{"id":6402,"date":"2015-08-06T12:38:20","date_gmt":"2015-08-06T11:38:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=6402"},"modified":"2015-09-13T12:44:20","modified_gmt":"2015-09-13T11:44:20","slug":"bregenzer-festspiele-2015","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=6402","title":{"rendered":"Bregenzer Festspiele 2015"},"content":{"rendered":"<p><em>Turandot<\/em><\/p>\n<blockquote><p>von Giacomo Puccini (1858-1924), Dramma lirico in drei Akten, dritter Akt vervollst\u00e4ndigt von Franco Alfano, , Libretto: Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi; UA: 25. April 1926 Mailand, Teatro alla Scala<\/p>\n<p>Regie: Marco Arturo Marelli, Kost\u00fcme: Constance Hoffmann, Licht: Davy Cunningham, Video: Aron Kitzig, Choreographie: Ran Arthur Braun<\/p>\n<p>Dirigent: Paolo Carignani, Wiener Symphoniker, Prager Philharmonischer Chor, Bregenzer Festspielchor, Kinderchor der Musikmittelschule Bregenz-Stadt, Choreinstudierung: Benjamin Lack und Wolfgang Schwendinger<\/p>\n<p>Solisten: Katrin Kapplusch (Turandot), Manuel von Senden (Altoum), Dimitry Ivashchenko (Timur), Arold Rawls (Calaf), Yitian Luan (Li\u00f9), Thomas Oliemans (Ping), Peter Marsh (Pang), Kyungho Kim (Pong), Grigory Shkarupa (Mandarin), u.a.<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 2. August 2015 auf der Seeb\u00fchne<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n<p>Bregenz liegt an der Nahtstelle zwischen Deutschland und der Schweiz, zwischen Bodensee und den Alpen. Jahr f\u00fcr Jahr leidet die Region Bregenzer Wald unter dem Fernverkehr, der sich durch den Pf\u00e4ndertunnel oder \u2013 viel schlimmer \u2013 durch Bregenz direkt qu\u00e4lt. Nichtsdestotrotz ist diese Ferienregion wegen seiner kulinarischen Angebote, Wanderausfl\u00fcgen (z.B. auf der K\u00e4sestrasse), den Bade- und Schiffsm\u00f6glichkeiten, der herrlichen Natur (Mainau, Reichenau) sehr begehrt. Da sind die Bregenzer Seefestspiele das T\u00fcpfelchen auf dem I. Am bekanntesten ist die Seeb\u00fchne f\u00fcr 7000 Personen, \u00fcber die schon James Bond Toscas Auge jagte. Dar\u00fcber hinaus gibt es kleinere Schaupl\u00e4tze wie das Festspielhaus (1650 Pl\u00e4tze) und das Theater am Kornmarkt (550 Pl\u00e4tze). Unter der neuen Intendantin <strong>Elisabeth Sobotka<\/strong> etabliert sich neben der Mainstream Produktion auf der Seeb\u00fchne eine neue Produktpalette: Neben einer zweiten Opernproduktion im Festspielhaus, das sonst nur als Ausweichspielst\u00e4dte f\u00fcr die Seeb\u00fchne diente, werden noch Liederabende oder Meisterklassen-Konzerte angeboten.<\/p>\n<div id=\"attachment_6403\" style=\"width: 705px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bregenz-2015-Turandot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6403\" class=\"size-full wp-image-6403\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bregenz-2015-Turandot.jpg\" alt=\"SONY DSC\" width=\"695\" height=\"349\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bregenz-2015-Turandot.jpg 695w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bregenz-2015-Turandot-300x151.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6403\" class=\"wp-caption-text\">SONY DSC<\/p><\/div>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Beim Betreten der Seeb\u00fchne ist im ersten Augenschein das beherrschende Element des riesigen <em>Turandot<\/em>-B\u00fchnenbildes von <strong>Marco Arturo Marelli<\/strong>: eine kolossale Chinesische Mauer, die bis zu 27 Meter \u00fcber den Wasserspiegel schlangengleich sich auf und ab windet. Zwei T\u00fcrme bilden rechts und links den Abschlu\u00df der B\u00fchnenplattform, die somit von Booten auf dem See umfahren werden kann. Der h\u00f6chste Punkt wird im rechten Turm noch von einem roten Pavillon gekr\u00f6nt, vom linken Turm wird der gek\u00f6pfte Prinz von Persien unbek\u00fcmmert ins Wasser geworfen. Flankiert wird die Mauer von 205 Terrakotta-Kriegern, die der ber\u00fchmten