{"id":6361,"date":"2015-07-30T11:41:01","date_gmt":"2015-07-30T10:41:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=6361"},"modified":"2015-09-11T09:31:31","modified_gmt":"2015-09-11T08:31:31","slug":"33eme-festival-international-dopera-baroque-et-romantique-beaune-33-internationales-festival-fuer-opern-des-barock-und-der-romantik-in-beaune","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=6361","title":{"rendered":"33\u00e8me Festival international d\u2019Op\u00e9ra Baroque et Romantique, Beaune \u2013 33. Internationales Festival f\u00fcr Opern des Barock und der Romantik in Beaune"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Hospieces.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6362\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Hospieces.jpg\" alt=\"Hospieces\" width=\"599\" height=\"449\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Hospieces.jpg 599w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Hospieces-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><\/a>OPERAPOINT nahm 2013 und 2014 an Auff\u00fchrungen des Festivals in Beaune, der \u201eSommer-Hauptstadt des Barock\u201c teil (s. OPERAPOINT; Heft 4, 2013 und Heft 4, 2014). Diese Bezeichnung ist berechtigt. Denn in den 33 Jahren waren hier bedeutende Orchester und deren k\u00fcnstlerische Leiter, u.a. William Christie, Christoph Rousset oder Ren\u00e9 Jacobs, t\u00e4tig. Dieses Jahr nun hat man dem Titel eines \u201eFestival des Barock\u201c die Erg\u00e4nzung \u201eund der Romantik\u201c (s. \u00dcberschrift) beigef\u00fcgt. Die <em>Missa Solemnis<\/em> von Ludwig van Beethoven, gespielt auf authentischen Instrumenten, machte den Anfang.<\/p>\n<p>Von Anfang an hat man \u2013 in bewu\u00dfter \u00d6konomie \u2013 nur an vier aufeinanderfolgende Wochenenden im Juli des jeweiligen Jahres das Festival abgehalten. Beim vierten Wochenende war OPERAPOINT dabei.<\/p>\n<p>Was im Gro\u00dfen und Ganzen die franz\u00f6sischen Musikfestivals formal von denen in Deutschland unterscheidet ist die Tatsache, da\u00df sie sich \u2013 mit einigen Ausnahmen, z. B. des Festivals in Montpellier, das France Musique ausrichtet \u2013meist auf die Stadt beschr\u00e4nkt, wo es stattfindet. In den letzten Jahren sind allerdings viele neue Festivals hinzugekommen, die auch meist im jeweiligen Stadtbezirk oder in der engeren Umgebung bleiben.<\/p>\n<p>In Beaune gibt es zwei Auff\u00fchrungsst\u00e4tten: die <strong>Cour des Hospices <\/strong>(der Hof der Hospizgeb\u00e4ude), die Nicolas Rolin 1443 gr\u00fcndete. Von Anfang an war es ein Krankenhaus, das bis in die 1970 Jahre genutzt wurde. Heute dient es als Museum (hier findet sich das weltbekannte Gem\u00e4lde<em> Das J\u00fcngste Gericht <\/em>von Rogier van der Weyden). Weitere Geb\u00e4udeteile werden noch als Altenheim genutzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Kathedrale-Beaune-144.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6375\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Kathedrale-Beaune-144.jpg\" alt=\"Kathedrale Beaune 144\" width=\"583\" height=\"437\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Kathedrale-Beaune-144.jpg 583w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Kathedrale-Beaune-144-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 583px) 100vw, 583px\" \/><\/a>Der zweite Auff\u00fchrungsort ist die <strong>Kathedrale Notre-Dame<\/strong>. Sie ist eines der Hauptwerke der Romanik in Burgund. In der Nacht, meist in den Pausen der Konzerte, taucht man die Front von Notre-Dame in die buntesten Farben und l\u00e4\u00dft dabei auch die Konturen des gotischen Vorbaus deutlicher hervortreten (s. Titelbild dieses Hefts ). Kaum erw\u00e4hnenswert, da allgemein bekannt, ist der ber\u00fchmte Burgunder Wein, der im Umland seit 2000 Jahren angebaut wird.