{"id":5808,"date":"2014-08-05T08:48:26","date_gmt":"2014-08-05T07:48:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5808"},"modified":"2014-08-25T08:56:38","modified_gmt":"2014-08-25T07:56:38","slug":"tiroler-festspiele-2014-sommer-erl","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5808","title":{"rendered":"Tiroler Festspiele 2014 Sommer, Erl"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Musikalische Leitung und Regie: Gustav Kuhn, Orchester der Tiroler Festspiele Erl, Accademia di Montegral, Choreinstudierung: Marco Medved<\/p>\n<p><b>Der 24-Stunden<i> Ring des Nibelungen<\/i><\/b><\/p>\n<p>f\u00fcr drei Abende und einen Vorabend, Libretto: R. Wagner, \u00fcberarbeitete Wiederaufnahme<\/p>\n<p><b><i>Das Rheingold<\/i><\/b><\/p>\n<p>von Richard Wagner (1813-1883), Vorabend zum B\u00fchnenfestspiel in vier Szenen, Libretto: Richard Wagner, UA: 1869, M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Solisten: Michael Kupfer (Wotan), Hermine Haselb\u00f6ck (Fricka), Joo-Anne Bitter (Freia), Frederik Baldus (Donner), Ferdinand von Bothmer (Froh), Johannes Chum (Loge), Thomas Gazheli (Alberich), Giorigio Valenta (Mime), Franz Hawlata (Fasolt), Andrea Silvestrelli (Fafner), Elena Suvorova (Erda), Yukiko Aragaki (Woglinde), Michiko Watanabe (Wellgunde), Misaki Ono (Flo\u00dfhilde)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 1. August 2014<\/p>\n<p><b><i>Die Walk\u00fcre<\/i><\/b><\/p>\n<p>Erster Tag des B\u00fchnenfestspiels,\u00a0 UA: 1870, M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Solisten: Andrew Sritheran (Siegmund), Raphael Sigling (Hunding), Vladimir Baykov (Wotan), Marianna Szivkova (Sieglinde), Bettine Kampp (Br\u00fcnnhilde), Hermine Haselb\u00f6ck (Fricka), u.a.<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 2. August 2014<\/p>\n<p><b><i>Siegfried<\/i><\/b><\/p>\n<p>Zweiter Tag des B\u00fchnenfestspiels, UA: 1876, Bayreuth.<\/p>\n<p>Solisten: Michael Baba (Siegfried), Wolfram Wittekind (Mime), Thomas Gazheli(Wanderer), Oskar Hillebrandt (Alberich), Andrea Silvestrelli (Fafner), Elena Suvorova (Erda), Nancy Wei\u00dfbach (Br\u00fcnnhilde), Bianca Tognocchi (Stimme eines Waldvogels).<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 2. August 2014<\/p>\n<p><b><i>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/i><\/b><\/p>\n<p>Dritter Tag des B\u00fchnenfestspiels, UA 1876, Bayreuth.<\/p>\n<p>Solisten: Gianluca Zampieri (Siegfried), Michael Kupfer (Gunther), Andrea Silvestrelli (Hagen), Mona Somm (Br\u00fcnnhilde), Thomas Gazheli (Alberich), Susanne Geb (Gutrune), Anne Schuldt (Waltraute) u.a.<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 3. August 2014<\/p>\n<p><b><i>\u00a0<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Herzog Blaubarts Burg<\/i><\/b><\/p>\n<p>von Bela Bartok (1881-1945), Oper in einem Akt, in ungarischer Sprache mit deutschen \u00dcbertiteln, UA: 1918, Budapest<\/p>\n<p>Solisten: Andrea Silvestrelli (Kekszakallu), Marianna Szivkova (Judith).