Grabbeigabe des ersten chinesischen Kaisers in Xi&#8217;an nachempfunden sind. Eine Gruppe steht oberhalb der Mauer, die erst richtig sichtbar wird, wenn das mittlere Mauersegment nach den ersten Takten der Musik b\u00fchnenwirksam einst\u00fcrzt, die zweite Gruppe steht ins Wasser absteigend vor der Mauer, rund um eine B\u00fchnenplattform. Diese enth\u00e4lt einen fahrbaren Zylinder, der ein zentrales Element des B\u00fchnenbildes wird und wichtige Funktionen der Inszenierung \u00fcbernimmt. Wird der Deckel des Zylinders ge\u00f6ffnet, sieht man eine riesige zehn Meter gro\u00dfe Projektionsfl\u00e4che, auf der der Auftritt Turandots und ihre R\u00e4tselfragen als Video begleitet wird: Anhand einer steinernen Maske der Turandot werden k\u00fcnstlerisch hochstehende Assoziationen zu den Fragen projiziert, die aber genauso r\u00e4tselhaft sind wie die Fragen selbst. Dreht sich der Zylinder, sieht man aufgrund des Neigungswinkels der B\u00fchne einen zus\u00e4tzlichen Raum, in dem im ersten Akt die Schwerter f\u00fcr die Opfer Turandots geschmiedet werden, im zweiten Akt ist eine Bibliothek f\u00fcr die drei Minister Ping, Pang und Pong zu sehen \u2013 in der allerdings auch die K\u00f6pfe der gescheiterten Bewerber in Konservengl\u00e4sern eingelagert werden. Auf der Fl\u00e4che vor dem Zylinder ist der Auftrittsraum f\u00fcr das graue Volk (vergleichbar mit Maos Menschen), Solisten und Chor, die in teils farbenfrohen Auftritten und pr\u00e4chtigen Choreographien dem chinesischen Staatszirkus Konkurrenz machen k\u00f6nnten. Halblinks befindet sich noch in einer Art Anh\u00e4ngsel an die B\u00fchne ein blauer Salon, in dem Puccini (dargestellt von Calaf) unverst\u00e4ndlich die Handlung kommentiert, bevor er kurz vor dem Schlu\u00dfduett auf dem Krankenbett stirbt.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Musikalisch ist ein Urteil schwierig, da man eigentlich S\u00e4nger und Musiker nicht direkt h\u00f6rt, sondern immer eine \u00dcbertragung aus vielen Lautsprechern. Insgesamt aber stand der Abend in Sachen Auff\u00fchrungsqualit\u00e4t einer Repertoire-Vorstellung einer Staatsoper in nichts nach. Zu einer Sternstunde kam es jedoch nicht, dazu h\u00e4tte <strong>Paolo Carignani<\/strong> etwas mehr Feuer bei den Wiener Symphonikern entfachen m\u00fcssen, die etwas zu beh\u00e4big das Liebesdrama nachzeichnen. Daf\u00fcr gelingt es ihm, die dramatischen Momente mit den typischen italienischen Klangbildern Puccini zu zelebrieren. Die Spannung bei den R\u00e4tselfragen Turandots \u2013 eiskalt und mit viel H\u00e4rte im st\u00e4hlernen Sopran vorgetragen von <strong>Katrin Kapplusch<\/strong> \u2013 erreicht ungeahnte H\u00f6hen. Eine Jubelarie hingegen wird das <em>Nessun dorma \u2013 Niemand schlafe<\/em> von <strong>Arnold Rawls<\/strong> als Calaf. Mit viel tenoralen Strahlglanz in der H\u00f6he gelingt ihm die vom Publikum gefeierte bekannteste Arie der Oper. Die perfekt aufeinander eingestimmten Stimmen von <strong>Thomas Oliemans<\/strong> (Ping), <strong>Peter Marsh<\/strong> (Pang) und <strong>Kyungho Kim<\/strong> (Pong) ergeben ein sehr stimmiges Trio der drei Staatsdiener, die \u00fcber das Leben nachsinnen. <strong>Yitian Luan<\/strong> \u00fcberzeugt mit jugendlich hell strahlender Stimme als \u201ePuccinis und Timurs Krankenschwester\u201c Li\u00f9, w\u00e4hrend <strong>Manuel von Senden<\/strong> als Altoum und <strong>Dimitry Ivashchenko<\/strong> als Timur wirklich nur alte M\u00e4nner sind. Insgesamt eine allgemein verst\u00e4ndliche Produktion, farbenfroh in Szene gesetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Hoffmanns Erz\u00e4hlungen<\/em><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>von Jacques Offenbach (1819-1880), Phantastische Oper in f\u00fcnf Akten, Libretto von Jules Barbier, Spielfassung f\u00fcr diese Inszenierung eingerichtet von Stefan Herheim, Johannes Debus und Olaf A. Schmitt, UA: 10. Februar 1881 