<\/p>\n<p><strong><em>Il Trionfo della Divina Giustizia \u2013 Der Triumph der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit<\/em><\/strong><\/p>\n<p>von Nicolo Porpora (1686-1768), Oratorium in zwei Teilen, Libretto: unbekannter Dichter, UA: 4. April 1716 Neapel, im Palazzo San Luigi, heute zerst\u00f6rt<\/p>\n<p>Dirigent: Thibault Noally (auch erste Violine), Delphine Galou (Maria, Alt), Blandine Staskiewicz, Mezzosopran), Emmanuelle de Negri (Maddalena, Sopran),<\/p>\n<p>Martin Vanberg (Johannes, Tenor)<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">Auff\u00fchrung: 24. Juli 2015 (Basilique Notre-Dame)<\/span><\/p>\n<p>Dieses Oratorium geh\u00f6rt zu den rund eindutzend Oratorien des neapolitanischen Meisters, der eher als Opernkomponist bekannt ist und der Georg Friedrich H\u00e4ndels Konkurrenz in London machte. Englische Adlige hatten ihn nach London eingeladen, wo er eine neue Oper, die sogenannte <em>Adelsoper<\/em> gegen\u00fcber dem Covent Garden, wo H\u00e4ndel residierte, einrichtete. Nach anf\u00e4nglichem Erfolg mu\u00dfte er 1737 f\u00fcr seine Oper Konkurs anmelden, begab sich nach Dresden und sp\u00e4ter nach Wien. Er war einer der gesch\u00e4tztesten Gesangslehrer der damaligen Zeit und unterrichtete viele weltbekannte Kastraten, u.a. Farinelli, Caffarelli oder Salimbeni. Joseph Haydn wurde von ihm in Komposition unterrichtet, und Haydn sprach selbst wiederholt davon, da\u00df er <em>beim ber\u00fchmten Porpora die Grundlagen der Komposition gelernt<\/em> habe. Leider bekam Porpora bei einem F\u00fcrsten oder einer kirchlichen Institution nie eine Anstellung. Das ist wahrscheinlich der Grund, da\u00df wie von ihm viel mehr Opern als Oratorien besitzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Konzert-Beaune-150.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6373\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Konzert-Beaune-150.jpg\" alt=\"Konzert Beaune 150\" width=\"634\" height=\"476\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Konzert-Beaune-150.jpg 634w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Konzert-Beaune-150-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a>Beim Oratorium <em>Il Trionfo della Divina Giustizia \u2013 Der Triumph der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit<\/em> kommt Porpora mit nur vier Solisten und einem Streichorchester aus, die er lediglich an einer Stelle mir einer Trompete erg\u00e4nzt. Drei der Personen Maria, die Mutter Christi sowie Maddalena und Johannes, sind biblische Gestalten. <em>Die G\u00f6ttliche Gerechtigkeit \u2013 La Divina Giustizia<\/em> ist eine personifizierte Gestalt, die Erl\u00e4uterungen zum Geschehen und Tr\u00f6stungen f\u00fcr Maria ausspricht.<\/p>\n<p>Im gut zusammengestellten Programmheft ist der italienische Text mit nebenstehender franz\u00f6sischer \u00dcbersetzung abgedruckt, so da\u00df man der Handlung gut folgen kann.<\/p>\n<p>Das Libretto eines anonymen Textdichters hat die Form eines theologischen Dialogs. <em>Die G\u00f6ttliche Gerechtigkeit<\/em> erinnert an Gleichnisse des Alten Testaments (die S\u00fcnde Adam und Evas, die Ermordung Abels) und gibt die Begr\u00fcndung, warum Jesus den Tod am Kreuz erleiden mu\u00dfte. Sie erg\u00e4nzt dies mit Worten gro\u00dfer Anteilnahem am Schmerz und an der Trauer Marias wegen des Martyriums ihres Sohns.<\/p>\n<p>Weiterhin werden die Hauptereignisse der Leidensgeschichte wie Gei\u00dfelung und Kreuzigung von Maddalena und Johannes in Worten beschrieben, wobei das Leidensgeschehen unsichtbar bleibt. Auch diese beiden Gestalten tr\u00f6sten die in Tr\u00e4nen aufgel\u00f6ste Schmerzensmutter.