{"id":7313,"date":"2017-12-21T17:08:10","date_gmt":"2017-12-21T16:08:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7313"},"modified":"2018-03-15T17:37:58","modified_gmt":"2018-03-15T16:37:58","slug":"le-comte-ory-der-graf-ory-paris-opera-comique","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7313","title":{"rendered":"Le Comte Ory \u2013 Der Graf Ory &#8211; Paris, Op\u00e9ra Comique"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Gioacchino Rossini (1792-1858), Oper in zwei Akten, Libretto: Eug\u00e8ne Scribe und Charles-Gaspard Delestre-Poirison nach einem <em>Vaudeville<\/em> (1816) nach der <em>Romance Le Comte Ory et les nonnes der Farmoutiers<\/em> aus der Sammlung <em>Pi\u00e8ces int\u00e8ressantes et peu connues pour servir \u00e0 l\u2019histoire et \u00e0 la litt\u00e9rature<\/em> (1785) von Pierre-Antoine de La Place, UA: 20. August 1828 Paris, Op\u00e9ra, Salle de la rue Le Peletier (Originalsprache Franz\u00f6sisch)<\/p>\n<p>Regie: Denis Podalyd\u00e8s, soci\u00e9taire de la Com\u00e9die-Fran\u00e7aise, B\u00fchnenbild: \u00c9ric Ruf, Kost\u00fcme: Christian Lacroix, Licht: St\u00e9phanie Daniel<\/p>\n<p>Dirigent: Lous Langr\u00e9e, <em>Orchestre des Champs-\u00c9lys\u00e9es<\/em><\/p>\n<p>Solisten: Philippe Talbot (Graf Ory, Schlo\u00dfherr), Ga\u00eblle Arquez (Isolier, Page des Grafen), Julie Fuchs (Comtesse Ad\u00e8le, Schwester des Grafen Farmoutiers), \u00c9ve-Maud Hubeaux (Dame Ragonde, Pf\u00f6rtnerin des Schlosses), Patrick Bolleire (Erzieher des Grafen), Jean-S\u00e9bastien Bou (Raimbaud, Ritterl, n\u00e4rrischer Gef\u00e4hrte des Grafen), Jodie Devos (Alice, junge B\u00e4uerin), Chor: Kreuzritter, Ritter aus dem Gefolge des Grafen Ory, Knappen, Hofdamen der Gr\u00e4fin; Bauern, B\u00e4uerinnen<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 19. Dezember 2017 (Premiere, Koproduktion Op\u00e9ra Royal de Wallonie, Op\u00e9ra Royal, Ch\u00e2teau de Versailles Spectacle)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Paris-OC-Le-Comte.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7314\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Paris-OC-Le-Comte.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"432\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Paris-OC-Le-Comte.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Paris-OC-Le-Comte-300x199.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p>Die Op\u00e9ra-Comique ist nach ihrer Geschichte das \u00e4lteste Opernhaus der franz\u00f6sischen Hauptstadt. Seit ihrer Gr\u00fcndung 1783 steht das Geb\u00e4ude an der Place Boieldieu im 2. Arrondissement, nahe dem Boulevard Italien. Charles-Simon Favart, der erste Direktor gab dem Geb\u00e4ude seinen Namen. Es brannte danach dreimal ab, so da\u00df man von drei Favart-S\u00e4len spricht. 1898 entstand der heutige Bau als dritter Favart-Saal. Die Op\u00e9ra-Comique arbeitet mit dem Palais Garnier (1875 errichtet) und der Op\u00e9ra Bastille (1989 er\u00f6ffnet) zusammen. Als drittes Opernhaus gilt das Th\u00e9\u00e2tre des Champs-\u00c9lys\u00e9es an der Avenue Montaigne (Seitenstra\u00dfe Champs-\u00c9lys\u00e9es). Der Salle Favart mit pr\u00e4chtigem Zuschauerraum hat etwas typisch Pariserisches. Ein ger\u00e4umiges Foyer bietet dem Besucher Rekreation. Man sollte auch nicht vergessen, da\u00df hier die ber\u00fchmtesten Opern, allen voran Bizets <em>Carmen<\/em>, aber auch Massenets <em>Manon,<\/em> ihre Urauff\u00fchrungen erlebten.