{"id":6953,"date":"2016-12-11T15:07:46","date_gmt":"2016-12-11T14:07:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=6953"},"modified":"2016-12-11T15:07:46","modified_gmt":"2016-12-11T14:07:46","slug":"hercules-mannheim-nationaltheater","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=6953","title":{"rendered":"HERCULES &#8211; Mannheim, Nationaltheater"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Georg Friedrich H\u00e4nde\u00a0 (1685-1759), a new musical drama, Libretto :Thomas Broughton, UA: 5. Januar 1745 London, King\u2018s Theatre, Haymarket<\/p>\n<p>Regie\/B\u00fchne\/Kost\u00fcme: Nigel Lowery, Licht: Lothar Baumgarte, Dramaturgie: Cordula Demattio, Julia Warnem\u00fcnde<\/p>\n<p>Dirigent: Bernhard Forck, Orchester, Chor und Statisterie des Nationaltheater Mannheim, Choreinstudierung: Dani Juris<\/p>\n<p>Continuo: Elias Corrinth (Cembalo), Flora Fabri (Cembalo und Orgel), Andrea Baur (Laute), Friedemann D\u00f6ling (Violoncello)<\/p>\n<p>Solisten: Thomas Berau (Hercules), Mary-Ellen Nesi (Dejaneira), Eunju Kwon (Iole), David Lee (Hyllus), Ludovica Bello (Lichas), Philipp Alexander Mehr (Priester), Gudrun Hermanns (Chorsolo Alt), Kjungrak Jeong (Chorsolo Tenor)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 9. Dezember 2016 (Premiere)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Mannheim-Hercules.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6954\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Mannheim-Hercules.bmp\" alt=\"mannheim-hercules\" width=\"568\" height=\"379\" \/><\/a>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p>H\u00e4ndel hat seinen <em>Hercules<\/em> in Form eines Oratoriums komponiert. Zu dieser Zeit schrieb H\u00e4ndel bereits keine Opern mehr, die vor allem durch ihre aufwendige Ausstattung und die hohen S\u00e4ngergagen zu Buche schlugen, sondern hatte diese durch die weitaus kosteng\u00fcnstigeren Oratorien ersetzt. Diese wurden nicht mehr im den Engl\u00e4ndern seit jeher fremden Italienisch, sondern in der englischen Muttersprache gesungen. Der Arbeitsaufwand war wesentlich geringer, eines der Werke auf die Theaterb\u00fchne zu bringen \u00a0(noch immer herrscht der Aberglaube, man m\u00fcsse diese Oratorien in akustisch daf\u00fcr v\u00f6llig ungeeigneten Kirchen zur Auff\u00fchrung bringen) und H\u00e4ndel hatte so eine gr\u00f6\u00dfere Flexibilit\u00e4t, innerhalb einer Saison umdisponieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bereits seit 1925 versucht man stets mit mehr oder weniger Erfolg, den <em>Hercules<\/em> szenisch zu vermitteln. Da\u00df dies als Experiment durchaus einen Versuch wert ist, kann nicht bestritten werden. Doch sind die Initiatoren verpflichtet, die nicht f\u00fcr ein Drama konzipierten Ch\u00f6re f\u00fcr eine szenische Umsetzung widerspruchslos einzugliedern und auch den nicht-linearen Handlungsverlauf \u2013 z.B. des dritten Aktes \u2013 plausibel umzusetzen. Hier wird der Tod des Herkules in einem Botenbericht als bereits geschehen geschildert, wie sich der Held das geschenkte Nessus-Gewand (s. unten) vom Leibe rei\u00dft, wobei er sich unter gr\u00f6\u00dften Schmerzen Fleischfetzen bis auf die Knochen herausrei\u00dft.<\/p>\n<p>Als szenische Schilderung ist ein solcher Zustand damals wie heute (bislang jedenfalls) unzumutbar und deshalb bei H\u00e4ndel und Broughton in einen Botenbericht gekleidet. Es folgt eine letzte Monolog-Szene des Herakles, wo er selbst nochmals in seinem Todeskampf zu Wort kommt. Dieser auch an anderen Stellen vorkommende freie Wechsel zwischen epischen und lyrischen Elementen ist nur in konzertant-oratorischer Form reibungslos m\u00f6glich. Der Zuschauer sollte sich dies verinnerlichen, wenn er sich mit einem Werk wie diesem auseinandersetzt.