{"id":5856,"date":"2014-09-01T17:16:11","date_gmt":"2014-09-01T16:16:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5856"},"modified":"2014-09-12T17:23:24","modified_gmt":"2014-09-12T16:23:24","slug":"salzburger-festspiele-2014","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5856","title":{"rendered":"Salzburger Festspiele 2014"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><b><i>Der Rosenkavalier<\/i><\/b><\/p>\n<p>von Richard Strauss (1864-1949), Kom\u00f6die f\u00fcr Musik in drei Aufz\u00fcgen, Libretto: Hugo von Hofmannsthal, UA: 26. Januar 1911 Dresden, Semperoper<\/p>\n<p>Regie: Harry Kupfer, B\u00fchne: Hans Schavernoch, Kost\u00fcme: Yan Tax<\/p>\n<p>Dirigent: Franz Welser-M\u00f6st, Wiener Philharmoniker, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor und Theater-Kinderchor<\/p>\n<p>Solisten: Krassimira Stoyanova (Feldmarschallin), G\u00fcnther Groissb\u00f6ck (Baron Ochs auf Lerchenau), Sophie Koch (Octavian), Adrian Er\u00f6d (Herr von Faninal), Mojca Erdmann (Sophie), Silvana Dussmann (Jungfer Marianne), Rudolf Schasching (Valzacchi), Wiebke Lehmkuhl (Annina), Tobias Kehrer (Polizeikommissar), Franz Supper (Haushofmeister der Feldmarschallin), Stefan Popp (Ein S\u00e4nger), u.a.<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 5. August 2014 (gro\u00dfes Festspielhaus)<\/p>\n<p><b><i>Grosse Schubertiade<\/i><\/b><\/p>\n<p>Solisten: Cecilia Bartoli, Marie-Claude Chappuis, Michael Laurenz, Christoph Strehl, Oliver Widmer, Kurt Widmer, Robert Holl, Mitglieder des Coro Della Radiotelevisione Svizzera (Leitung Diego Fasolis), u.a.<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 15. August 2014 (gro\u00dfer Saal des Mozarteums)<\/p>\n<p><b><i>Young Conductors Award &#8211; Preistr\u00e4gerkonzert<\/i><\/b><\/p>\n<p>Dirigent: Maxime Pascal, <i>Gustav Mahler Jugend-Orchester<\/i><\/p>\n<p>Solisten: Marianne Crebassa (Mezzosopran)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 17. August 2014 (Felsenreitschule)<\/p>\n<p><b><i>La Cenerentola<\/i><\/b><\/p>\n<p>von Gioacchino Rossini, Dramma giocoso in zwei Akten, Libretto: Jacopo Ferretti nach Charles Perrault: Cendrillon, U.A.: 25. Januar 1817 Rom, Teatro della Valle<\/p>\n<p>Inszenierung: Damiano Michieletto, B\u00fchne: Paolo Fantin, Kost\u00fcme: Agostino Cavalca<\/p>\n<p>Dirigent: Jean-Christophe Spinosi, Ensemble Matheus, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor<\/p>\n<p>Solisten: Javier Camarena (Don Ramiro), Nicola Alaimo (Dandini), Enzo Capuano (Don Magnifico), Lynette Tapia (Clorinda), Hilary Summers (Tisbe), Cecilia Bartoli (Angelina, gen. Cenerentola), Ugo Guagliardo (Alidoro).<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 29. August 2014 (im Haus f\u00fcr Mozart)<\/p><\/blockquote>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Salzburg-Rosenkavalier.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5857\" alt=\"Salzburg Rosenkavalier\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Salzburg-Rosenkavalier.jpg\" width=\"486\" height=\"323\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Salzburg-Rosenkavalier.jpg 486w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Salzburg-Rosenkavalier-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 486px) 100vw, 486px\" \/><\/a>Vorbemerkung<\/b><\/p>\n<p>Salzburg steht f\u00fcr Kunst, Kultur, Mozart und f\u00fcr Festspielproduktionen, die zumeist zufriedenstellen, aber auch f\u00fcr Prominentenrummel und