<\/p>\n<p>Viele Musikst\u00fccke wurden aus der Oper <em>Il Viaggio a Reims \u2013 Die Reise nach Reims<\/em>, uraufgef\u00fchrt am 19. Juni 1825 im Th\u00e9\u00e2tre Italien Paris, in den <em>Graf Ory<\/em> \u00fcbernommen. Das merkt man der neuen Oper aber keinesfalls an, denn Rossinis Genie hat wiederum eine durchaus neue Oper komponiert, die mit ebensoviel <em>organisiertem Wahnsinn<\/em> (<em>folie organis\u00e9e<\/em>, Stendhal) ausger\u00fcstet ist wie wir solches aus seinen fr\u00fcheren Opern kennen.<\/p>\n<p><strong>Kurzinhalt<\/strong><\/p>\n<p>Wir befinden uns in der Zeit der Kreuzz\u00fcge, etwa um 1200. Aus der Touraine sind Graf Formoutiers und seine Ritter \u00a0ins Heiligen Land geeilt, um Jerusalem f\u00fcr die Christenheit von den T\u00fcrken zur\u00fcckzuerobern. Unterdessen will Graf Ory die sch\u00f6ne Gr\u00e4fin Ad\u00e8le, Schwester des Grafen, f\u00fcr sich gewinnen. Er gibt sich als Eremit aus, bei dem die zur\u00fcckgebliebenen Frauen Rat suchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unterdessen ist sein Page Isolier mit dem Erzieher des Grafen unterwegs, um Graf Ory, der verschwunden ist, aufzufinden. Isolier kommt zum Eremiten, erkennt ihn aber nicht als seinen Herrn. Ihm vertraut er seine Liebe zur begehrten Comtesse Ad\u00e8le an und offenbart dabei einen Plan, wie er ins Schlo\u00df gelangen k\u00f6nnte. Kurz danach erscheint Ad\u00e8le beim Eremit. Dieser findet gleich heraus, da\u00df Ad\u00e8le Isolier liebt. Der mit Isolier hinzukommende Erzieher des Grafen (Le Gouverneur) erkennt den Eremit als Graf Ory und kl\u00e4rt Ad\u00e8le \u00fcber ihn auf. Kurz danach erh\u00e4lt sie einen Brief, in dem die R\u00fcckkehr Graf Formoutiers angek\u00fcndigt wird.<\/p>\n<p>Nur ein Tag bleibt Ory bis zum Eintreffen der Kreuzfahrer. Ein Gewitter hilft zusammen mit seinen Hofleuten, alle als Pilgerinnen verkleidet, da\u00df ihr Flehen ins Schlo\u00df aufgenommen zu werden sich erf\u00fcllt. Dort finden alle sofort zur gro\u00dfen Freude den Weinkeller. Gr\u00e4fin und Isolier decken alsbald den Schwindel auf und spielen Graf Ory einen Streich. Isolier und Ad\u00e8le erwarten Ory beim Betreten des Schlafzimmers Ad\u00e8les. Mit an Ad\u00e8le angepa\u00dfter Stimme begr\u00fc\u00dft ihn der Page Isolier, den er wegen der Dunkelheit nicht erkennt. Ory erwartet ein exquisites Sch\u00e4ferst\u00fcndchen mit Comtesse Ad\u00e8le. Da k\u00fcndigen just die Trompeten die R\u00fcckkehr der Kreuzfahrer an. Schleunigste Flucht durch unterirdische G\u00e4nge des Schlosses sind die Rettung Orys und seiner \u201ePilgerinnen\u201c..<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Paris-OC-Le-Comte-Ory2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7317\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Paris-OC-Le-Comte-Ory2.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"424\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Paris-OC-Le-Comte-Ory2.png 650w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Paris-OC-Le-Comte-Ory2-300x196.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>In der Mitte eines hohen Raums steht eine hohe Kanzel. Ein Beichtstuhl, hohe Schr\u00e4nke (mit einer Madonna), Holzkreuz und diverses Ger\u00fcmpel drumherum. Hier in den Kirchenraum str\u00f6men die viele Frauen und einige M\u00e4nner in einfacher Kleidung (Mode: Zeit Napoleons). Sie alle verehren inbr\u00fcnstig den heilbringenden Eremiten. Dieser steht mit schwarzem Talar dekoriert mit Beffchen, hellgrauer Per\u00fccke und einem roten Handschuh re und einem schwarzen an der linken Hand. Sein Pfarrgehilfe ist \u00e4hnlich gekleidet. Dame Ragonde erscheint als Gouvernante, kurz danach Comtesse Ad\u00e8le. Sie legt sofort den breitkrempigen Hut ab. Eine sonst schwarze, lange Robe mit wei\u00df bestickt Halsausschnitt kennzeichnet sie als Adlige.