Paris, Op\u00e9ra-Comique, Salle Favart<\/p>\n<p>Regie: Stefan Herheim, Kost\u00fcme: Esther Bialas, B\u00fchne: Christof Hetzer, Video <em>fettFilm<\/em><\/p>\n<p>Dirigent: Johannes Debus, Wiener Symphoniker, Prager Philharmonischer Chor, Choreinstudierung: Lukas Vasilek<\/p>\n<p>Solisten: Daniel Johansson (Hoffmann), Rachel Frenkel (La Muse, Nicklausse, La Voix de la tombe), Kerstin Avemo (Olympia, Giulietta), Mandy Fredrich (Antonia, Giulietta), Michael Volle (Lindorf, Maitre Luther, Copp\u00e9lius, Dr. Miracle, Dapertutto), Christophe Mortagne (Andres, Cochenille, Frantz), Ketil Hugaas (Crespel), Bengt-Ola Morgny (Spalanzani), P\u00e4r Karlsson (Stella, stumme Rolle), u.a.<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 3. August 2015 Oper im Festspielhaus<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bregenz2015-Hoffmann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6404\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bregenz2015-Hoffmann.jpg\" alt=\"Bregenz2015 Hoffmann\" width=\"595\" height=\"373\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bregenz2015-Hoffmann.jpg 595w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bregenz2015-Hoffmann-300x188.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Sehr viel schwieriger zu analysieren ist hingegen die Produktion von <em>Hoffmanns Erz\u00e4hlungen<\/em> im Festspielhaus. Das Produktionsteam hat eine eigene Spielfassung erarbeitet, die manchen Opernbesucher an den Rand der Verst\u00e4ndnislosigkeit bringt. Man mu\u00df diese Oper und seine Fassungen gut kennen, um diese Spielfassung nachvollziehen zu k\u00f6nnen. Nicht immer logisch ist der Handlungsverlauf, aber mit Hilfe der Inhaltsangabe im Programmheft kann man es doch recht gut nachvollziehen \u2013 vor allem im Venedig-Akt. Hier entschlo\u00df man sich, das 1904 in Monte-Carlo eingef\u00fcgte Septett mit Chor und auch die 1905 in Berlin hereingenommene <em>Spiegel-Arie<\/em> (beide sind nicht von Offenbach!) beizubehalten. Diese Arie ist problematisch, weil der vorgesehene Bariton oder Ba\u00df-Bariton meist Schwierigkeiten hat.<\/p>\n<p>Im Vorspiel f\u00e4llt Stella die gro\u00dfe Show-Treppe hinunter, um den Geistern des Alkohols zu verfallen. Sp\u00e4ter teilt sich diese Show-Treppe, um in ihren Arkaden Luthers Weinkeller, ein physikalisches Kabinett und eine Musikalienhandlung (in den Arkaden stehen technische Ger\u00e4te bzw. h\u00e4ngen Geigen) zu bilden. Man kann die Treppe auch ganz aufklappen, dann sieht man schwarze Gondeln, die durch Kan\u00e4le fahren. Man f\u00fchlt sich an &#8222;Wenn die Gondeln Trauer tragen&#8220; oder &#8222;Den Tod in Venedig&#8220; erinnert.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>So auch <strong>Michael Volle<\/strong>, der die H\u00f6hen dieser Arie nur im Falsett trifft, aber Dank seinem kraftvollen Spielbariton allen B\u00f6sewichtern dieser Oper mehr als nur Leben einhaucht. Wenn ihm auch manchmal die Tiefe fehlt \u2013 er ist stets Mittelpunkt eines Ensembles mit wenig Licht und Schatten. Als weiterer Pluspunkt w\u00e4re nur noch <strong>Christoph Mortagne <\/strong>zu nennen, der die Dienerrollen auffallend servil gestaltet, die Arie des Frantz wird zum H\u00f6hepunkt. Er doubelt dabei Jacques Offenbach, der mit Violoncello, gro\u00dfen Gesten und gro\u00dfer Feder dirigiert. Dieses Amt hat eigentlich <strong>Johannes Debus<\/strong> inne. Er f\u00fchrt die Wiener Symphoniker recht wackelig und mit manchem ungenauen Zusammenspiel zwischen Orchester und B\u00fchne durch den Abend. Auch das hohe Tempo, das er anschl\u00e4gt war nicht immer hilfreich. <strong>Daniel Johansson<\/strong> in der Titelrolle zeigt eine starke stimmliche Pr\u00e4senz, in der H\u00f6he mit zur\u00fcckgenommener Stimme sicher, ist aber mit der Gestaltung der Gesangslinie \u00fcberfordert: So unsicher hat man das <em>Lied von Klein-Zack<\/em> selten geh\u00f6rt. Bei <strong>Rachel Frenkel<\/strong> ist die