{"id":478,"date":"2009-01-06T20:58:53","date_gmt":"2009-01-06T18:58:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/blog\/?p=478"},"modified":"2009-01-06T20:58:53","modified_gmt":"2009-01-06T18:58:53","slug":"darmstadt-staatstheater-%e2%80%93-wiener-blut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=478","title":{"rendered":"Darmstadt, Staatstheater \u2013 WIENER BLUT"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Operette in drei Akten von Victor L\u00e9on und Leo Stein, Musik von Johann Strau\u00df<br \/>\nUA: 26. Oktober 1899, Wien<br \/>\nRegie: Renate Ackermann, B\u00fchne: Heinz Balthes, Kost\u00fcme: Jos\u00e9-Manuel V\u00e1zquez, Choreographie: Katja Wachter<br \/>\nDirigent: Joachim Enders, An den 6 Fl\u00fcgeln: Hie Jeong Byun, Wiltrud Steinhausen, Joachim Enders, Bernhard Kie\u00dfig, Thomas Peuschel, Alexander Stessin<br \/>\nSolisten: Andreas Daum (F\u00fcrst Ypsheim-Gindelbach, Premierminister von Reu\u00df-Schleiz-Greiz), Mark Adler (Balduin Graf Zedlau), Allison Oakes (Gabriele),  Susanne Serfling (Franziska Cagliari), Heinz Kloss (Kagler), Margaret Rose Koenn (Pepi Pleininger), Jeffrey Treganza (Josef) u.a.<br \/>\nBesuchte Auff\u00fchrung: 30. Dezember 2008 (Premiere)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Kurzinhalt<\/strong><br \/>\n<a TITLE=\"darmstadt-wiener-blut.jpg\" HREF=\"http:\/\/www.operapoint.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/darmstadt-wiener-blut.jpg\"><img ALIGN=\"right\" ALT=\"darmstadt-wiener-blut.jpg\" SRC=\"http:\/\/www.operapoint.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/darmstadt-wiener-blut.jpg\" \/><\/a>Die lebenslustige Wienerin Gabriele wird mit Balduin Graf Zedlau verheiratet. Da sie den Grafen jedoch spie\u00dfig findet und er kein Wiener Blut in sich hat, zieht sie schon bald aus der ehelichen Villa zu ihren Eltern zur\u00fcck. Balduin l\u00e4sst derweil seine Geliebte, die T\u00e4nzerin Franziska Cagliari, in das nun leere Haus einziehen. Schon nach kurzer Zeit hat er jedoch auch noch ein Auge auf die Probiermamsell Pepi Pleininger geworfen. Er wei\u00df jedoch nicht, dass diese ausgerechnet mit seinem Kammerdiener Josef verlobt ist. Gabriele erf\u00e4hrt vom Treiben ihres Mannes und kehrt in die Villa zur\u00fcck. Unerwartete kommt auch noch der Premierminister F\u00fcrst Ypsheim-Gindelbach, Vorgesetzter des Grafen, zu Besuch. Er begegnet zun\u00e4chst dem Vater von Franziska, dem Karussellbesitzer Kagler. Nach einigen turbulenten Verwechslungen treffen sich alle auf dem Volksfest des Heurigen in Hietzing. Pepi erscheint in Begleitung von Balduin, Gabriele mit dem F\u00fcrsten und Franziska mit Josef. Trotz scheinbar aussichtsloser Verwicklungen sind am Ende alle gl\u00fccklich: Der Graf bekennt sich zu seiner Gattin Gabriele. Josef vers\u00f6hnt sich wieder mit Pepi und als drittes Paar finden sich die T\u00e4nzerin Franzsika und der F\u00fcrst zusammen. Der Premierminister ist es auch, der den gro\u00dfen Schlusschor anstimmt, nachdem alle festgestellt haben, dass sie allein das Wiener Blut in diese verzwickte Lage gebracht hat.