<\/p>\n<p>Der zweite Akt zeigt einen Saal im Schlo\u00dfinnern. Ein gewaltiges Gewitter, das die Fensterl\u00e4den wild auf- und zuschlagen l\u00e4\u00dft, st\u00f6rt das Abendessen. Alle sind in gro\u00dfer Angst, wollen aber die um Einla\u00df jammernden Pilgerinnen vorm Regen sch\u00fctzen. Als erste nat\u00fcrlich Graf Ory. An einer Tafel mit Milch, Wasser, Fr\u00fcchte und Brot haben er und seine Pilgerinnen kein Gefallen, wohl aber am sofort entdeckten Weinkeller. Ergebnis: singen und die Herrlichkeit des Weines lobend. Schlie\u00dflich verschwinden alle. Man sieht ein steinernes Bettgestell, auf das\u00a0 eiligst T\u00fccher und Decken gelegt werden. Alsdann senkt sich von oben ein mit barocker Verzierung versehener gro\u00dfer Baldachin \u00fcber das hergerichtete Bett. Alle drei beginnen ein munteres Spiel: Pilgerin Ory, Page Isolier und die in ein wei\u00dfes langes Nachtgewandt geh\u00fcllte Comtesse. Dabei wird Ory abwechselnd von den beiden umarmt und mit K\u00fcssen bedeckt. Schlie\u00dflich erklingen die Trompeten der zur\u00fcckgekehrten Kreuzritter, was den \u201eAbmarsch\u201c unseres abgefeimten Schwindlers Ory bedeutet: die <em>m\u00e9nage \u00e0 trois<\/em> ist beendet und damit die Oper.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Rhythmisch pr\u00e4gnant beginnt die Introduktion. Von der hohen Kanzel in B\u00fchnenmitte \u201epredigt\u201c Philippe Talbot (Eremit, alias Comte Ory) seinen Anh\u00e4nger, die ihn begeistert begr\u00fc\u00dft hatten. In seiner \u201eAnsprache\u201c zeigt er eine deutliche Artikulation und setzt mit seinem schlanken Tenor m\u00fchelos die Spitzent\u00f6ne. Dabei greift er sich fortw\u00e4hrend an seine dicke Nase, als w\u00fcrde sie ihn jucken und r\u00fcckt seine Per\u00fccke immer wieder zurecht. Schlie\u00dflich legt er seinen Bauch auf die Kanzelbalustrade, was die Zuschauer mit Lachen quittieren. Nase und Per\u00fccke streift er ab, als sein Erzieher ihn als listigen Schwindler am Ende des ersten Akts \u00fcberf\u00fchrt. Eine Lachsalve antwortet.<\/p>\n<p>Die Bitten eines Bauern: <em>Ich verlange, da\u00df meine Frau in meiner Ehe immer folgsam ist<\/em> oder von einer Frau: <em>Ich m\u00f6chte so gern mit dem sch\u00f6nen Julien verheiraten<\/em> <em>werden<\/em> beantwortet er geflissentlich mit <em>c\u2019est bien, c\u2019est bien \u2013 das geht in Ordnung<\/em>. Schlie\u00dflich verschwinden alle im Beichtstuhl, und es erscheinen der Erzieher, der sein Leid mit seinem Sch\u00fctzling Ory in einer Arie, die er mit wohliger, tiefer Ba\u00dfstimme (erstaunlich die gelungenen Tiefen) etwas langatmig und mit etwas zuviel Vibrato vortr\u00e4gt. Schlie\u00dflich \u201ebeichtet\u201c Isolier, ein schmucker Junker mit wei\u00dfen Reithosen in langen Stiefeln und gr\u00fcnem Jackett, da\u00df er unsterblich in Comtesse Ad\u00e8le verliebt sei. Der Eremit m\u00f6ge ihm helfen, da\u00df Ad\u00e8le ihn erh\u00f6rt. Dabei verr\u00e4t er seinen Plan, wie er ins Schlo\u00df gelangen will. Begierig nimmt Ory ihn auf und setzt ihn in die Tat um. Das Duett Isolier\/Ory (<strong>Ga\u00eblle Arquez\/Philippe Talbot<\/strong>) erreicht eine gro\u00dfe harmonische \u00dcbereinstimmung. Arquez\u2018 Mezzo, mit klarem, warmem Timbre, erreicht m\u00fchelos alle H\u00f6hen und Tiefen. Nur geringes Vibrato schattet ihre Gesangslinie ab, die erstaunlich artikuliert wahrgenommen wird. Gro\u00dfer Applaus des aufgeweckten Publikums!