<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wird das Oratorium mit einer Ouvert\u00fcre in franz\u00f6sischer Form. Der erste Teil wird gravit\u00e4tisch, der zweite Teil in schnellem Tempo gekonnt dargeboten. Der dritte und letzte Teil wiederholt z.T. Motive des ersten Teils. Das verlangsamte Ende in trauerndem Moll leitet die Leidensgeschichte ein. Das aus sehr jungen Musikern bestehende <strong>Streichorchester<\/strong> zeigt sich in elastischer und eleganter Spiellaune. Die Begleitung der S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger bleibt durchweg gut unterst\u00fctzend und biegsam. Die Leitung von <strong>Thibault Noally<\/strong>, der virtuos einige Soli auf seiner ersten Violine vortr\u00e4gt, ist nie aufdringlich und bleibt mit sparsamer Bewegung zur\u00fcckhaltend, was besonders bei den sehr raschen Tempi vieler S\u00e4tze angenehm auff\u00e4llt. Ein zu stark gestikulierender Dirigent lenkt n\u00e4mlich sehr vom H\u00f6ren ab!<\/p>\n<p>Gleich zu Anfang setzte der <strong>Chor<\/strong> mit den hinweisenden Worten ein: <em>per placar d\u2019un Dio lo sdegno \u2013 um einen erz\u00fcrnten Gott zu bes\u00e4nftigen, mu\u00dfte ein Gott f\u00fcr den Menschen den Tod erleiden<\/em>. Der nur aus den vier Frauen und einer M\u00e4nnerstimme bestehende Chor f\u00fcllte dennoch diese Kategorie gen\u00fcgend aus. Sofort tritt die <em>G\u00f6ttliche Gerechtigkeit<\/em> auf und gibt in blendendem Belcanto die Worte <em>Non pi\u00f9 superbo \u2013<\/em> <em>der hochm\u00fctigen H\u00f6lle vergeht ihr Lachen, wenn einst er im gro\u00dfen Jubel mit einem traurigen und verschleierten Blick ihre <\/em>[der Menschen] <em>Vergehen beweint. <\/em><strong>Blandine Staskiewicz<\/strong> wird mit ihrem lyrischen Mezzo den Feinheiten der rasenden Koloraturen durchaus gerecht. Allein ihre Wortverst\u00e4ndlichkeit bleibt ein wenig auf der Strecke. Jedoch ist ihre Intonation makellos. Auch die anderen Solisten zeigen nur eine m\u00e4\u00dfige Artikulation, w\u00e4hrend die Gestaltung der Gesangspartien nirgendwo Sch\u00e4rfen oder Tonungenauigkeiten aufweisen.<\/p>\n<p>Nacheinander treten Maria als von Schmerzen gebeugte Mutter (<strong>Delphine Galou<\/strong>) sowie Maddalena (<strong>Emmanuelle de Negri<\/strong>) und Johannes (<strong>Martin Vanberg<\/strong>) auf, um zu klagen und schlie\u00dflich das Leiden Christi am Kreuz in eindrucksvollen Worten zu beschreiben. Alle versuchen, einschlie\u00dflich der <em>G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit<\/em>, die in Tr\u00e4nen aufgel\u00f6ste Maria zu tr\u00f6sten. Au\u00dferordentlich bemerkenswert war die genaue rhythmische Darstellung. Die Lebhaftigkeit resultierte auch aus den t\u00e4nzerischen Elementen, die viele der Arien aufwiesen. Aus diesem Grund wurde die durch die Molltonarten drohende Langeweile schon im Keim erstickt.<\/p>\n<p>Der Text, der wirkungsvoll das Leidensgeschehen nachzeichnete, zeigt eine anschauliche Darstellung mit gereimten Sechs- bzw. Achtsilbern. Beim aufmerksamen Lesen des Textes ist das Vergn\u00fcgen nicht weniger gro\u00df wie beim H\u00f6ren der Musik. Es ist erstaunlich, wie vor fast 300 Jahren bei der Beschreibung der Leidensgeschichte, keine \u201es\u00fc\u00dflichen\u201c Texte aufkommen. Ebenso ist die Tatsache, einen solchen dramatisch fesselnden Text zu erfinden, der die Seelenlage der beteiligten Personen anschaulich schildert, bewundernswert und sucht in der Gegenwart seinesgleichen.<\/p>\n<p>Einschlie\u00dflich des Dirigenten Thibault Noally bezeugen alle Solisten ein gro\u00dfes Engagement f\u00fcr diese au\u00dferordentliche formvollendete Musik Porporas. Gro\u00dfer Applaus der aufmerksamen Zuh\u00f6rerschaft.