<br \/>\n<strong>Auff\u00fchrung<\/strong><br \/>\n<strong>Heinz Balthes<\/strong> schafft es mit nur einem einzigen B\u00fchnenbild auszukommen und trotzdem unterschiedliche Lokalit\u00e4ten darzustellen: In der Villa des Grafen liegt ein riesiger Kronleuchter auf dem Boden, auf dem Volksfest in Hietzing stellt derselbe Kronleuchter das Karussell vom Kagler dar und wird hier mit wirkungsvollen Licht- und Pyroeffekten unterst\u00fctzt. Im letzten Akt sollen drei der sechs Fl\u00fcgel auf der B\u00fchne Lauben darstellen, unter die die Paare kriechen, um sich mit ihren jeweiligen Verabredungen zu treffen. Die Frauen tragen Kleider in knalligen Farben und mit vielen R\u00fcschen. Die M\u00e4nner machen in Frack und Fliege eine gute Figur. So sorgt <strong>Jos\u00e9-Manuel V\u00e1zquez<\/strong> daf\u00fcr, dass der Zuschauer auch durch die Kost\u00fcme in die Zeit des Wiener Kongresses versetzt wird.<br \/>\n<strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><br \/>\nDas Orchester fehlt zu Gunsten von 6 Fl\u00fcgeln, die in einem Halbkreis direkt auf der B\u00fchne platziert sind. Dadurch kann der Orchestergraben als gro\u00dfer Treppenabgang benutzt werden, \u00fcber den die S\u00e4nger auf- und abgehen. <strong>Joachim Enders<\/strong> spielt selbst an einem der 6 Fl\u00fcgel und gibt von dort aus \u2013 manchmal im Sitzen, manchmal im Stehen \u2013 Eins\u00e4tze f\u00fcr Klavier und S\u00e4nger. Immer  wieder  werden auch die \u00fcbrigen Fl\u00fcgelspieler\/-innen in die Handlung mit eingebunden und sorgen dadurch f\u00fcr den ein oder anderen Schmunzler. Die S\u00e4nger liefern eine ansprechende Darbietung ab, gesanglich sticht jedoch niemand besonders heraus. Dagegen fallen <strong>Heinz Kloss<\/strong> (Kagler),  <strong>Margaret Rose Koenn<\/strong> (Pepi Pleininger), <strong>Jeffrey Treganza<\/strong> (Josef) und <strong>Andreas Daum<\/strong> (F\u00fcrst Ypsheim-Gindelbach) schauspielerisch besonders auf, da sie ihre Rollen besonders \u00fcberzeugend ausf\u00fcllen und f\u00fcr einige Lacher im Publikum sorgen k\u00f6nnen. Auch den beiden Helfern des Kaglers, <strong>Maria Smolka<\/strong> (Lisi) und <strong>Anne Gebert<\/strong> (Lori), die mit einer Leiter bei der Reparatur des Karussells behilflich sein sollen, gelingt es mit Bravour, die Zuschauer zum Lachen zu bringen.<br \/>\n<strong>Fazit<\/strong><br \/>\nMit einer sch\u00f6nen und teilweise am\u00fcsanten, aber doch sehr schlichten Vorstellung ohne nennenswerte H\u00f6hepunkte, versetzt <strong>Renate Ackermann<\/strong> den Zuschauer in die Zeit des Walzers zur\u00fcck. Vor allem die guten Kost\u00fcme und die schauspielerischen Leistung f\u00fchren zu einem positiven Eindruck. Leider haben die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger in dieser Operette nicht die M\u00f6glichkeit zu zeigen, was sie gesanglich k\u00f6nnen, wodurch sie nicht besonders hervorstechen.<\/p>\n<p>Sonja Olsen<\/p>\n<p>Bild: Barbara Aum\u00fcller<br \/>\nDas Bild zeigt den Kagler (Heinz Kloss) und Pepi Pleininger (Margaret Rose Koenn).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Operette in drei Akten von Victor L\u00e9on und Leo Stein, Musik von Johann Strau\u00df UA: 26. 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