{"id":5056,"date":"2013-08-04T10:27:44","date_gmt":"2013-08-04T09:27:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5056"},"modified":"2013-11-02T16:15:30","modified_gmt":"2013-11-02T15:15:30","slug":"31eme-festival-international-dopera-baroque","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5056","title":{"rendered":"31\u00e8me Festival international d\u2019Op\u00e9ra Baroque"},"content":{"rendered":"<h2><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Internationales Barock-Opernfestival, Beaune<\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\">vom 5.-28. Juli 2013, Werke von Georg Friedrich H\u00e4ndel<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Messias<b>,<\/b> Oratorium in drei Teilen, Libretto: Charles Jennens, UA: 13. April 1742 Dublin, Music Hall, Fishamble Street<\/p>\n<p>Dirigent: Jean-Christophe Spinosi, Orchestre Matheus, Kammerchor von Namur (Belgien)<\/p>\n<p>Solisten: Adriana Kucerova, Sopran, David DQ Lee, Alto (Counter), Julien Behr, Tenor, Andreas Wolf, Ba\u00df<\/p>\n<p>Auff\u00fchrung: 26. Juli 2013<\/p>\n<p><b><i>Orlando<\/i><\/b>, Oper in drei Akten, Libretto: C. Sigismondo Capece nach <i>Orlando<\/i><i>furioso<\/i> von Ludovico Ariosto, UA: 27. Januar 1733 London, King\u2019s Theatre<\/p>\n<p>Dirigent: Ren\u00e9 Jacobs, Baroque Orchestral B\u2019Rock<\/p>\n<p>Solisten: Bejun Metha (Orlando), Sophie Karth\u00e4user (Angelica), Kristina Hammerstr\u00f6m (Medoro), Sunhae Im (Dorinda), Konstantin Wolff (Zoroastro)<\/p>\n<p>Auff\u00fchrung: 27. Juli 2013 (Co-Produktion mit Festival MA Br\u00fcgge)<\/p>\n<p><b><i>L\u2019Allegro, Il Penseroso ed il Moderato<\/i><\/b><i> \u2013 Frohsinn, Schwermut und M\u00e4\u00dfigung<\/i><\/p>\n<p>Pastoral-Ode in drei Teilen, Libretto: Charles Jennens nach Gedichten von John Milton, UA: 27. Februar 1740 London, Theatre Royal in Lincoln\u2019s Inn Fields<\/p>\n<p>Dirigent: Paul McCreesh, Grabrieli Consort &amp; Players<\/p>\n<p>Solisten: Gilian Webster (Sopran), Jeremy Ovenden (Tenor), Ashley Riches (Ba\u00df), Ruth Provost (Sopran)<\/p>\n<p>Auff\u00fchrung: 28. Juli 2013<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Beaune-Hote-Dieu.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5077\" alt=\"Beaune-Hote-Dieu\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Beaune-Hote-Dieu.gif\" width=\"350\" height=\"262\" \/><\/a>Man nennt stolz das Festival in Beaune \u201ela capitale estivale de l\u2019op\u00e9ra baroque\u201c \u2013 \u201eSommer-Hauptstadt der Barockoper\u201c, was durchaus stimmt, wenn man die drei\u00dfigj\u00e4hrige Geschichte und die vielen bekannten Namen der Ensembles mit deren Dirigenten und S\u00e4ngern sich ansieht: William Christie, Christophe Rousset, Marc Minkowski, Fabio Biondi, Ottavio Dantone, Rinaldo Alessandrini, Jean-Christophe Spinosi oder Ren\u00e9 Jacobs u.a. Man erkennt, hier trifft sich die Creme de la Cr\u00e8me der Alten Musik mit ihren Orchestern, die h\u00e4ufig auch unbekannte Barockwerke auff\u00fchren. H\u00f6ren wir die k\u00fcnstlerische Leiterin des Festivals, Anne Blanchard, die ich bei Gelegenheit unseres Besuchs sprechen konnte:<\/p>\n<p><i>Das Festival von Beaune ist eins der wichtigsten Barockmusik-Festivals von Europa. Es h\u00e4lt die Erinnerung an den Hof der Herz\u00f6ge von Burgund und seine musikalische Tradition wach. Dijon und Beaune waren die bekanntesten und festlichsten Musikauff\u00fchrungsorte des 15. Jahrhunderts. Opern, Kirchen-, Instrumental- und Solistenkonzerte<\/i> (in diesem Jahr mit Max Emanuel Cencic, Andreas Scholl und David DQ Lee, Counter) <i>werden in dem ber\u00fchmten Hof des historischen Hospiz von Beaune aufgef\u00fchrt, eines durch seine bunten D\u00e4cher weltbekannten Geb\u00e4udes und ebenso in der Basilika Notre-Dame, inmitten der Stadt<\/i>.