{"id":1822,"date":"2010-06-08T09:16:11","date_gmt":"2010-06-08T08:16:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=1822"},"modified":"2010-07-19T16:36:23","modified_gmt":"2010-07-19T15:36:23","slug":"crazy-for-you-leipzig-oper","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.operapoint.com\/?p=1822","title":{"rendered":"CRAZY FOR YOU &#8211; Leipzig, Musikalische Kom\u00f6die"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>von George (1898-1937) und Ira (1896-1983) Gershwin, Musical in 2 Akten, Libretto<em>: George, Ira Gershwin und Ken Ludwig<\/em>,<\/p>\n<p>UA: 1992, New York<\/p>\n<p>Regie: Kerstin Polenske, B\u00fchne\/Kost\u00fcm: Alexander J. Mudlagk, Choreographie: Kerstin Polenske, Mirko Mahr, Steppchoreographie Bobby Child: Uli Scherbel, Steppchoreographie Perkins: Frederic Dittmar, Dramaturgie: Christian Geltinger<\/p>\n<p>Dirigent: Stefan Diederich, Orchester der Musikalischen Kom\u00f6die<\/p>\n<p>Solisten: Uli Scherbel (Bobby Child), Marysol Xim\u00e9nez-Carrillo (Polly Baker), Andreas Rainer (B\u00e9la Zangler), Mirjam Neururer (Irene Roth), Evita Komp (Tess), Guido Weber (Lank Hawkins), Angela Mehling (Lottie Child), Karl Zugowski (Everett Baker), Frederic Dittmar (Perkins) u.a.<\/p>\n<p>Besuchte Auff\u00fchrung: 5. Juni 2010 (Premiere)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Leipzig-Crazy.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1823\" title=\"Leipzig-Crazy\" src=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Leipzig-Crazy.gif\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"237\" srcset=\"http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Leipzig-Crazy.gif 350w, http:\/\/www.operapoint.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Leipzig-Crazy-300x203.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a>Kurzinhalt <\/strong><\/p>\n<p>Der einzig wahre Traum des Bankers Bobbie Child ist das Tanzen. Seine Verlobte und seine Mutter versuchen ihm diesen Traum auszureden. Als er dann auch noch bei dem Vortanzen im Theater von Mr. Zangler scheitert, ist er v\u00f6llig am Boden zerst\u00f6rt. Seine Mutter Lottie schickt ihn nach Nevada, um dort f\u00fcr die Bank Schulden einzutreiben. Als er in der W\u00fcste ankommt, trifft er Polly Baker und verliebt sich Hals \u00fcber Kopf in sie. Polly und ihr Vater Everett sind kurz davor, ihr eigenes kleines Theater an seine Bank zu verlieren. Da Bobby aber sehr gern tanzt, hat er die Idee, dort eine neue Show auf die Beine zu stellen, um so das Theater zu retten. Er bem\u00fcht sich, die T\u00e4nzerinnen des Zangler Theaters nach Deadrock zu holen. Als Polly mitbekommt, da\u00df er der Banker ist, der ihnen das Theater wegnehmen soll zeigt sie kein Interesse mehr an ihm. Daraufhin verkleidet sich Bobby als Zangler um so die Show fertigzustellen. Leider verliebt sich Polly in Zangler, und wird so von Bobby ein weiteres Mal verletzt. Bobby f\u00e4hrt zur\u00fcck nach New York. Beide haben jedoch so viel Sehnsucht zueinander, da\u00df sie sich suchen und schlie\u00dflich auch finden.