{"id":5370,"date":"2014-01-02T14:34:07","date_gmt":"2014-01-02T13:34:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5370"},"modified":"2014-01-09T21:40:32","modified_gmt":"2014-01-09T20:40:32","slug":"la-belle-au-bois-dormant-dornroeschen-paris-opera-bastille","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5370","title":{"rendered":"La belle au bois dormant \u2013 Dornr\u00f6schen &#8211; Paris, Op\u00e9ra Bastille"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Musik: Piotr Iljitsch Tschaikowsky, Libretto: Marius Petipa (1818- 1910), UA: 16. Januar 1890 St. Petersburg, Mariinski-Theater<\/p>\n<p>Choreographie: Rudolf Nurejew (1938-1993) nach Marius Petipa, UA dieser Fassung: 1989 Paris, Op\u00e9ra national)<\/p>\n<p>B\u00fchne: Ezio Frigerio, Kost\u00fcme: Franca Squarciapino, Licht: Vinicio Cheli<\/p>\n<p>Dirigent: Fay\u00e7al Karoui, Orchestre de l\u2019Op\u00e9ra national de Paris<\/p>\n<p>Solisten: Ludmila Pagliero (Prinzessin Aurore), Josua Hoffalt (Prinz D\u00e9sir\u00e9), Nolween Daniel (Carabosse), Juliette Gernez (Fliederfee) u.a.<\/p>\n<p>et le Corps de Ballet<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 26. Dezember 2013 (Premiere 4. Dezember 2013)<\/p><\/blockquote>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5371\" alt=\"du 04-12-2013 au 04-01-2014\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett1.jpg\" width=\"437\" height=\"291\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett1.jpg 437w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett1-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 437px) 100vw, 437px\" \/><\/a>Vorbemerkung <\/b><\/p>\n<p>Die <i>\u00c9cole Fran\u00e7aise de Danse<\/i> <i>de l\u2018Op\u00e9ra Paris <\/i>blickte 2013 auf 300 Jahre seit ihrer Gr\u00fcndung als Ballettschule durch Ludwig XIV. zur\u00fcck (Titelbild OPERAPOINT 2\/2013). Nach wie vor ist die Auswahl f\u00fcr die Ballett-Eleven sehr streng, und dem Erreichen des Ziels eines makellosen T\u00e4nzers bzw. T\u00e4nzerin sind viele H\u00fcrden gesetzt. Das Ergebnis ist allerdings einzigartig wie die Darbietung von Tschaikowskis Ballett <i>Dornr\u00f6schen<\/i> bewies.<\/p>\n<p>Als 1890 die Urauff\u00fchrung im Kaiserlichen Theater in St. Petersburg \u00fcber die B\u00fchne ging, beendete dieses Ballett den Niedergang der Ballettauff\u00fchrungen, die sich in Ru\u00dfland bemerkbar gemacht hatte. Nach der Glanzzeit zwischen 1830-40 des romantischen Balletts \u2013 darunter <i>La Sylphide<\/i> von Filippo Taglioni, worin seine Tochter, Marie Taglioni, mit dem Spitzentanz einen neuen Stil einf\u00fchrte, kam es ab 1850 zu einem gewissen Stillstand, zum Teil hervorgerufen durch Theaterdirektoren besonders in St. Petersburg, die nur ihrem Ruf am Hof und ihrem pers\u00f6nlichen Interesse gegen\u00fcber den T\u00e4nzerinnen fr\u00f6nten und dabei die k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t verga\u00dfen. Hinzu kam, da\u00df die Choreographen, die unbeschr\u00e4nkt herrschten, nur darauf aus waren, die optische Wirkung der T\u00e4nzerinnen zu vermehren.<\/p>\n<p>Nun \u00fcbernahm Prinz Ivan Alexandrowitsch Wsewoloschsky 1881, ein im Ballett sehr versierter, franz\u00f6sisch orientierter Mann, als Direktor die kaiserlichen B\u00fchnen. Er beauftragte den franz\u00f6sischen Ballettmeister Marius Petipa (1818-1910), seit 1868 als Choreograph an den B\u00fchnen verpflichtet, ein <i>Dornr\u00f6schen<\/i>-Ballett zu schreiben. Tschaikowsky hatte ihm nach l\u00e4ngerem Bitten hierzu die Musik zugesagt.<\/p>\n<p><b>Kurzinhalt<\/b><\/p>\n<p>Irgendwann im 17. Jahrhundert am Hof des K\u00f6nigs Florestan XIV. findet die Taufe von Prinzessin Aurora, des lang erwarteten, einzigen Kindes des k\u00f6niglichen Paares, statt. Die Feen pr\u00e4sentieren die Festgaben: Sch\u00f6nheit, Grazie (Anmut), Brot, Beredsamkeit, Energie und Weisheit. Pl\u00f6tzlich erscheint die b\u00f6se Fee Carabosse und verhei\u00dft Aurora einen fr\u00fchen Tod. Doch der Fluch schw\u00e4cht die Fliederfee ab: Aurora wird nach dem Stich an einer Spindelnadel nicht sterben, sondern einhundert Jahre schlafen.