<\/p>\n<p>An den vier Wochenenden im Juli gibt es jeweils drei Auff\u00fchrungen. OPERAPOINT besuchte das letzte davon. Der Ruf dieses Festivals wurde durch das sehr hohe Niveau aller Auff\u00fchrungen mehr als best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Aber nicht nur f\u00fcr die Melomanen ist Burgund attraktiv. Seit mehr als zweitausend Jahren werden hier Spitzenweine hergestellt, die man in den Weinorten rund um Beaune, etwa in Pommard, Volnay oder Meursault s\u00fcdlich von Beaune, um nur einige ber\u00fchmte zu nennen, probieren und kaufen kann. Weiter ist Burgund reich an Schl\u00f6ssern (z.B. Rochepot, Sully etc.), die sich hinter den Loire-Schl\u00f6ssern nicht zu verstecken brauchen. Grund genug, dieses Festival zu besuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>H\u00e4ndels <b><i>Messias<\/i><\/b><i> <\/i>machte den Anfang. In diesem Oratorium hat Librettist Jennens die christliche Heilsgeschichte aus dem Alten und Neuen Testament dargestellt. Von Anfang an machte sich eine fein abgestimmte Dynamik bemerkbar, wobei <b>Jean-Christophe Spinosi<\/b> einen leichtbeschwingten Duktus durchhielt. <b>Julian Behr<\/b> (Tenor) trug sein <i>Comfort ye my people \u2013 tr\u00f6stet mein Volk<\/i> mit gro\u00dfer Inbrunst vor. Sie kam direkt in die Herzen der Zuh\u00f6rer. Mit langem Atem und deutlich artikulierte er die Koloraturen der \u00a0anschlie\u00dfenden Arie <i>Every valley \u2013 jedes Tal<\/i>. Mit gro\u00dfer Homogenit\u00e4t und rhythmisch genauen sowie leichtf\u00fc\u00dfige zeigte der <b>Kammerchor aus Namur<\/b> (Belgien) sein K\u00f6nnen. \u00dcberhaupt sang der Chor au\u00dferordentlich klar und durchsichtig, wobei die Wortverst\u00e4ndlichkeit vorbildlich war. <b>David DQ Lees<\/b> Counter (Alt) war klar und meist vibratolos, was der seiner Artikulation zugute kam. Auffallend gekonnt die Spitzent\u00f6ne auf <i>shall stand \u2013 wer kann<\/i> bestehen bei <i>But who my abide the day \u2013 doch wer ertr\u00e4gt den Tag<\/i>. Ein H\u00f6hepunkt gelang ihm in <i>He was despised \u2013 er wurde verachtet <\/i>(2. Teil)<i>, <\/i>ungemein eindrucksvoll vom Orchester mit den punktieren Sechzehntelnoten begleitet, die die Schl\u00e4ge auf Jesu R\u00fccken andeuteten. <b>Andreas Wolf<\/b> mit m\u00e4chtigem Ba\u00df und <b>Adriana Kucerova<\/b> mit leuchtendem Sopran vollendeten die Riege dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen K\u00fcnstler.<\/p>\n<p>Das weltbekannte <i>Halleluja<\/i> am Ende des zweiten Teils kam wie eine Eruption. Wie hier der Chor die langen Koloraturen darstellte, klar, ohne irgendwelche Intonationsschwankungen oder eines Nachlassens der Dynamik, suchte seinesgleichen. Das gekonnte Innehalten an den homophonen Stellen der Fuge sowie die Zur\u00fccknahme der Stimmen macht <b>Spinosi<\/b> so leicht keiner nach. Er selbst verausgabte sich mit totalem K\u00f6rpereinsatz so, da\u00df er zweimal das durchschwitzte Hemd wechseln mu\u00dfte, etwas, was man bei seiner schlanken Erscheinung nicht vermutet h\u00e4tte. Zum Schlu\u00df fragte er das mit Applaus und Bravi tobende Publikum, welche Zugabe es w\u00fcnschte. Das<i> Halleluja<\/i> nat\u00fcrlich! Der Beifall wollte nicht enden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Beaune-Orlando.