<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">Auff\u00fchrung: 25. Juli 2015 (Basilique Notre-Dame)\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong><em>Missa Solemnis <\/em><\/strong>D-Dur Op. 123<\/p>\n<p>von Ludwig van Beethoven (1770-1827) UA: 17. April 1824, St. Petersburg, deutsche Erstauff\u00fchrung: Mai 1827<\/p>\n<p>Dirigent: Jean-Christophe Spinosi, Ensemble Matheus et Choeur M\u00e9lisme(s), Choreinstudierung: Gildas Pungier<\/p>\n<p>Solisten: Anna Kasyan, Sopran, Cl\u00e9mentine Margarine, Mezzosopran, Julien Behr, Tenor, Luigi De Donato, Ba\u00df<\/p>\n<p>Auff\u00fchrung: 25. Juli 2015 (Basilique Notre-Dame)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Beaune-Spinosi-165.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6365\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Beaune-Spinosi-165.jpg\" alt=\"Beaune Spinosi 165\" width=\"614\" height=\"461\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Beaune-Spinosi-165.jpg 614w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Beaune-Spinosi-165-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><\/a>Beethovens Sp\u00e4twerk ist technisch ein ungemein schwieriges Werk. Der Meister schrieb diese Messe zur Inthronisation seines Sch\u00fclers, Freundes und G\u00f6nners, Erzherzog Rudolf, zum Erzbischof von Olm\u00fctz (nahe von Br\u00fcnn), damals B\u00f6hmen, heute Tschechien. Er begann die Komposition 1818. Doch die einzelnen S\u00e4tze gerieten ihm beim Komponieren immer l\u00e4nger, so da\u00df er die Messe erst 1822 beendete. Gleichzeitig arbeitete Beethoven an der Neunten Sinfonie und an den Diabelli-Variationen.<\/p>\n<p>Schon immer wurde viel dar\u00fcber ger\u00e4tselt, welche Beziehung Beethoven zur Religion gehabt h\u00e4tte. Im Programmheft des Festivals bekennt sich der Autor Jean Fran\u00e7ois Labie in seiner profunden Abhandlung zur starken Religiosit\u00e4t Beethovens. Eigentlich ergibt sich dies auch aus Beethovens eigenen Worten, die er der Komposition hinzuf\u00fcgte: <em>es sei ihm \u201abei seiner Komposition Hauptsache gewesen, sowohl den Singenden als <\/em>[auch]<em> Zuh\u00f6renden religi\u00f6se Gef\u00fchle zu erwecken und dauernd zu machen\u2018 <\/em>[andauern zu lassen]<em>. <\/em>Wie kann man dann seine Beziehung zur Religion bezweifeln? Auch der tiefe Ernst und die dem Text genau entsprechende Musik zeugen davon.<\/p>\n<p>Die <strong>Instrumentalisten<\/strong> spielte auf authentischen Instrumenten, die sie gut zu traktieren wu\u00dften, was vor allem die Hornisten (es gibt vier H\u00f6rner) betraf. Die Tempi, die Dirigent <strong>Jean-Christoph Spinosi<\/strong> w\u00e4hlte, entsprachen durchweg den Vorschriften, wenn auch bisweilen die langsamen S\u00e4tze ein wenig zu beh\u00e4big daherkamen. Er leitete den <strong>Chor<\/strong> \u00e4u\u00dferst dynamisch, doch einige Male wurde das Forte ein wenig \u00fcbertrieben. Die <strong>Solisten<\/strong> schlugen sich gut. Allerdings fiel das starke Vibrato der Sopranistin Anna Kasyan ein wenig aus dem Rahmen. Das Orchester \u00fcbert\u00f6nte auf lange Strecken oft die Solisten, deren Wortverst\u00e4ndlichkeit zudem nicht zum Besten war. Die Leistung wurde durch die Begeisterung aller Beteiligten und durch deren Engagement bestimmt, so da\u00df das Gesamtergebnis \u2013 gemessen an den gro\u00dfen Schwierigkeiten des Werkes \u2013 alle zum begeisternden Schlu\u00dfbeifall veranla\u00dfte.<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<p>Bilder: Ae Lee Kim<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OPERAPOINT nahm 2013 und 2014 an Auff\u00fchrungen des Festivals in Beaune, der \u201eSommer-Hauptstadt des Barock\u201c teil (s. OPERAPOINT; Heft 4, 2013 und Heft 4, 2014). Diese Bezeichnung ist berechtigt. 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