Blitzlichtgewitter. Die Sponsoren haben alle M\u00f6glichkeiten, sich zu pr\u00e4sentieren. Von den Festspielh\u00e4usern ist es nur ein Schritt zur barocken Altstadt, zur Welt Mozarts, zur Residenz und Dom. Auf dem Domplatz wird Hofmannsthals <i>Jedermann<\/i> aufgef\u00fchrt, dort steht auch die Videoleinwand des Sponsors Siemens, die fr\u00fcher in Bayreuth f\u00fcrs Public Viewing ben\u00f6tigt wurde, die hier Touristen und Festspielg\u00e4ste mit \u00dcbertragungen und Aufzeichnungen erfreut. Mittendrin die stets gut gef\u00fcllten zahlreichen Kaffeeh\u00e4user und Restaurants, nur nach mancher Sp\u00e4tvorstellung wird es mit der Essensversorgung schwierig.<\/p>\n<p><b>Auff\u00fchrung, S\u00e4nger und Orchester<\/b><\/p>\n<p>Die akustischen Verh\u00e4ltnisse im gro\u00dfen Festspielhaus sind schwierig. So ist das Mischungsverh\u00e4ltnis zwischen Orchester und S\u00e4ngern im <i>Rosenkavalier<\/i> unausgewogen, in diesem Fall sind die S\u00e4nger vom Orchester dominiert, werden manchmal zugedeckt. Ein m\u00f6glicher Erkl\u00e4rungsansatz ist darin zu suchen, da\u00df <b>Franz Welser-M\u00f6st<\/b> das Orchester auf einer oberen Position des Orchestergraben-Hubpodiums spielen lie\u00df. Sicherlich kommt dadurch der (wie immer!) ph\u00e4nomenale Klang der Wiener Philharmoniker besser zur Geltung, jedoch so, da\u00df auch herausragende S\u00e4nger sich nicht mehr durchsetzen k\u00f6nnen, Piano-Passagen gehen unter \u2013 und \u00fcber Wortverst\u00e4ndlichkeit kann eigentlich nicht mehr geredet werden. So w\u00e4re das Rollen-Deb\u00fct von <b>G\u00fcnther Groissb\u00f6ck<\/b> als Ochs von Lerchenau beinahe wortw\u00f6rtlich untergegangen. Sowohl stimmlich als auch schauspielerisch ist sein Ochs kein ungehobelter grobschl\u00e4chtiger Einfaltspinsel vom Land, sondern eher ein eleganter, feinsinniger aber auch arrogant \u00fcberheblicher Gro\u00dfstadtmensch vom Typ \u201eSchickeria\u201c, dem er seine nuancenreiche, facettenreiche, dynamisch gef\u00fchrte Ba\u00df-Stimme leiht. Das unterst\u00fctzt auch das nichtssagende B\u00fchnenspiel von Harry Kupfer, das so konturlos bleibt, da\u00df das St\u00fcck sowohl heute, als auch in der Entstehungszeit spielen k\u00f6nnte. Das B\u00fchnenbild wird von gro\u00dfformatigen Fotos der Wiener Ringstra\u00dfenarchitektur dominiert, zeigt fast alle Wiener Sehensw\u00fcrdigkeiten. In dieser Situation wirkt sogar <b>Sophie Koch<\/b> (Octavian) farblos, kann sich \u201eals Mann\u201c kaum gegen Ochs und Orchester durchsetzen, so da\u00df man sich die Frage stellt, warum eigentlich die so jugendlich klar singende <b>Mojca Erdmann<\/b> als naive Sophie sich nicht f\u00fcr den Ochs entscheidet. <b>Krassimira Stoyanova<\/b> l\u00e4\u00dft die Marschallin nicht nur alt aussehen, sie h\u00f6rt sich auch so an. Die vielen kleineren Rollen sind eindrucksvoll besetzt, vor allem <b>Tobias Kehrer<\/b> als Polizeikommissar kann sich in den Vordergrund singen, lediglich <b>Stefan Pop<\/b> verf\u00fcgt als S\u00e4nger \u00fcber keinerlei italienischen Belcanto.<\/p>\n<p><b><i><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Salzburg-Cenerentola.