<\/p>\n<p>Premiere: 11. Juli 2014<\/p>\n<p><b><i>\u00a0<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Carmina Burana<\/i><\/b><\/p>\n<p>von Carl Orff (1895-1982), szenische Kantate in mittellateinischer und mittelhochdeutscher Sprache, UA: 1937, Frankfurt<\/p>\n<p>Solisten: Anna Princeva (Sopran), Markus Herzog (Tenor), Michael Kupfer (Bariton), T\u00f6lzer Knabenchor (Leitung Ralf Ludewig).<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 11. Juli 2014<\/p><\/blockquote>\n<p><b>Vorbemerkung<\/b><\/p>\n<p>Die Tiroler Festspiele Erl wurden 1997 gegr\u00fcndet, die erste Oper war 1998 <i>Rheingold<\/i>. Gustav Kuhn ist seitdem der Intendant der Tiroler Festspiele Erl, er pr\u00e4gt die Festspiele ma\u00dfgeblich als Regisseur und Dirigent f\u00fcr Orchester und die Chorakademie. In diesem Jahr ist \u2013 neben <i>Herzog Blaubarts Burg<\/i> &#8211; Wagners <i>Ring des Nibelungen<\/i> der Schwerpunkt. Der zweite Zyklus wird zu Ehren des Pr\u00e4sidenten der Tiroler Festspiele, Hans Peter Haselsteiner, innerhalb von 48 Stunden gespielt. Unter seiner \u00c4gide wurde neben dem bisher genutzten Passionsspielhaus, das alle sechs Jahre f\u00fcr die Passionsspiele ben\u00f6tigt wird, noch ein Winterfestspielhaus errichtet, sowie ein kostenlos nutzbares Parkhaus mit zus\u00e4tzlichen Funktionsr\u00e4umen. Die Festspiel-H\u00e4user stehen abseits auf der gr\u00fcnen Wiese, wie eine Trutzburgen an den Hang geklebt. Die Pausengastronomie und die Gastronomie in Erl, der \u201eGasthof zum Dresch\u201c und die \u201eBlaue Quelle\u201c ist einfach, aber Michelin-pr\u00e4miert. Ein mond\u00e4nes Publikum wie in Salzburg oder Bayreuth findet man hier nicht: \u201eHier gilt es der Kunst!\u201c<\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Erl_Goetterdaemmerung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5809\" alt=\"TIROLER FESTSPIELE ERL      30.6.2014 Hauptprobe &quot;G\u00f6tterd\u00e4mmerung&quot; im Passionsspielhaus Erl Foto: Tiroler Festspiele Erl\/APA Fotoservice\/Franz Neumayr Im Bild: Schlussbild, B\u00fchnenbild\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Erl_Goetterdaemmerung.jpg\" width=\"748\" height=\"288\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Erl_Goetterdaemmerung.jpg 748w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Erl_Goetterdaemmerung-300x115.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px\" \/><\/a>Auff\u00fchrung, S\u00e4nger und Orchester<\/b><\/p>\n<p>Das Passionsspielhaus verf\u00fcgt \u00fcber keinen Orchestergraben, deshalb sitzt das Orchester und der Chor gestaffelt auf mehreren Podien im Hintergrund der B\u00fchne, w\u00e4hrend der schmale Streifen zwischen Orchester und Zuschauerraum f\u00fcr eine \u201ehalbszenische\u201c Darstellung verwendet wird. So finden sich auf der relativ breiten B\u00fchne nur wenige B\u00fchnenbildteile. Es wird mit \u00fcberlegter Gestik und Personenf\u00fchrung gearbeitet. Beim <i>Ring<\/i> geht es f\u00fcr Gustav Kuhn um zwei Familien, die G\u00f6tter und die Nibelungen im Kampf um die Macht. Beide sind wenig zimperlich, keine ist besser als die andere, dazwischen werden die Menschen aufgerieben.