<\/p>\n<p>Als Aurora 16 Jahre alt wird, halten vier Prinzen aus allen Himmelsrichtungen um ihre Hand an. Auf diesem Fest erscheint eine alte Frau, die auf Auroras Bitten ihr eine Spindel reicht, an der sie sich sticht und einschl\u00e4ft. Mit ihr versinkt der ganze Hof in Schlaf. Einhundert Jahre sp\u00e4ter sucht Prinz D\u00e9sir\u00e9 eine Frau. Die Fliederfee erscheint und f\u00fchrt ihn in den Wald, wo er die schlafende Prinzessin Aurora durch einen Ku\u00df weckt. Diese l\u00e4\u00dft den ganzen Hof und ihre k\u00f6niglichen Eltern aufwachen. Ein gro\u00dfes Hochzeitsfest folgt, und alle leben gl\u00fccklich bis an ihr Ende.<\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5372\" alt=\"du 04-12-2013 au 04-01-2014\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett2.jpg\" width=\"395\" height=\"263\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett2.jpg 395w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett2-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><\/a>Auff\u00fchrung<\/b><\/p>\n<p>Der riesige Thronsaal wird von hohen S\u00e4ulen mit schr\u00e4g nach oben gerichteten breiten Girlanden geschm\u00fcckt. Der Hintergrund l\u00e4\u00dft eine Sicht ins Freie zu, wo man einen Liebstempel und die Front eines Tempels erblickt. Im zweiten Akt finden wir uns auf eine Waldlichtung wieder. Im dritten Akt befinden wir uns wieder im Thronsaal. Jetzt wird der Hintergrund vom Thron eingenommen. Doch dahinter sind drau\u00dfen der runde Liebestempel und die seitliche Front des Tempels zu erahnen.<\/p>\n<p><b>Das Handlungsballett<\/b><\/p>\n<p>Die Ausgewogenheit der Darstellung und ihre Beschreibung w\u00fcrden Seiten f\u00fcllen. Beschr\u00e4nken wir uns auf die auffallendsten Szenen.<\/p>\n<p>Im Prolog ahmt die T\u00e4nzerin nach der Musik einen singenden Kanarienvogel mit ungemeiner Deutlichkeit nach (6. Variation). Sehr schnelle Stechschritte auf den Spitzen imitieren den scheuen Vogel (<b>Charline Giezendanner<\/b>). Die Armbewegungen (<i>Port de bras<\/i>) sind ausgesprochen putzig anzusehen Danach erscheint die Fliederfee (<b>Juliette Gernez<\/b>) unter einschmeichelnden Walzerkl\u00e4ngen, gefolgt von einem pr\u00e4zis tanzenden <i>Corps de ballet<\/i> mit ihren geschachtelten Schritten<i> <\/i>(<i>Pas embo\u00eet\u00e9<\/i>).<\/p>\n<p>Die kurzen T\u00e4nze werden jedesmal zum Abschlu\u00df beklatscht. Das Publikum zeigt darin seine Vertrautheit mit dem Handlungsablauf.<\/p>\n<p>Nun st\u00fcrmt in dunkelblauem, langem Gewand Carabosse (<b>Nolween Daniel<\/b>) mit ihren Ratten in den Thronsaal, begleitet von wei\u00dfen Rauchwolken. Doch gl\u00fccklicherweise eilt die Fliederfee in hellblauem Kleid herein und mindert den t\u00f6dlichen Fluch in hundertj\u00e4hrigen Schlaf ab.<\/p>\n<p>Der erste H\u00f6hepunkt ist die Brautwerbung der vier Prinzen, wobei beim ersten langsamen Tanzteil<i> <\/i>(<i>Adagio<\/i>) Aurora ein musterg\u00fcltiges <i>\u00c9quilibre en attitude<\/i> zeigt (der K\u00f6rper steht, bei gestrecktem Bein, auf der Fu\u00dfspitze, das andere Bein wird nach hinten waagerecht gestreckt). Doch die \u00fcberreichten Rosen verschm\u00e4ht Aurora, sie will keinen der vier Prinzen. Eine kleine Alte erscheint mit einer Spindel. Aurora bittet sie um die Spindel und sticht sich. Angstvoll auf ihren Finger schauend wird sie orientierungslos, bewegt sie sich auf den Spitzen nach r\u00fcckw\u00e4rts, wird ohnm\u00e4chtig und auf ein pr\u00e4chtiges Sofa gelegt. Alle fallen in Schlaf.