{"id":3460,"date":"2011-12-08T23:03:03","date_gmt":"2011-12-08T22:03:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=3460"},"modified":"2011-12-08T23:09:23","modified_gmt":"2011-12-08T22:09:23","slug":"la-cenertentola-salzburg-landestheater","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=3460","title":{"rendered":"LA CENERTENTOLA &#8211; Salzburg, Landestheater"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von Gioacchino Rossini, Dramma giocoso in zwei Akten, Libretto: Jacopo Ferretti nach Charles Perrault: Cendrillon, U.A: 25. Januar 1817 Rom, Teatro Valle<\/p>\n<p>Regie: Carl Philip von Maldeghem, B\u00fchne\/Kost\u00fcme: Christian Floeren  Dirigent: Leo Hussain, Mozarteumorchester Salzburg, Herren- und Extrachor des Salzburger Landestheater<\/p>\n<p>Solisten: Alessandro Luciano (Don Ramiro), Simon Schnorr (Dandini), Hubert Wild (Don Magnifico), Karolina Plickov\u00e1 (Clorinda), Emily Righter (Tisbe), Tamara Gura (Angelina &#8211; Cenerentola), Marcell Bakonyi (Alidoro)<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 7. Dezember 2011 (Premiere)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Salzburg-Cenerentola.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-3461\" title=\"Salzburg-Cenerentola\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Salzburg-Cenerentola.gif\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"231\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Salzburg-Cenerentola.gif 350w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Salzburg-Cenerentola-300x198.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a>Kurzinhalt<\/strong><\/p>\n<p>Im Haus von Don Magnifico leben drei Frauen: Magnificos verw\u00f6hnte und b\u00f6sartige T\u00f6chter Clorinda und Tisbe, sowie die Stieftochter Angelina, genannte Cenerentola, das als Hausm\u00e4dchen verschlissen wird. Zu dieser Zeit ist Prinz Don Ramiro auf Brautschau und begegnet Clorinda, Tisbe und Angelina. Um unerkannt zu bleiben, vertauschen der Prinz und sein Diener Dandini die Rollen. Als Don Ramiro ins Haus von Magnifico kommt, trifft er als erstes Cenerentola, und beide verlieben sich auf den ersten Blick. Magnifico und seine T\u00f6chter \u00a0werden zu einem Ball aufs Schlo\u00df eingeladen. Trotz Bitten soll Cenerentola nicht mitkommen. Doch Alidoro, der Erzieher des Prinzen, bringt sie zum Schlo\u00df. Dort erscheint sie als unbekannte Sch\u00f6nheit. Prinz und Cenerentola verlieben sich ineinander. Als sie nach Haus mu\u00df, \u00fcbergibt sie Don Ramiro ein Armband, da\u00df er sie daran erkennen k\u00f6nnte. Es kommt zum Wiedersehen in Magnificos Haus, und Prinz Ramiro w\u00e4hlt Cenerentola, die er wiedererkannt hat, zu seiner Frau.  <strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Die Kost\u00fcme und das B\u00fchnenbild geben ein geschicktes Gemisch zwischen Tradition und Moderne ab: Die Akteure sind in violetter und pinkfarbiger Bekleidung, tragen auch Tigerleggings, haben Schminkutensilien und Handy. Gezeigt wird ein gro\u00dfz\u00fcgig geschnittenes altes Zimmer best\u00fcckt mit einem kleinen Kronleuchter, einer aufgespannten W\u00e4scheleine, einem Fernseher und einer Minik\u00fcche. In der hinteren sieht man eine T\u00fcr. Sie ist Teil eines W\u00fcrfels, der auf einer Drehb\u00fchne befestigt wurde. So kann schnell und einfach zwischen Haus, Garten und Ballsaal gewechselt werden. Der Chor stellt zun\u00e4chst Hofnarren dar. Diese Kost\u00fcme bestehen u. a. aus einem Clownskragen, Hahnenkamm und Federn. Im zweiten Akt tr\u00e4gt der Chor dann klassische schwarz-wei\u00dfe Anz\u00fcge. Die Schwestern erscheinen in Reifrock in modernen Farben. Angelinas Kleid glitzert in besonderer Beleuchtung. Hinzu kamen noch einige Knall- und Lichteffekte sowie eine lebensechte Pappkutsche und Papppferd, die von oben abgeseilt \u00fcber der B\u00fchne schwebten.  <strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p>Musikalischer H\u00f6hepunkt des Abends bildeten die \u201eb\u00f6sen\u201c Schwestern Karolina Plickov\u00e1 und Emily Righter. Mit viel schauspielerischem Witz und harmonierenden Stimmen begeisterten sie schon im Eingang des ersten Aktes das Publikum. <strong>Karolina Plickov\u00e1<\/strong> (Clorinda) besitzt einen kraftvollen gut gef\u00fchrten Sopran mit gro\u00dfem Volumen. <strong>Emily Righter<\/strong> (Tisbe) strahlte mit einem ausdrucksstarken und klaren Mezzosopran. Einen unverge\u00dflichen charmanten Eindruck machte <strong>Alessandro Luciano <\/strong>(Don Ramiro). Er hat einen weichen und lyrischen Tenor, der den er mit Leichtigkeit einsetzt. Beeindruckten trug er die Arie <em>S\u00ec ritrovarla io giuro<\/em> <em>\u2013 ich werde sie wiederfinden, ich schw\u00f6re es<\/em> (2. Akt) vor. <strong>Simon Schnorr<\/strong> (Dandini) hatte einen besonderen Interpretationsstil. Seine warme Ba\u00dfstimme kontrastierte zwischen einem sch\u00f6nen Legato und grotesken Koloraturen. Mit viel Gestik in K\u00f6rper und Stimme brachte er die eitlen Z\u00fcge eines Dieners sehr gut zum Ausdruck. <strong>Tamara Gura<\/strong> (Cenerentola) lauschte man am liebsten in h\u00f6heren Lagen. Dort konnte sich ihre Stimme am besten entfalten. Die beschwingt gesungenen Koloraturen, besonders im Finale <em>Nacqui all\u2019affonno, al pianto<\/em>, steigerte sie zu einem gro\u00dfartigen stimmlichen Feuerwerk. Mit hervorragenden stimmlichen Leistungen konnte auch <strong>Hubert Wild<\/strong> (Don Magnifico) und <strong>Marcell Bakonyi<\/strong> (Alidoro) die Zuh\u00f6rer gewinnen. Bakonyi spielte souver\u00e4n die Rolle des Philosophen. Viel Vibrato kennzeichnete seinen ausdrucksstarken Ba\u00df-Bariton.  <strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Leo Hussai <\/strong>dirigierte das Orchester mit viel Schwung. Einige Soloinstrumenten wie z.B. das Fagott fielen angenehm auf. Nur ein paar Temposchwankungen erschwerten die sonst sehr guten Ensemble- und Chorszenen.  <strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die kurzweilig inszenierte Oper schien mir der Applaus auch f\u00fcr die \u00a0S\u00e4nger und das Orchesters ein wenig kurz.<\/p>\n<p>Diana Ro\u00dfberg<\/p>\n<p>Bild: Christina Canaval<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Emily Righter (Tisbe), Tamara Gura (Angelina &#8211; Cenerentola), Marcell Bakonyi (Alidoro), Karolina Plickov\u00e1 (Clorinda) (v.l.n.r.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gioacchino Rossini, Dramma giocoso in zwei Akten, Libretto: Jacopo Ferretti nach Charles Perrault: Cendrillon, U.A: 25. 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