<\/p>\n<p>Die Kost\u00fcme verlegen die Handlung in die heutige Zeit, lassen Analogien zur heutigen politischen Situation und Gesellschaft erkennen. Schwerter, Schilder und Speere gibt es nur als Machtsymbol, so h\u00e4ngt Wotans Speer am seidenen Damokles-Faden \u00fcber der B\u00fchne. Darunter hinweg fahren die Rheint\u00f6chter auf Holzgestellen, die Rheinfelsen symbolisieren. Die Walk\u00fcren radeln \u00fcber die B\u00fchne, Br\u00fcnnhilde bettet sich in einem sparsamen Feuerzauber (Kinder mit Fackeln kommen auf die B\u00fchne) auf einem runden Ehebett zur Ruhe. Mimes Schmiede hat immerhin einem Ambo\u00df, der Drache wirkt wie ein Origami aus rotem Papier. Die Nornen spinnen ein Seil zwischen Holzbalken, bevor es zerrei\u00dft. Nach dem Weltenbrand greifen die Kinder diesen Faden wieder auf, beginnen den Faden wieder zu kn\u00fcpfen. Eine neue Hoffnung?<\/p>\n<p>Bemerkenswert an der S\u00e4ngerbesetzung ist, da\u00df viele Rollen mehrfach besetzt sind, so gibt es drei Br\u00fcnnhilden, drei Wotan\/Wanderer und zwei Siegfriede. Und es gelingt f\u00fcr jede Vorstellung eine ausgewogene Besetzung zu finden. So beweist <b>Michael Kupfer<\/b> als Rheingold-Wotan, da\u00df er ein durchschlagsstarker, aber immer noch lyrischer Bariton ist, der mit samtener Stimme ohne Anstrengung die H\u00f6hen und Tiefen der Rolle meistert. Parallel kann er als Gunther auch eine devote Rolle \u00fcberzeugend gestalten und bleibt doch immer absolut wortverst\u00e4ndlich. <b>Vladimir Baykov<\/b> singt den Walk\u00fcren-Wotan voller Saft und Kraft, hat vor allem in der Tiefe scheinbar unendliche Kraftreserven, wurde im Baden-Badener-<i>Ring<\/i> hoch gelobt. Der schw\u00e4chste im Bunde, <b>Thomas Gazheli<\/b> als Wanderer und Alberich (der Siegfried-Alberich ist der alt-gediente <b>Oskar Hillebrandt<\/b>, k\u00e4mpft sich mit einem sehr harten Heldenbariton durch den Abend, kann dabei mit vielen unterschiedlichen Schattierungen der Stimme und Textverst\u00e4ndlichkeit f\u00fcr sich einnehmen.<\/p>\n<p>Als Siegfried-Br\u00fcnnhilde ist<b> Nancy Wei\u00dfbach<\/b> ein Sopran mit viel Klangvolumen. Ihren kurzen Auftritt kann sie mitrei\u00dfend dramatisch gestalten und setzt am Schlu\u00df einen hohen Ton mit Ausrufezeichen \u2013 da kann <b>Michael Baba<\/b> als Siegfried nicht mehr mithalten. Die <i>Schmiedelieder<\/i> singt er noch voll aus \u2013 h\u00e4lt sich aber danach mehr und mehr zur\u00fcck. Die St\u00e4rken der <b>Mona Somm<\/b> als G\u00f6tterd\u00e4mmerungs-Br\u00fcnnhilde liegen eindeutig in den lyrischen Erz\u00e4hlphasen, so gestaltet sie auch <i>Starke Scheite<\/i> mit sch\u00f6nem tiefem und erotischem Timbre \u2013 auch wenn ihr an anderer Stelle die Durchschlagskraft abgeht. <b>Bettine Kampp<\/b> ist &#8211; passend f\u00fcr die jugendliche Walk\u00fcren-Br\u00fcnnhilde \u2013 ein lyrischer Sopran mit kindlich leuchtender Stimme, jedoch wird die Stimme in der H\u00f6he zu eng gef\u00fchrt.<b> Andrew Sritheran<\/b> wird in den Olymp der Wagner-Ten\u00f6re aufsteigen: Von einem baritonal-samtigen Fundament aus kann er in den H\u00f6hen mit scheinbarer Leichtigkeit gl\u00e4nzen. Die <i>W\u00e4lse<\/i>-Rufe h\u00e4lt er lange bei voller Kraft, die <i>Winterst\u00fcrme<\/i> und Siegmunds <i>Liebesschwur<\/i> an Sieglinde kann er im sotto voce hauchen. <b>Marianna Szivkova<\/b> ist eine nachdenkliche zur\u00fcckhaltende Sieglinde, kann jedoch im passenden Moment explodieren. Die lyrischen Momente kann sie auch in der seelenverwandten Rolle der Judith in <i>Herzogs Blaubart Burg<\/i> ausleben.