<\/p>\n<p><strong>Auff\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Das komplette B\u00fchnenbild ist sehr wandlungsf\u00e4hig und mit reichlich Glitzer best\u00fcckt. Es sind schnelle Ortswechsel zu sehen. Eine kleine Drehb\u00fchne auf der linken Vorderseite tauscht z.B. das B\u00fcro gegen die Bar aus. Ein gro\u00dfer Mitteldecker ist mit Lamellen versehen, der einen raschen und gut anzusehenden Wechsel von New York auf das Zanglertehater zeigt. F\u00fcr das Bild der W\u00fcste wird die komplette Tiefe der B\u00fchne genutzt. Der Hintergrund zeigt ein St\u00fcck W\u00fcste mit einem abgest\u00fcrzten Flugzeug darin. Die B\u00fchnenfl\u00e4che ist leer oder wird mit bespielbaren Podesten und Treppen belegt. Die Seitenw\u00e4nde sind mit Streifen versehen, welche teilweise leuchten. So wird die dramaturgische Schnelligkeit des St\u00fcckes optisch unterst\u00fctzt. Auch \u00fcber der B\u00fchne h\u00e4ngen zwei gro\u00dfe Lichtstreifen. Durch die mehrfach aufklappbaren Seitenw\u00e4nde werden Ortwechsel innerhalb der W\u00fcste angezeigt. Die Kost\u00fcme sind knapp, bunt und \u2013 dem Titel des St\u00fccks entsprechend \u2013 verr\u00fcckt.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4nger und Orchester<\/strong><\/p>\n<p><strong>Uli Scherbel<\/strong> (Bobby Child) zeigte sich als ausdrucksstarker T\u00e4nzer und Schauspieler und gewann mit seiner meist eher schlanken Stimme das Publikum f\u00fcr sich. Zusammen mit <strong>Frederic Dittmar<\/strong> pr\u00e4sentierte er auf der B\u00fchne grandiose Stept\u00e4nze. <strong>Marysol Xim\u00e9nez-Carrillo<\/strong> (Polly Baker) an seiner Seite war eine sehr gute Besetzung. Mit ihrer kraftvollen und dennoch weichen, fast lyrischen Stimme verzauberte sie das Publikum. Ihre sch\u00f6nes Legato versetzte die Zuschauer bei <em>Someone to watch over me<\/em> ins Staunen. Hinzu kam ihr behende Schauspiel- und Tanzdarbietung, was die Zuschauer begeisterte. Viel Charme und Energie wurde von <strong>Evita Komp<\/strong> (Tess) verspr\u00fcht. Mit eigenwilliger, klarer und nuancierten Stimme setzte sie Akzente. F\u00fcr ein Highlight des Abends sorgte <strong>Andreas Rainer<\/strong> (Zangler) im Duett mit <strong>Uli Scherbel<\/strong> mit<em> What causes that. <\/em>Im Gegensatz zum Cowboy-Trio boten <strong>Sabine T\u00f6pfer, Anne-Kathrin Fischer <\/strong><strong>und<\/strong><strong> Claudi Sch\u00fctze<\/strong> (Sekret\u00e4rinnen) einen runden und austarierten Klang. Sie konnten sich stets gegen das Orchester behaupten und erfreuten mit sch\u00f6nem Ensembleklang.<\/p>\n<p>Das <strong>Orchester<\/strong> hat unter der Leitung von <strong>Stefan Diederich <\/strong>diese rhythmische und schnelle Musik hervorragend wiedergegeben und so den rechten Klang getroffen. Die Stimmgruppen waren untereinander stets ausgeglichen. Leider hat das Orchester so manchen Dialog \u00fcbert\u00f6nt.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Eine Show, bei der alle tanzen und steppen, ist nat\u00fcrlich eine besondere Herausforderung. Durch pointierte Massenszenen und wirkungsvollen Soli war es ein sehr kurzweiliger und bunter Abend mit recht \u00fcberschaubarer Handlung.<\/p>\n<p>Diana Ro\u00dfberg<\/p>\n<p>Bild: Andreas Birkigt<\/p>\n<p>Das Bild zeigt: Uli Scherbel (Bobby Child), Marysol Xim\u00e9nez- Carillo (Polly Baker)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von George (1898-1937) und Ira (1896-1983) Gershwin, Musical in 2 Akten, Libretto: George, Ira Gershwin und Ken Ludwig, UA: 1992, New York Regie: Kerstin Polenske, B\u00fchne\/Kost\u00fcm: Alexander J. 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