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5078\" alt=\"Beaune-Orlando\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Beaune-Orlando.gif\" width=\"350\" height=\"232\" \/><\/a>Altmeister <b>Ren\u00e9 Jacobs<\/b> dirigiert das <b>Baroque Orchestral B\u2019Rock<\/b> bei dem selten aufgef\u00fchrten <b><i>Orlando<\/i><\/b>. Gravit\u00e4tisch die Einleitung, hurtig die Fuge und elegant die Gavotte mit ihren fabelhaft hingelegten Triolen, ein Hinweis auf das T\u00e4nzerische dieser Oper. Die Spannung hielt bis zum Schlu\u00df, keine Erm\u00fcdungserscheinungen oder Nachlassen der Energie!<\/p>\n<p>Der Zauberer Zoroastro begann mit der Ank\u00fcndigung, da\u00df Held Orlando nicht auf dem Ruhmesfeld verharren solle. Derselbe erkl\u00e4rt unmittelbar danach: er sei nicht mehr von der Sucht nach Ruhm getrieben, sondern es sei die Liebe zur Prinzessin Angelica, die ihn in Erregung versetzt habe. Doch Zoroastro riet, sein Herz von allen verweichlichenden Empfindungen zu reinigen. Doch Angelica liebt den afrikanischen Prinz Medoro. Aber auch die Sch\u00e4ferin Dorinda ist in den sch\u00f6nen Prinz verliebt. Am Ende vers\u00f6hnt sich Orlando, nach einer \u201eschrecklichen\u201c Phase von Verr\u00fccktheit (wer ist nicht verr\u00fcckt, wenn er verliebt \u2013 und dann noch ungl\u00fccklich verliebt ist?) mit dem Gedanken des Verzichts auf Angelica und w\u00fcnscht der Prinzessin und dem Afrikaner Gl\u00fcck. Dorinda tr\u00f6stet sich \u00fcber die verschm\u00e4hte Liebe zu Medoro damit, da\u00df sie in allen Blumen ihres Feldes stets sein Antlitz sieht.<\/p>\n<p>Windmaschinen und dumpfe Paukenschl\u00e4ge schaffen die Illusion des Magischen.<\/p>\n<p>Bravour\u00f6s betont <b>Konstantin Wolff<\/b> (Zoroastro) <i>Lascia Amor \u2013 la\u00df Amor<\/i> mit kraftvoller Stimme Orlando gegen\u00fcber. <b>Betun Metha<\/b> (Orlando) ein exzeptioneller Counter, mit einer Wortdeutlichkeit ohnegleichen und nicht nachzumachender Inbrunst ri\u00df die Zuh\u00f6rer sofort mit im Miterleben seines Ungl\u00fccklichseins ob seiner unerwiderten Liebe zu Angelica. In seiner Auftrittsarie <i>Non fu gi\u00e0 men forte Alcide \u2013 Herkules war nicht weniger stark<\/i> zeigte er schon sein ganzes virtuoses K\u00f6nnen. Auffallend seine Verzweiflung mit mezza voce vorgetragen und mit Triller eindrucksvoll gew\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Bei tadelloser Intonation und rhythmischer Beweglichkeit zeigte <b>Sophie Karth\u00e4user<\/b> (Angelica) die Festigkeit ihrer Liebe zu Medoro<i> Chi possessore \u00e8 del mio core \u2013 wer mein Herz besitzt, kann sich K\u00f6nig nennen <\/i>jubelnd heraus.<\/p>\n<p><b>Kristina Hammerstr\u00f6m<\/b> (Medoro) tr\u00f6stet mit androgyner F\u00e4rbung ihres klangvollen Alt <i>Se il cor mai ti dir\u00e0 \u2013 wenn dein Herz dir jemals sagt<\/i> die ungl\u00fcckliche Dorinda und bestreitet, da\u00df er sie jemals vergessen k\u00f6nnte. Schlicht abenteuerlich konnte man das Daherfegen von Betun Methas <i>Fammi combattere \u2013 la\u00df mich k\u00e4mpfen empfinden <\/i>erleben<i>, <\/i>denn die ausgedehnten Koloraturen h\u00f6rte man gestochen scharf, rhythmisch-dynamisch, akkurat und wohllautend, wobei das Orchester ebenso genau ihm folgt. Langer Applaus hier und fast nach jeder seiner Arien, gleichg\u00fcltig, ob sie virtuos schnell oder melancholisch-traurig waren. Beide, Angelica und Medoro, tr\u00f6steten dann die niedergeschlagene Sch\u00e4ferin Dorinda in einem reizenden Terzett. Ebenso anmutig Kristina Hammerstr\u00f6ms Arie <i>Verdi alori \u2013 Gr\u00fcne B\u00e4ume,<\/i> in der \u201eer\u201c das Eingravieren seines, Medoros und Angelicas Namen, in die Baumrinde eines Hains besang.