e4chelt, spricht oder schweigt <\/em>gelingt ihr \u00fcber die Ma\u00dfen gut. Ihr heller, angenehm timbrierter Sopran hat keinerlei Schwierigkeiten weder mit den gro\u00dfen H\u00f6hen, noch mit dem Rhythmischen. Die Abstimmung mit der Darstellung von Julie Fuchs k\u00f6nnte nicht besser sein. Gro\u00dfer Applaus.:<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Paris-TCE-Alcina2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7424\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Paris-TCE-Alcina2.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"432\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Paris-TCE-Alcina2.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Paris-TCE-Alcina2-300x199.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Cecilia Bartoli<\/strong> als Alcina kann mit ihrer Auftrittsarie <em>Di cor mio, quanto t\u2019amai \u2013 erz\u00e4hle, mein Herz, wie verliebt ich war<\/em> keine Begeisterung im erwartungsvollen Publikum hervorrufen, zu viele Intonationstr\u00fcbungen waren zu bemerken. Kein Applaus!<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wird ihr Gesang viel besser und der erwartetet Applaus f\u00fcr diese ber\u00fchmte S\u00e4ngerin stellt sich ein und ist am Opernende sogar begeistert bei <em>Ah! Mio cor! Schernito sei! \u2013 Ah! Mein Herz! Du wirst verh\u00f6hnt!<\/em> (8. Szene, 2. Akt) oder bei <em>Ma quando tornerai \u2013 Doch wenn du wiederkehrst<\/em> (2. Szene, 3. Akt).<\/p>\n<p>Riesigen Applaus war die dankbare Antwort auf <strong>Verduhi Abrahamyans<\/strong> (Bradamante) <em>Wutarie<\/em>: <em>\u00c8 gelosia \u2013 es ist Eifersucht<\/em> (6. Szene, 1. Akt). Ihr gut fokussierter Alt entfesselt eine enorme Energie durch blitzsaubere Koloraturen, die sie mit langem Atem auszusingen wei\u00df.<\/p>\n<p>In den Genu\u00df von <strong>Philippe Jarousskys<\/strong> (Ruggiero) Sangeskunst mu\u00dfte man sich bis zum zweiten Akt gedulden. Seine Arien im ersten Akt sind gestrichen. Wahrscheinlich hinderte ihn die Per\u00fccke am klaren Singen? So erlebte man den exquisiten Counter (in der Lage eines Mezzosoprans) erst mit <em>Mi lusinga il dolce affetto con l\u2019aspetto del mio bene. \u2013 Mich lockt das s\u00fc\u00dfe Gef\u00fchl beim Anblick meiner Geliebten. <\/em>(3. Szene, 2. Akt). Hier f\u00e4llt neben den makellosen Koloraturen bei untadeliger Atemtechnik seine Verzierungskunst in den Wiederholungen (Da Capo Arie) auf. Kaum ein anderer Counter kann so etwas! Der Applaus ist auch entsprechend langanhaltend.<\/p>\n<p>Davor hat Krzysztof B\u0105czyk (Melisso) in seiner Arie <em>Penso a chi geme d\u2019amor spiegata \u2013 Denke an die, die an verletzter Liebe leiden<\/em> (2. Szene, 2. Akt) seinen wohlklingenden, runde Ba\u00dfstimme mit Kraft demonstriert. Dabei gelingt ihm im Ausdruck eine gute Mischung zwischen Tr\u00f6sten und Ermahnen, etwas, was einem Erzieher von Ruggiero eigen sein sollte.<\/p>\n<p>Ebenso mu\u00df <strong>Christoph Strehl<\/strong> (Oronte) erw\u00e4hnt werden. Sein Countertenor ist strahlend hell, auftrumpfend und energisch, wie es sich f\u00fcr seine Rolle geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die zum Opernanfang gestrichenen T\u00e4nze Gavotte, Sarabande, Menuett (1. Akt) ebenso die T\u00e4nze der <em>angenehme, schreckliche, angenehm-erschreckende Tr\u00e4ume<\/em> zum Ende des zweiten Akts sind gestrichen. Daf\u00fcr (?) wurde die fulminante Arie Ruggieros <em>Sta nell\u2018ircana pietrosa tana tigre \u2013 in einem Felsloch in Hykanien (Landschaft) verbirgt sich die wilde Tigerin<\/em> regelrecht \u201evertanzt\u201c. Jaroussky selbst rennt pausenlos in wilden Bewegungen trotz schnellsten Koloraturen an anderen, ebenso pechschwarz gekleideten M\u00e4nnern vorbei, die sich fortw\u00e4hrend bewegen, rennen und waagerecht \u00fcbereinander hinwegspringen. Eine rasante, ungemein sportliche Tanzeinlage, bei der einem, \u00dcberraschung und Erstaunen \u00fcberkommt. Dennoch kann man das das Gef\u00fchl nicht ganz verdr\u00e4ngen, ob hier trotz unbestreitbarer \u00dcberraschung dem Geist der H\u00e4ndelschen Musik nicht allzu arg zugesetzt wird? Mu\u00df man das alles wegwischen und sich an der Unmittelbarkeit erfreuen?<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Regisseur <strong>Christof Loy<\/strong> hat zumindest diese H\u00e4ndel Oper durchdacht und es dabei nicht vers\u00e4umt, die wichtigste Figur, die des Cupido, die \u201eSeele\u201c der Liebe im Barocktheater, zu den handelnden Personen hinzuzuf\u00fcgen. <strong>Barbara Goodman<\/strong> (Cupido) ist ihrer Aufgabe als stummes \u201eEngelchen\u201c unbedingt gewachsen. Als die Liebe zwischen Bradamante und Ruggiero u.a. wieder in Ordnung gebracht und mit der Befreiung alle Verwandelten aus Tieren zu wahren Menschen gelungen ist (nach dem Zusammensturz von Alcinas Zauberschlo\u00df), zeigt sie stolz ihre beiden Bizeps-Muskeln, was von allgemeiner Heiterkeit quittiert wird. Und was Loy auch vorz\u00fcglich gelingt ist seine Personenf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Alles in allem eine hervorragendes S\u00e4nger- und Orchesterensemble, ein sehens- und h\u00f6renswerter Opernabend.<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<p>Bild1: \u00a9 Vincent Pontet<\/p>\n<p>Das Bild 1 zeigt: Cecilia Bartoli (Alcina) re., Philippe Jaroussky (Ruggiero) li.<\/p>\n<p>Bild2: Alcina \u00a9 Monika Rittershaus<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Auf der oberen B\u00fchnenebene: Cecilia Bartoli (Alcina) li von ihr: Philippe Jaroussky (Ruggiero), zwischen beiden: Julie Fuchs (Morgana), li u. re Hofstaat und T\u00e4nzer (in beigen Kost\u00fcmen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Georg Friedrich H\u00e4ndel (1685-1759), Dramma per musica in drei Akten, unbekannter Bearbeiter nach dem Libretto von Antonio Fanzaglia zur Oper L\u2019isola di Alcina (Rom 1728) komponiert von Ricardo Broschi, nach dem 6. und 7. Gesang des Epos\u2018 Orlando furioso<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7420\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7421,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,128],"tags":[],"class_list":["post-7420","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-paris-theatre-des-champs-elysees"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7420","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7420"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7420\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7425,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7420\/revisions\/7425"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7421"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7420"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7420"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7420"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}