gek\u00fcrzte Rolle der Muse bzw. Nicklausse sicher aufgehoben. <strong>Mandy Fredrich<\/strong> (Antonia) und <strong>Kerstin Avemo<\/strong> (Olympia) haben Schwierigkeiten mit der Sauberkeit in der Intonation, und manchmal wackelt die ganze Phrase. Die Rolle der Giulietta wird zwischen den beiden Damen geteilt. Stella wird als stumme Rolle von einem m\u00e4nnlichen Stuntman (<strong>P\u00e4r Karlsson<\/strong>) gespielt. Hier wird deutlich, da\u00df diese Damen-Rollen in dieser Produktion eigentlich Herren in Damenkleidung darstellen sollen, was sich auch in den teilweise grotesken Kost\u00fcmen widerspiegelt, die zwischen Karneval und Tuntenball chargieren.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Das erste Jahr von <strong>Elisabeth Sobotkas<\/strong> Intendanz hat zwei Produktionen gezeigt, die es verdient h\u00e4tten weiterentwickelt zu werden. Nur Turandot wird diese M\u00f6glichkeit bekommen, Hoffmanns Erz\u00e4hlungen wird aber nicht in K\u00f6ln zu sehen sein, ob sich Kopenhagen den Theaterskandal leisten will, wird sich noch zeigen. Ihre komplexe Fassung sowohl in Produktion als auch in der Regie ist sehr aufwendig, schafft aber leider weder in der Rezeptionsgeschichte noch auf der musikalischen Seite einen me\u00dfbaren Mehrwert.<\/p>\n<p><strong>Stellungnahme zur Regie <em>Hoffmanns Erz\u00e4hlungen<\/em> und <em>Turandot<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Stefan Herheim<\/strong> hat wieder mehrere Erz\u00e4hlebenen erschaffen, auf der eigentlichen Handlung aufbauend erz\u00e4hlt er in der zweiten Ebene von einem schwulen Liebesdrama, das f\u00fcr Hoffmann und die m\u00e4nnliche Stella t\u00f6dlich endet. \u201eGro\u00df ist man durch die Liebe, gr\u00f6\u00dfer noch durch das Leid\u201c, schreibt er im Programmheft.<\/p>\n<p><em>Turandot<\/em> bleibt technisch ein wenig unter der M\u00f6glichkeiten, die die bisherigen Produktionen auf der Seeb\u00fchne zeigten. Doch diese Produktion ist f\u00fcr das Publikum von Bedeutung, weil der Unterhaltungswert h\u00f6her ist. <strong>Marco Arturo Marelli <\/strong>war es jedoch wichtiger, das St\u00fcck mit szenischem Tiefgang zu zeigen. Auch wenn man sagen mu\u00df, da\u00df es besser gewesen w\u00e4re, den Auftritt Puccinis (durch den Darsteller der Calaf) wegzulassen. Vor allem aus Verst\u00e4ndnisgr\u00fcnden des Publikums. So hat das Publikum die <em>Turandot<\/em> relativ kurz und ein wenig m\u00fcde gefeiert, w\u00e4hrend Stefan Herheim doch einige deutliche Buhrufe erfahren mu\u00dfte. Vielleicht liegt das auch am ersten Auftritt von Michael Volle, der sich aus dem Publikum erhebt und deftig fluchend die Konzentration auf das Werk Offenbachs anmahnt, Publikumsbeschimpfung einmal anders.<\/p>\n<p>Oliver Hohlbach<\/p>\n<p>Bild (oben): Karl Forster<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Die Schlu\u00dfszene<em> Turandot<\/em> (Seeb\u00fchne)<\/p>\n<p>Bild (unten): Karl Forster<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Mandy Fredrich (Antonia) zerlegt Hoffmanns Gliederpuppe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Turandot von Giacomo Puccini (1858-1924), Dramma lirico in drei Akten, dritter Akt vervollst\u00e4ndigt von Franco Alfano, , Libretto: Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi; UA: 25. April 1926 Mailand, Teatro alla Scala Regie: Marco Arturo Marelli, Kost\u00fcme: Constance<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=6402\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6403,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[47],"tags":[],"class_list":["post-6402","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6402"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6402\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6407,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6402\/revisions\/6407"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6403"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}