<\/p>\n<p>Endlich taucht Comtesse Ad\u00e8le (<strong>Julie Fuchs<\/strong>) auf. Mit \u00dcberraschung ruft sie: <em>Isolier hier an diesem Ort?<\/em> Sie schwankt, vermutlich tr\u00e4gt sie eine gro\u00dfe seelische Last! Auch w\u00e4hrend ihres einnehmenden Singens scheint sie \u00f6fter von einem Schw\u00e4cheanfall heimgesucht. Das Sichtbarmachen ihrer seelischen Befindlichkeit gelingt ihr \u00fcber die Ma\u00dfen gut. Ist alles ein Dahinschmachten nach Isolier, den sie heimlich liebt?<\/p>\n<p>An dieser Stelle sind die bravour\u00f6sen Aktionen der Protagonisten am B\u00fchnengeschehen, allen voran Julie Fuchs und Philippe Talbot hervorzuheben. Geschuldet ist das dem K\u00f6nnen des regief\u00fchrenden <strong>Denis Podalydes<\/strong> von der <em>Com\u00e9die Fran\u00e7aise<\/em>!<\/p>\n<p>Die aus Avignon stammende Julie Fuchs begeistert mit beeindruckendem K\u00f6nnen und anmutigem wie witzigen K\u00f6rpereinsatz alle! Der Schlu\u00dfapplaus ist frenetisch. Ihr Sopran hat ein klares, warmes Timbre, ihr Koloraturen kommen perlend und unangestrengt, getragen von einer untadeligen Aussprache. Man erlebt eine gro\u00dfe S\u00e4ngerin!<\/p>\n<p>Bleibt noch zu erw\u00e4hnen, da\u00df alle Nebenrollen sowie der Chor die Erwartungen eher noch \u00fcbertroffen haben.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Als Resultat dieser Inszenierung: so waren die Auff\u00fchrungen vor vierzig (!) Jahren auch in Deutschland: nahezu perfekte Personenf\u00fchrung, genau der Musik als integraler Opernbestandteil respektierend (nicht als vermeintliche \u201eFilmmusik\u201c, theatergerechte, \u00fcberlegte Regie mit ungemein angemessenen Stimmen und \u00fcberragenden schauspielerischen Talenten. Nebenbei: das Programmheft eine hilfreiche Erg\u00e4nzung, \u00fcbrigens mit dem gesamten Text (Libretto).<\/p>\n<p>Vielleicht erscheint meine Rezension manchem Leser \u00fcberzogen. Doch mag er mir es nachsehen, wenn der Rezensent sich hier wie ein Verdursteter auf eine Insel (?) mit guter B\u00fchnenkunst, exquisitem Gesang und ebensolchem Musikniveau sich versetzt f\u00fchlte. Wann kommen in Deutschland diese Zeiten wieder?<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<p>Bild: DR Vincent Pontet<\/p>\n<p>Die Bilder zeigen:<\/p>\n<p>1) Philippe Talbot (Comte Ory), Jean-S\u00e9bastien Bou (Raimbaud), Eve-Maud Hubeaux (Dame Ragonde), Chor<br \/>\n2)\u00a0Philippe Talbot (Comte Ory),\u00a0 Julie Fuchs\u00a0(la Comtesse)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gioacchino Rossini (1792-1858), Oper in zwei Akten, Libretto: Eug\u00e8ne Scribe und Charles-Gaspard Delestre-Poirison nach einem Vaudeville (1816) nach der Romance Le Comte Ory et les nonnes der Farmoutiers aus der Sammlung Pi\u00e8ces int\u00e8ressantes et peu connues pour servir \u00e0<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=7313\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7314,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,165],"tags":[],"class_list":["post-7313","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-paris-opera-comique"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7313"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7400,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7313\/revisions\/7400"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7314"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}