<\/p>\n<p>Die Handlung entnahmen H\u00e4ndel und sein Librettist den <em>Trachinierinnen<\/em> des Sophokles. Herkules\u2018 Gattin Dejaneira wartet auf die R\u00fcckkehr ihres Helden. Das 9. Buch von Ovids <em>Metamorphosen<\/em> liefert die Vorgeschichte, in der Dejaneira vom sterbenden Nessus das vergiftete Gewand bekommt. Eine Grundtatsache der antiken Mythologie setzt H\u00e4ndel beim gebildeten Publikum voraus: die mit dem Gift der Schlange von Lerna getr\u00e4nkten Pfeile des Herkules mischen sich mit dem Blut des sterbenden Kentauren. So ist Herkules \u2013 \u00e4hnlich wie \u00d6dipus \u2013 unwissentlich Wegbereiter seines eigenen Schicksals.<\/p>\n<p><strong>Kurzinhalt<\/strong><\/p>\n<p>Dejaneira wartet sehns\u00fcchtig auf die R\u00fcckkehr des Herkules. Aufgrund d\u00fcsterer Vorahnungen bef\u00fcrchtet sie, da\u00df er nicht mehr lebend zur\u00fcckkehren werde. Schlie\u00dflich erscheint Herkules, der soeben das Gebiet Oichalia (heute Ichalia, Thessalien) erobert hat und als Kriegsbeute die Prinzessin Iole mit sich f\u00fchrt. Dejaneira ist hingerissen zwischen Liebe und Eifersucht, da sie bef\u00fcrchtet, Herakles k\u00f6nne ihr mit Iole untreu werden. Sie erinnert sich an die Worte des sterbenden Nessus, der ihr ein mit Blut getr\u00e4nktes Gewand gab, mit welchem sie die ewige Treue desjenigen erlangen k\u00f6nne, der es trage. Herkules erh\u00e4lt w\u00e4hrend des Dankopfers im Jupitertempel Dejaneiras Geschenk. Als er das Gewand \u00fcberzieht, erreicht ihn das t\u00f6dliche Gift. In seinem Todeskampf verflucht er seine Frau und bittet darum, auf dem Berg \u00d6ta (heute Iti-Gebirge) verbrannt zu werden. Die G\u00f6tter nehmen ihn in den Himmel auf.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Mannheimer Auff\u00fchrung wird die Handlung von Nigel Lowery ins Mittelalter verlegt. In dieser Zeit setzte man sich mit Herkules vor allem als Besch\u00fctzerfigur auseinander. Die Begr\u00fcndung hierf\u00fcr leitet sich aus dem Chor nach Herkules\u2018 Tod her, wo beklagt wird, da\u00df der Besch\u00fctzer der Welt nicht mehr am Leben ist (<em>Fear of punishment is o&#8217;er, The world&#8217;s avenger is no more!<\/em>). Dieser historische Faden pr\u00e4gt das gesamte St\u00fcck: Es erwarten den Zuschauer gotische Fassaden einer Burg, in der ebenso Arthus\u2018 Tafelrunde speisen k\u00f6nnte. Zu Essen gibt es reichlich frisch gejagtes Schwein und Gefl\u00fcgel. Auch die Kost\u00fcme bewegen sich in dieser Zeit und runden so das Konzept als ein in sich geschlossenes ab.<\/p>\n<p>Interessant ist, da\u00df der Regisseur das Werk nicht im strengen Sinne als eine Trag\u00f6die begreift, sondern durchaus erheiternde Elemente einbaut. Dies entspricht seit Shakespeares Zeit durchaus der Struktur eines englischen Dramas, das seinen Dreh- und Angelpunkt auf Liebe, Leid und Eifersucht legt \u2013 allesamt Elemente, die ja urspr\u00fcnglich eine Kom\u00f6die ausmachten. Auch auf das Publikum wirkt dieser Kunstgriff erheiternd und sorgt im Verlaufe des Abends f\u00fcr die entsprechende Kurzweile.