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5858\" alt=\"Salzburg  Cenerentola\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Salzburg-Cenerentola.jpg\" width=\"486\" height=\"324\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Salzburg-Cenerentola.jpg 486w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Salzburg-Cenerentola-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 486px) 100vw, 486px\" \/><\/a>La Cenerentola<\/i><\/b> ist eine \u00dcbernahme von den Salzburger Pfingstfestspielen und somit ein Musterbeispiel f\u00fcr die gelungene Zusammenarbeit der jeweiligen Intendanten Alexander Pereira und Cecilia Bartoli. Der Erfolg gr\u00fcndet sich auch darauf, da\u00df die Geschichte des italienischen Aschenputtels auch in einer heutigen Fassung funktioniert \u2013 die kleinen Unterschiede zum M\u00e4rchen wirken wie Bagatellen: So betreibt Don Magnifico mit seinen T\u00f6chtern ein italienisches Buffet: W\u00e4hrend Cenerentola arbeitet, gehen ihre Stiefschwestern einkaufen. Der Ball findet in einer Nachtbar namens \u201ePalace\u201c statt, aus der Don Magnifico wegen seines Verhaltens vom Sicherheitsdienst entfernt wird. Witzigerweise pa\u00dft der heutige Disco-Rock-and-Roll-Tanzstil auch zur Musik Rossinis. Nur die Rezitative sind eher im Barmusik-Stil ausgef\u00fchrt und gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. <b>Jean-Christophe Spinosi<\/b> spielt schon die Ouvert\u00fcre \u00e4u\u00dfert schmissig und versucht w\u00e4hrend des gesamten St\u00fcckes mit heutigen Klangbildern Dynamik zu erzielen. Erfolgreich, wie das Publikum mit frenetischem Applaus am Schlu\u00df best\u00e4tigt, was auch die mitrei\u00dfende Leistung der S\u00e4nger einschlie\u00dft. <b>Cecilia Bartoli<\/b> polarisiert allerdings generell wegen ihres Gesangsstils. Sie arbeitet mit einer Art forciertem Tremolo, was die Stimme in Schwingungen versetzt. Allerdings gelingen ihr die Lautst\u00e4rkeabstufungen einwandfrei und auch gestalterisch sind viele Nuancen und charakteristische Farbschattierungen m\u00f6glich. Die \u00fcbrigen Solisten entsprechen den gewohnten derzeitigen Klangbildern: <b>Javier Camarena<\/b> (Don Ramiro) ist ein durchschlagsstarker, italienischer Tenor mit klarer, sauberer H\u00f6he und samtenen, baritonalem Timbre. <b>Nicola Alaimo<\/b> als sein Diener Dandini ist ein Ba\u00df-Bariton mit eher hellerer Stimme, aber sicherem Tritt in den Abgr\u00fcnden der Tiefe, wo auch <b>Ugo Guagliardo<\/b> (Alidoro) etwas blasser zu Hause ist. <b>Enzo Capuano<\/b> als Vater Don Magnifico ist ein sehr gelenkiger Spielba\u00df mit vielf\u00e4ltigen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der <b><i>Gro\u00dfen Schubertiade<\/i> Cecilia Bartoli<\/b> einen weiteren Auftritt.<b> <\/b>Hier sang sie italienische Schubert-Lieder wie <i>La Pastorella<\/i> (D 528) oder <i>Vedi quanto adoro<\/i> (D 510). Und r\u00fcckte damit in den Mittelpunkt, da\u00df es auch italienische Schubert-Lieder gibt und \u2013 da\u00df sie mit ihren eingangs beschriebenen Mitteln \u2013 auch als Lieds\u00e4ngerin durchgeht, allerdings mit der etwas seltsam anmutenden Erkenntnis, da\u00df sich ihre Schubert-Lieder eher nach sp\u00e4tem Verdi anh\u00f6ren. Die Hauptlast der Veranstaltung trugen ihre Mitstreiter, wie der von einer Stimmband-Operation genesende <b>Robert Holl<\/b>, der mit der <i>Taubenpost<\/i> (D 965a) lieds\u00e4ngerische Ma\u00dfst\u00e4be setze. Den Vergleich mit Bartoli nicht scheuen mu\u00df <b>Marie-Claude Chappuis<\/b>, die mit dem <i>St\u00e4ndchen<\/i> (D 920) Beifallsst\u00fcrme entfachte. Der M\u00e4nnerchor war im wahrsten Sinne sehr variabel, denn der M\u00e4nnerchor im <i>Widerspruch<\/i> (D 685) waren f\u00fcnf Solisten, w\u00e4hrend der eigentliche M\u00e4nnerchor den <i>Nachtgesang im Walde<\/i> (D 913) mit einem Waldhorn-Quartett auff\u00fchrte. Nach zwei Stunden ohne Pause h\u00e4tte man dennoch gerne noch stundenlang weiter zugeh\u00f6rt. Bartoli w\u00fcrde sagen: \u201eViva Schubert\u201c!