<\/p>\n<p><b>Sunhae Im<\/b> (Dorinda), weiterhin lebensfroh, besang dies mit <i>Amor \u00e8 quel vento \u2013 Amor ist wie der Wind<\/i> (3. Akt) bei der sie ebenso geschwind wie der Wind ihren Sopran m\u00fchelos \u00fcber die gr\u00f6\u00dften Intervalle brachte. Gro\u00dfer Applaus.<\/p>\n<p>Ein H\u00f6hepunkt in dieser mit musikalischen Gipfeln nicht sparsamen Auff\u00fchrung war <b>Betun Methas <\/b>\u201eSchlafarie\u201c: <i>Gia l\u2019ebro mio ciglio quel dolce liquore \u2013 schon b<\/i>erauscht von s\u00fc\u00dfer Arznei, begleitet von zwei Violette marine (Bratschen).<\/p>\n<p><b><i>Frohsinn, Schwermut und Gelassenheit<\/i><\/b> \u2013 so auch eine \u00dcbersetzung des englischen Titels von H\u00e4ndels Komposition nach Gedichten von John Milton mit ihrem lebensbejahenden und auch melancholischen Charakter. Mit klarem, vibratolosen Sopran war <b>Ruth Prevost<\/b> zu vernehmen und Tenor <b>Jeremy Ovenden<\/b> gestaltete mit klarer Wortverst\u00e4ndlichkeit seinem umfangreichen Part, wobei er leider nicht immer die Koloraturnoten deutlich trennte.<\/p>\n<p>Ihren klangvollen Sopran mit leider zuviel Vibrato schm\u00e4lerte Gilian Websters Sopran, was vor allem etwas die Freude an der Linienf\u00fchrung und den Trillern bei der Arie <i>Sweet bird \u2013 s\u00fc\u00dfe Nachtigall<\/i>. Einschr\u00e4nkte. Hierbei gab <b>Katy Bircher<\/b> als hervorragende Fl\u00f6tistin den \u201eTon an\u201c. Die flotte Tenorarie <i>I\u2019ll to the well-trog stage anon \u2013 ich begeb mich sogleich zur gut besuchten B\u00fchne<\/i> war leider doch zu flott, wogegen die vorangehende Sopranarie <i>Hide me from day\u2019s garish eye \u2013 verberge mich von des Tages grellem Antlitz<\/i> doch arg langsam daherkam. Das Duett im dritten Teil von Sopran und Tenor im Wechsel mit Oboe\/Fagott war allerdings so bezaubernd vorgetragen, da\u00df es einem noch lange im Ohr nachklang.<\/p>\n<p><b>Summa summarum:<\/b> ein musikalisches Wochenende auf h\u00f6chstem Niveau, das sich vor Salzburg oder bekannten Musikfestivals nicht zu verbergen braucht.<\/p>\n<p>Dr. Olaf Zenner<\/p>\n<p>Bild oben: Hotel-Dieu in Beaune, Ae Lee Kim<\/p>\n<p>Bild unten: Orlando, Pablo Ruiz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internationales Barock-Opernfestival, Beaune vom 5.-28. Juli 2013, Werke von Georg Friedrich H\u00e4ndel &nbsp; &nbsp; Messias, Oratorium in drei Teilen, Libretto: Charles Jennens, UA: 13. April 1742 Dublin, Music Hall, Fishamble Street Dirigent: Jean-Christophe Spinosi, Orchestre Matheus, Kammerchor von Namur (Belgien)<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=5056\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5077,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134,210,116],"tags":[],"class_list":["post-5056","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-featured","category-internationales-barock-opernfestival-beaune","category-musikfestivals"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5056","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5056"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5056\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5215,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5056\/revisions\/5215"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5077"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5056"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5056"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.operapoint.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5056"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}