<\/p>\n<p>Die Aktionen der Schauspieler, auf ein Notwendiges begrenzt, sind nicht durch \u00fcberfl\u00fcssige Deutungsversuche aufgeladen. Dies ist erfreulich, da damit ein Hauch von antiker Trag\u00f6die wieder zum Leben erweckt wird. Symbolik und Gesten werden oftmals nur angedeutet oder punktuell ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>Auch die Vorgeschichte, wie Dejaneira zum Nessus-Gewand kam, wird in wenigen S\u00e4tzen am Beginn projiziert. Ob Herkules nun eine Keule oder das abgebrochene Horn des Acheloos schwingt (ebenfalls bei Ovid zu finden), liegt im Auge des Betrachters. Der junge koreanische Tenor <strong>David Lee<\/strong> schl\u00e4gt durch seine puppenhaft-mechanische Gestik die Br\u00fccke zum Barocken und verdeutlicht durch sein Spiel, da\u00df es sich hier nicht um eine Wirklichkeit, sondern um die Kunstform Theater handelt. Der <strong>Chor<\/strong> h\u00e4lt sich bei seinen Auftritten ebenfalls sehr zur\u00fcck, agiert nur \u00e4u\u00dferst zur\u00fcckhaltend und gibt im urspr\u00fcnglichen Sinne lediglich den Rahmen einer Szene oder einer Situation. Am Schlu\u00df allerdings wird zu Herkules\u2018 Apotheose eine Rakete in den Himmel geschossen. Ob diese Deutung wirklich notwendig ist und ob der Schu\u00df vielleicht nach hinten losging, sei dahingestellt. An anderen Punkten kann man deutlich sehen, da\u00df der Regisseur sich gr\u00fcndlich mit dem Textbuch des <em>Hercules<\/em> wie auch mit den antiken Stoffen auseinandergesetzt hat.<\/p>\n<p>Einen sch\u00f6nen Abschlu\u00df bildet der Priester, der als <em>deus ex machina<\/em> die Apotheose des Herkules verk\u00fcndet: ein wehender dunkler Vorhang und Theaterdonner k\u00fcndigen den Auftritt an. Die Regie bedient sich letztlich vieler theatralischer Mittel ohne das Auge zu strapazieren und das Publikum zu ver\u00e4rgern.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Das Orchester des Mannheimer Nationaltheaters musiziert nicht auf Originalinstrumenten, sondern wurde vom musikalischen Leiter Bernhard Forck zu historischer Spielweise angewiesen. Hierbei geht zwar einiges der uns heute bereits zur Gewohnheit gewordenen Differenzierung des barocken Klanges verloren, wodurch vor allem die dynamischen Feinheiten weniger deutlich zum Vorschein kommen; in den Koloraturpassagen wirkt das Klangbild somit ein wenig statisch und unbeweglich. H\u00f6hepunkt an diesem Abend ist <strong>Mary-Ellen Nesi<\/strong> in der Partie der Dejaneira. Ihre Erfahrung im barocken Gesang ist zu h\u00f6ren, auch die Affektregister der einzelnen Arien, von Sehnsucht bis zur Eifersucht, wei\u00df sie gezielt zu ziehen. Dagegen blieben bei allem Flei\u00df der Einstudierung ihrer Partien die noch sehr jungen koreanischen S\u00e4nger <strong>Enju Kwon<\/strong> (Iole) und <strong>David Lee<\/strong> (Hyllus) ein wenig hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Insbesondere die sprachlichen Probleme erschweren bei beiden noch eine fl\u00fcssige Artikulation des Englischen. Dies f\u00fchrt dazu, da\u00df sich die beiden allzu gerne am Notentext entlanghangeln, w\u00e4hrend Artikulation und die musikalische Aussprache oftmals auf der Strecke bleiben. Einige Melodieb\u00f6gen werden dadurch holprig und wenig elegant.<\/p>\n<p>Daran hat auch die Regief\u00fchrung einen gewissen Anteil. Oft neigt der Regisseur dazu, die S\u00e4nger im Hintergrund der B\u00fchne agieren zu lassen, die akustisch nicht daf\u00fcr gebaut ist. So geht einiges an Verst\u00e4ndlichkeit verloren, was sich auf der Vorderb\u00fchne deutlich verbessert.<\/p>\n<p>Einen soliden maskulinen Hercules interpretiert <strong>Thomas Berau.