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5373\" alt=\"du 04-12-2013 au 04-01-2014\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett3.jpg\" width=\"395\" height=\"263\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett3.jpg 395w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Paris-Ballett3-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><\/a>Nach der wundervollen Zwischenaktsymphonie (Nr. 19 der Partitur), die den hundertj\u00e4hrigen Schlaf darstellt (Tschaikowsky hielt dies f\u00fcr sein bestes St\u00fcck), trifft Prinz D\u00e9sir\u00e9 auf einer Jagd die Fliederfee. Ihr schildert er sein Leid, da\u00df er vergeblich eine Frau sucht. Die Fee f\u00fchrt ihn in einen dichten Wald, wo er Prinzessin Aurora findet und durch einen Ku\u00df aufweckt.<\/p>\n<p>Der dritte Akt beginnt nicht \u2013 wie in der Partitur vorgesehen \u2013 mit einem Marsch, sondern mit der <i>Sarabande<\/i>, die Tschaikowsky ungemein kongenial dem Barocktanz nachempfindend komponiert hat; keine falsche Entscheidung, denn damit gelang es, den heutigen Zuschauer in die \u201ek\u00f6nigliche Zeit\u201c des 17. Jahrhunderts zur\u00fcckzuversetzen. Vor dem Thron beleuchten drei Kronleuchter zwischen den hohen seitlichen S\u00e4ulen die Tanzfl\u00e4che, auf der sich die Damen und Herren des <i>Corps de ballet<\/i> anmutig im Dreivierteltakt bewegen. Es ist vielleicht das geschlossenste Ensemble der ganzen Vorstellung. Tschaikowskys Melodie pr\u00e4gt sich geradezu als Ohrwurm ein, der einem noch lange nach der Vorstellung in angenehmer Weise verfolgt.<\/p>\n<p>Die Hochzeit von Prinzessin Aurora wird ein gro\u00dfes Fest. Auch f\u00fcr uns ist es eine Folge von nicht abrei\u00dfenden H\u00f6hepunkten. (Im ausgezeichneten Programmheft kann man die Einzelzeiten bestens verfolgen.)<\/p>\n<p>Zweifellos ragt darunter der Auftritt des blauen Vogels (<i>L\u2019Oiseau bleu<\/i>) mit Partnerin (<b>Marc Moreau\/Charline Giezendanner<\/b>) hervor. Hier sind die kraftvollen Spr\u00fcnge (<i>Grands Jet\u00e9s<\/i>) und sp\u00e4ter das Solo von <b>Josua Hoffalt<\/b> (Prinz D\u00e9sir\u00e9) mit Kaskaden von <i>Jet\u00e9s, Bris\u00e9s<\/i> oder <i>Chass\u00e9s<\/i> einfach umwerfend. Mit seiner Partnerin <b>Ludmila Pagliero<\/b> (Prinzessin Aurore) erfolgt zum Schlu\u00df noch in vollendeter Art <i>Le temps de poisson<\/i> (Partner h\u00e4lt seine Partnerin wir einen Fisch am ausgestreckten Arm mit dem Kopf nach unten). Nun rei\u00dft\u2019s das Publikum von den St\u00fchlen.<\/p>\n<p><b>Fazit<\/b><\/p>\n<p>Mir scheint, dieses \u201eBallett der Ballette\u201c ist ein \u201eMust\u201c f\u00fcr alle Melomanen. Von Tschaikowskys Bruder Modeste ist \u00fcberliefert, da\u00df damals 1890, die Petersburger sich nicht mehr mit \u201eWie geht es Ihnen\u201c begr\u00fc\u00dften, sondern mit \u201eHaben Sie Dornr\u00f6schen gesehen?<\/p>\n<p>Bei dieser Darbietung stimmte alles: der Hintergrund (B\u00fchnenbilder), die Kost\u00fcme aus der Zeit Ludwig XIV., die Choreographie (Rudolf Nurejew) und der Elan des Orchesters der Pariser Oper unter Fay\u00e7al Karoui. Nach all den Operninszenierungen mit Einheitsb\u00fchnenbild, Tiefgaragen, Parkpl\u00e4tzen oder braunen Kost\u00fcmen eine Erfrischung f\u00fcr geschundene Gef\u00fchle und vernachl\u00e4ssigte Phantasie.<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<p>Bild: S\u00e9bastien Math\u00e9\/Op\u00e9ra National Paris<\/p>\n<p>Die Bilder zeigen:<br \/>\n1) <i>Corps de ballet<\/i> mit Blumenkranz<\/p>\n<p>2) <i>Der blaue Vogel<\/i> (<i>L\u2019Oiseau bleu<\/i>): Marc Moreau\/Charline Giezendanner<\/p>\n<p>3) <i>Temps de poisson<\/i> (Fischfigur): Eleonora Abbagnato\/Mathieu Ganio<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 26. Dezember 2013, Die \u00c9cole Fran\u00e7aise de Danse de l\u2018Op\u00e9ra Paris blickte 2013 auf 300 Jahre seit ihrer Gr\u00fcndung als Ballettschule durch Ludwig XIV. zur\u00fcck (Titelbild OPERAPOINT 2\/2013). 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