<\/p>\n<p><b>Markus Herzog <\/b>singt den Tenor in der <i>Carmina Burana<\/i> mit hoher Strahlkraft bis in die h\u00f6chsten Spitzent\u00f6ne. <b>Johannes Chum<\/b> ist ein jugendlich leichter Spieltenor, der einen b\u00f6sartigen Loge mehr als nur spielt. <b>Andrea Silvestrelli<\/b> als Hagen und Fafner mu\u00df man als vokalen Ausfall einsch\u00e4tzen. Das Klangvolumen erinnert nur noch an vergangene Tage, er orgelt sich durch. Ebenso ein Schatten seiner selbst ist <b>Franz Hawlata<\/b> als Fasolt mit Sprechgesang. Kleine Rollen wie Waldvogel sind passend besetzt, Walk\u00fcren, Nornen und Rheint\u00f6chter harmonieren stimmlich.<\/p>\n<p>Musikalisch spielte <b>Gustav Kuhn<\/b> mit seinem Orchester und der Chorakademie der Tiroler Festspiele Erl wieder die erste Geige. Die Klangfarben des Orchesters sind beeindruckend vielf\u00e4ltig, die Abstimmung zwischen Orchester, Solisten und Chor ist harmonisch und musikalisch exakt. So steht Kuhn f\u00fcr einen unvergleichlichen Wagner-Klang, der mittlerweile fest mit Erl assoziiert wird. Aber auch neuere Werke sind in guten H\u00e4nden: <b>Herzog Blaubarts Burg<\/b> geht als sp\u00e4tromantisches Werk durch, in der <i>Carmina Burana<\/i> kann er wahre Leidenschaftsst\u00fcrme entfesseln.<\/p>\n<p><b>Fazit<\/b><\/p>\n<p>Erl steht f\u00fcr Askese, f\u00fcr schlichte und glamourfreie Vorstellungen, f\u00fcr eine Pilgerfahrt zur R\u00fcckbesinnung auf die reine Musik, auf das Gesamtkunstwerk Wagners \u2013 schlie\u00dflich spielt man in einem schmucklosen Passionsspielhaus. Die Inszenierungen bleiben einfach, das B\u00fchnenbild schlicht, die Inszenierungen bezahlbar, den S\u00e4ngerzirkus mit gro\u00dfen Namen wird man in Erl nicht erleben. Trotzdem kann man in Erl mit S\u00e4ngern aus der zweiten Reihe (viele mit dem Potential f\u00fcr die erste Reihe, aber eben auch manchmal etwas problematische, kleinere Stimmen) ein einheitliches Niveau erreichen, ohne die Stimmfetischisten zu verprellen. Da sieht das fachkundige Publikum auch einmal \u00fcber einen indisponierten Siegfried hinweg &#8211; in der Wagnerwelt sonst undenkbar. Und spendet am Ende einheitlichen, teils heftigen Jubel, im Zentrum Gustav Kuhn, Orchester und seine Interpretationen.<\/p>\n<p>2015 steht wieder der <i>Ring<\/i> im Mittelpunkt. Schon jetzt nur noch wenige Restkarten vorhanden, viele Wagner-Verb\u00e4nde haben bereits gebucht und freuen sich auf ein unbeschwertes Treffen mit der gro\u00dfen Wagner-Familie. So wie es fr\u00fcher in Bayreuth war!?<\/p>\n<p>Oliver Hohlbach<\/p>\n<p>Bild: Tom Benz<\/p>\n<p>Das bild zeigt: Der \u00a0Untergang der Welt und die spielenden-spinnenden Kinder (<i>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/i>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 24-Stunden Ring des Nibelungen<br \/>\nf\u00fcr drei Abende und einen Vorabend, Libretto: R. 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