<\/strong> Dieser hat keine virtuos-akrobatischen S\u00e4ngerkunstst\u00fccke zu bew\u00e4ltigen und mu\u00df gegen\u00fcber den Frauenpartien keine gro\u00dfen Gef\u00fchlsausbr\u00fcche verarbeiten. Doch vor allem seine Arie <em>Alcides name in latest stories \u2013 Alkides <\/em>[Herkules]<em> Namen wird in alle Ewigkeit<\/em> zeichnet ein deutliches Charakterbild des Helden. Zwar bestehen die Arie gro\u00dfenteils aus einem einzigen Kehrvers und die Melodie aus einem abw\u00e4rtsfallenden gebrochenen Dreiklang, doch hier wird ein langer Atem ben\u00f6tigt, um nicht in \u00fcberfl\u00fcssige Eint\u00f6nigkeit zu verfallen. Auch <strong>Ludovica Bello<\/strong> als Lichas meistert ihre Partie auf souver\u00e4ne Weise und erntet daf\u00fcr den verdienten Applaus. Die <strong>Ch\u00f6re<\/strong> sind transparent und lebendig gestaltet. Zwar waren an einigen Stellen noch rhythmische Unsicherheiten zwischen Bl\u00e4sern, Streichern und S\u00e4ngern zu bemerken, den Gesamteindruck dieses Abends schm\u00e4lerte dies allerdings kaum.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Wer bei Opernbesuchen schon des \u00f6fteren ersch\u00f6pft und ver\u00e4rgert den Weg nach Hause suchte, wird bei diesem Mannheimer <em>Hercules<\/em> erfreut sein, wie bodenst\u00e4ndig in dieser neuen Intendanz gearbeitet wird. Es bleibt abzuwarten, ob man diesen Weg auch in k\u00fcnftigen Spielzeiten und Opernproduktionen beibeh\u00e4lt. Zwar mag man im musikalischen Bereich und bei den S\u00e4ngern einige Schwachpunkte finden, in ihrer Gesamterscheinung ist dieser <em>Hercules<\/em> jedoch sehr erfreulich. Um es antik-mittelalterlichen Rahmen des St\u00fcckes zu formulieren: der Abend besa\u00df in gewisser Weise eine \u03c3\u03c9\u03c6\u03c1\u03bf\u03c3\u03cd\u03bd\u03b7 (Besonnenheit). Diese Besonnenheit scheint vielen anderen Theatermachern bereits vor langer Zeit abhanden gekommen sein. Bleibt den Mannheimern also zu w\u00fcnschen, da\u00df man diesem eingeschlagenen Weg treu bleibt und sein Publikum mit dem schmerzhaften Nessus-Gewand schlechter Produktionen auch weiterhin verschont.<\/p>\n<p>Daniel Rilling<\/p>\n<p>Bild: Hans J\u00f6rg Michel<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Eunju Kwon (Iole), David Lee (Hyllus) (Bild Mitte), Chormitglieder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Georg Friedrich H\u00e4nde\u00a0 (1685-1759), a new musical drama, Libretto :Thomas Broughton, UA: 5. Januar 1745 London, King\u2018s Theatre, Haymarket Regie\/B\u00fchne\/Kost\u00fcme: Nigel Lowery, Licht: Lothar Baumgarte, Dramaturgie: Cordula Demattio, Julia Warnem\u00fcnde Dirigent: Bernhard Forck, Orchester, Chor und Statisterie des Nationaltheater<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=6953\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6954,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29,1],"tags":[],"class_list":["post-6953","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mannheim-nationaltheater","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6953","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6953"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6953\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6955,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6953\/revisions\/6955"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6954"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6953"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6953"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6953"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}