<\/p>\n<p>Das Preistr\u00e4gerkonzert Young Conductors Award macht ein Grundproblem der klassischen Musik deutlich. Sowohl der Preistr\u00e4ger <b>Maxime Pascal<\/b> als auch das <i>Gustav Mahler Jugend-Orchester<\/i> sind junge Leute, der Altersdurchschnitt im Publikum liegt jenseits der 60 Jahre. Das Konzert selbst belegt wie gut das Orchester eingestellt bzw. wie gut der Nachwuchs mittlerweile ist. In <i>La Mer<\/i> von Claude Debussy gelingt die Einbindung der Blechbl\u00e4ser in eine harmonische Einheit mit Streichern und Holzbl\u00e4sern herausragend. Das wenig bekannte <i>Poeme de l\u2019amour et de la mer<\/i> von Ernest Chausson hat Klangbilder, die an die dramatische Wucht und Traumbilder Korngolds erinnern. Das Orchester ist hier der zur\u00fcck genommene ideale Begleiter f\u00fcr <b>Marianne Crebassa<\/b>, auch wenn die gesanglichen Anspr\u00fcche eher gering sind.<\/p>\n<p><b>Fazit<\/b><\/p>\n<p>Salzburg bietet seinen Besuchern eine gro\u00dfe Auswahl mit vielen Themenkreise und ebenso vielen Schwerpunkten: Schauspiel, Konzerte und Oper. Man wu\u00dfte auch in dieser Spielzeit nicht, wof\u00fcr man sich entscheiden sollte.. Und da die gro\u00dfen Namen wie Netrebko oder Domingo dabei sind, ist das einzige Limit f\u00fcr das pers\u00f6nliche Programm die Verf\u00fcgbarkeit der Karten. Hat man das Pech nicht zum Zug gekommen zu sein, so hat man das Nachsehen, denn das \u201eSystem Pereira\u201c (Intendant der Salzburger Festspiele mit Besucherrekord 2012) sieht keine Wiederaufnahmen vor, daf\u00fcr jedes Jahr eine Vielzahl an Premieren. Dieses Jahr war die Akzeptanz besonders, denn alle Produktionen wurden vom Publikum bejubelt, lediglich bei wenigen Produktionen gab es verhaltene Reaktionen, doch Entt\u00e4uschungen gab es keine. Leider verliert Salzburg Pereira \u201eim Streit mit dem (mit Politikern besetzten) Kuratorium\u201c an die Mail\u00e4nder Scala. Wir werden sehen, wie es die n\u00e4chsten Jahre weitergeht, dem Vernehmen nach soll es dann wieder Wiederaufnahmen geben. Ist das eine Garantie f\u00fcr eine sichere Zukunft?<\/p>\n<p>Oliver Hohlbach<\/p>\n<p>Das Bild 1 zeigt. Sophie Koch (Octavian), Mojca Erdmann (Sophie) in Rosenkavalier<\/p>\n<p>Bild: Monika Rittershaus<\/p>\n<p>Das Bild 2 zeigt: Cecilia Bartoli (Angelina), Enzo Capuano (Don Magnifico) in La Cenerentola<\/p>\n<p>Bild: Silvia Lelli<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Salzburg steht f\u00fcr Kunst, Kultur, Mozart und f\u00fcr Festspielproduktionen, die zumeist zufriedenstellen, aber auch f\u00fcr Prominentenrummel und Blitzlichtgewitter&#8230;<\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5856\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5857,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134,116,87],"tags":[],"class_list":["post-5856","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-featured","category-musikfestivals","category-salzburger-festspiele"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5856"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5856\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5859,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5856\/revisions\/5859"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5857"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}